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Dax geht auf Achterbahnfahrt

Wie gewonnen, so zerronnen: Nach seinem starken Wochenauftakt gab der Dax am Dienstag bereits einen Großteil seiner Gewinne wieder ab und stürzte um mehr als 200 Punkte in die Tiefe. Mit einem Minus von 1,9 Prozent fiel der Leitindex zurück auf einen Schlusswert von 11.811 Zählern.

Ein Mix aus schwieriger Großwetterlage und schlechten Nachrichten einzelner Dax-Konzerne veranlasste die Anleger, auf breiter Front Gewinne einzustreichen.

Commerzbank schockt Anleger

Am heutigen Mittwoch berät die Federal Reserve über ihre weitere Zinspolitik. Anleger erhoffen sich – wie jedes Mal – Hinweise auf den Zeitpunkt der bevorstehenden Zinswende, doch bisher zeigten sich die Notenbanker um Janet Yellen meist eher unkonkret.


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Mit Blick auf die Einzelwerte waren es ebenfalls die Banken, die erneut besonders schlecht abschnitten. Die Commerzbank schockte ihre Anleger mit einer Kapitalerhöhung um 10 Prozent. Gut für die Bank, schlecht für die Aktie: Investoren trennten sich von dem Papier, das mit einem Abschlag von 5,7 Prozent als schwächster Dax-Wert aus dem Handel ging.

Deutsche Bank weiter unter Beschuss

Ebenfalls zu den Schlusslichtern zählte auch die Deutsche Bank, die bereits am Montag kräftig hatte bluten müssen. Ihre Aktie verlor weitere 3,7 Prozent. Einerseits sind Anleger skeptisch, ob der eingeschlagene Weg, sich von der Postbank zu trennen, richtig und ausreichend ist, um die Bank neu zu positionieren.

Andererseits rückt auch die Führungsetage wieder in die Negativschlagzeilen: Wegen versuchten Prozessbetrugs müssen sich unter anderem Co-Chef Jürgen Fitschen und auch Vorgänger Josef Ackermann vor Gericht verantworten.

Auch Fitschens Co-Chef Anshu Jain steht in der Kritik. Schließlich leitete er die Investmentsparte zu jener Zeit, als diese sich in zahlreiche Skandale verstrickte und hohe Risiken einging, um die Rendite zu maximieren. Je nachdem, wie gut oder schlecht die Umbaustrategie nun verläuft und zu welchem Urteil die Justiz kommt, könnte das zu einer neuen Führungskrise bei der Deutschen Bank führen.

Daimler und Siemens stark – aber nicht stark genug

Daimler profitierte zeitweise von eigenen guten Zahlen, Siemens von schlechten Zahlen der Konkurrenz. Beide Aktien konnten ihre Gewinne jedoch nicht über die Ziellinie retten und gingen jeweils rund 0,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Immerhin: Damit gehörten sie an diesem schwachen Handelstag noch zum besten Drittel im Dax.

Mit RWE und ThyssenKrupp schafften lediglich zwei Titel den Sprung in die Gewinnzone, wenn auch nur hauchdünn. Papiere des Energieriesen verteuerten sich um 0,1 Prozent. Der Kurs des Stahlgiganten stieg um 0,2 Prozent, nachdem die EU angekündigt hatte, künftig Strafzölle auf Stahllieferungen aus fünf Drittstaaten zu verhängen, darunter auch Japan und Russland.

29. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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