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Dax erreicht neues Allzeithoch

Der Schock über den Richtungswechsel in Athen haben Anleger am Frankfurter Parkett bereits gut weggesteckt. Zum Auftakt der neuen Handelswoche schickten sie den Dax um 1,3 Prozent ins Plus auf ein neues Allzeithoch von 10.828 Punkten.

Auch politisch sind die ersten Rauchwolken verflogen. Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte unmittelbar nach seinem Amtsantritt vergangene Woche erst einmal seine schrille Wahlkampfrhetorik aufrechterhalten.

Zum Wochenende hin wurden allerdings Gespräche geführt, etwa mit ranghohen EU-Vertretern wie Jean-Claude Juncker und Martin Schulz, bei denen sich bereits eine tendenzielle Kompromissbereitschaft abzeichnete.


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Beruhigung in puncto Griechenland

Das Entgegenkommen von Seiten der Gläubiger wird wohl vor allem symbolischer Natur sein, so wird etwa darüber diskutiert, die Troika aus Vertretern von IWF, EZB und EU umzubenennen, die die griechischen Reformfortschritte im Auftrag der Geldgeber prüfen sollen.

Im Großen und Ganzen scheint Tsipras zunächst provokant aufzutreten, unterm Strich aber womöglich nicht so radikal zu handeln, wie manch einer noch vor wenigen Wochen befürchtet hatte.

Das sorgt nicht nur politisch, sondern auch an den Finanzmärkten für etwas Beruhigung. Unterstützt wird die gute Stimmung darüber hinaus von den umstrittenen QE-Maßnahmen der Europäischen Zentralbank. Die milliardenschweren Anleihe- und Wertpapierkäufe sollen im März beginnen, wie nun bekannt wurde.

Lufthansa unter doppeltem Druck

Bei den Einzelwerten rutschten vor allem Infineon, ThyssenKrupp und die Lufthansa-Aktie deutlich ins Minus. Während sich die Verluste der beiden erstgenannten auf 1,1 beziehungsweise 1,6 Prozent beschränkten, verzeichnete die Airline einen Kurseinbruch von 3,3 Prozent.

Hintergrund war einerseits die zurückhaltende Prognose für das kommende Geschäftsjahr des Billigkonkurrenten Ryanair sowie andererseits der weiterhin ungeklärte Tarifstreit, der die Beschäftigten mit großer Mehrheit für weitere Streikmaßnahmen stimmen ließ.

An die Dax-Spitze schafften es hingegen BASF, die Deutsche Bank und Spitzenreiter Lanxess mit Aufschlägen zwischen 2,1 und 2,6 Prozent. Auch Automobilwerte waren gefragt:

Die Volkswagen-Vorzugsaktie schaffte es mit einem Plus von 2 Prozent ebenfalls unter die Top-Titel im Dax und auch BMW, Daimler und Continental schafften den Sprung in die Gewinnzone. Ihre Anteilsscheine verteuerten sich um jeweils zwischen 0,5 und 1,6 Prozent.

Doch neben der allgemein guten Stimmung in Frankfurt gibt es auch mahnende Stimmen. Ein Blick über Europa hinaus zeigt dunkle Wolken am Horizont: So hat etwa die schwache Konjunkturleistung Chinas die Aktienmärkte in Fernost zum Wochenstart belastet, und auch in den USA läuft noch längst nicht alles rund. Auch im Dax könnten also bald wieder Gewinnmitnahmen anstehen.

3. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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