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Dax geht mit herben Verlusten ins Wochenende

Der Dax hat zum Wochenausklang hin noch einmal deutlich nachgegeben. Bereits am Donnerstag ging es abwärts, doch am Freitag kam es dann knüppeldicke.

Der Leitindex verlor binnen eines Handelstages mehr als 260 Punkte oder 2,3 Prozent und ging mit nur noch 11.414 Zählern ins Wochenende.

Griechenland-Gezerre sorgt für Krisenstimmung

Hintergrund des Ausverkaufs ist einmal mehr die Verstimmung der Anleger mit Blick auf Griechenland. Am Mittwoch hatte Regierungschef Alexis Tsipras noch Hoffnungen auf eine baldige Einigung geschürt, was an den Märkten umgehend als Kaufsignal interpretiert worden war.


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Doch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dämpfte die hervorgeblitzten Erwartungen bereits am Donnerstag wieder und verkündete, die Verhandlungen seien noch nicht wesentlich fortgeschritten, eine Einigung zwischen Athen und seinen Gläubigern weiterhin nicht eben greifbar.

Auch am Freitag dominierte die griechische Tragödie das Geschehen am Parkett. Wieder einmal scheinen finale Fristen kurz vor Ablauf zu stehen, wieder einmal wird gefeilscht bis zur letzten Sekunde.

Anleger reagieren sensibel auf Griechenland

Die heftigen Ausschläge an den europäischen Börsen verdeutlichen unterdessen, wie sensibel die Marktteilnehmer nach wie vor auf Nachrichten aus Griechenland reagieren. Von einer Haltung nach dem Motto „Grexit – na und?“ kann schon lange keine Rede mehr sein. Stattdessen herrscht erneut hochgradige Nervosität.

Schwache Konjunkturmeldungen aus den USA taten ihr Übriges, um den Dax auf Talfahrt zu schicken. Dort ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal wohl um rund 0,7 Prozent aufs Jahr gerechnet geschrumpft. Prognosen hatten sogar einen noch deutlichen Rückgang vorhergesagt, die finalen Zahlen werden erst im Juni veröffentlicht.

Alle Einzelwerte im Minus

Angesichts dieser Gemengelage rutschten sämtliche Dax-Werte in die Verlustzone. Spitzenreiter Fresenius konnte sich nach einem positiven Analystenkommentar über weite Strecken im Plus behaupten und schloss nur knapp unter Vortagesniveau.

Schon auf Rang zwei fielen die Verluste bei SAP mit 1,1 Prozent deutlich kräftiger aus – und so ging es auch weiter. Besonders hart abgestraft wurden Bayer und Schlusslicht K+S, deren Anteilsscheine sich um 3,2 beziehungsweise 4,5 Prozent verbilligten.

Da die Berichtsaison und die Hauptversammlungen der Dax-30 inzwischen abgeschlossen sind, werden die Impulse von Unternehmensseite erst einmal wieder dünner. Umso mehr Einfluss wird wohl auch in den kommenden Wochen das politische Geschehen und insbesondere das Gezerre um Griechenland die Stimmung an den Märkten beeinflussen.

1. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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