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Dax erobert 12.000 zurück

Der Dax blieb auch am Dienstag auf Richtungssuche, doch die dramatischen Ereignisse aus Südfrankreich überschatteten den Handel an der Börse.

Am Vormittag war in den südfranzösischen Alpen eine Passagiermaschine der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf verunglückt. Offizielle Meldungen gehen davon aus, dass niemand der 150 Personen an Bord den Absturz überlebt hat.

Schwarzer Tag für die Lufthansa

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprach den Angehörigen am Nachmittag sein Mitgefühl aus und eilte anschließend persönlich zum Unglücksort. Als ausgebildeter Pilot kennt er sich selbst bestens mit dem betroffenen Modell Airbus A320 aus.


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Im Tagesverlauf meldeten sich mehrere Crews anderer Germanwings- und Lufthansaflüge dienstunfähig, sodass einige Flüge annulliert wurden.

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kündigte an, angesichts der tragischen Ereignisse vorerst keine weiteren Streiks zu planen. Der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Piloten zieht sich bereits seit Monaten hin und hat durch mehrere Streikwellen bereits Millionenbeträge verschlungen.

Vor dem Hintergrund des Absturzes trennten sich die Anleger vermehrt von ihren Lufthansa-Aktien, die mit einem Tagesverlust von 1,6 Prozent das Dax-Schlusslicht bildeten.

Dax erobert 12.000er-Marke zurück

Daneben rutschten lediglich Anteilsscheine von Daimler, K+S und RWE in die Verlustzone, sie gaben zwischen 0,3 und 0,9 Prozent nach.

Insgesamt präsentierte sich der Dax erneut stark und eroberte auch die 12.000-Punkte-Marke zurück. Unterm Strich ging der Leitindex knapp 1 Prozent fester aus dem Handel bei 12.005 Zählern. Angeschoben wurde der Handel vor allem durch starke Konjunkturdaten aus Deutschland.

Bei den Einzelwerten dominierten die Banken. Aktien der Commerzbank verteuerten sich um 2,7 Prozent und landeten damit auf Rang zwei im Dax, gefolgt von der Deutschen Bank, deren Papiere ein Plus von 2 Prozent verzeichneten.

Spitzenreiter war Adidas mit einem Tagesgewinn von 2,7 Prozent. Volkswagen und BMW konnten – im Gegensatz zu Daimler – die vorangegangenen Verluste zumindest teilweise aufholen und schlossen 1,9 beziehungsweise 1,2 Prozent fester.

25. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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