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Dax gibt weiter nach

Am Dienstag hat der Dax erneut Verluste verzeichnet. In Frankfurt mochte nicht so recht Kaufstimmung aufkommen, obwohl die Rahmenbedingungen dafür eigentlich gegeben waren.

US-Konjunkturdaten und Unternehmensbilanzen fielen erfreulich aus. Der Einzelhandel floriert und lässt Beobachter hoffen, dass die jüngste Flaute nur saisonal beziehungsweise witterungsbedingt war und nun wieder bessere Zeiten bevorstehen.

JP Morgan präsentiert gute Zahlen

Mit JP Morgan hat die erste US-Großbank ihre Quartalsbilanz offengelegt. Das Geldhaus verbuchte eine satte Steigerung bei Umsatz und Gewinn. Vor allem das Geschäft mit Aktien und Anleihen boomt – kein Wunder, fehlt es doch angesichts der Niedrigzinspolitik der Notenbanken an lukrativen Anlagealternativen.

Trotz der ermutigenden Zahlen zogen es die Anleger in Frankfurt jedoch vor, ihre Gewinne mitzunehmen. Nach den jüngsten Rekordständen des Dax und angesichts der bevorstehenden Bilanzsaison deutscher Unternehmen gehen sie auf Nummer sicher. Unterm Strich schloss der Dax 0,9 Prozent schwächer bei 12.227 Punkten.


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Rekordabsatz kann Autobauer nicht retten

Dabei gab es auch aus deutscher Sicht erfreuliche Zahlen: Die Premium-Automarken BMW, Audi und Daimler haben in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres so viele Fahrzeuge verkauft wie nie zuvor und ihren Absatz im Vorjahresvergleich deutlich gesteigert.

Dennoch landeten die Autobauer wieder einmal auf den Verkaufszetteln. Mit Abschlägen zwischen 0,9 und 1,4 Prozent landeten Volkswagen, BMW und Daimler allesamt im unteren Dax-Drittel.

Nur zwei Titel im Plus

Schwächster Wert des Tages war die Commerzbank mit einem Minus von 2,3 Prozent. Auch die Deutsche Bank fand sich auf den hinteren Rängen wieder mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent.

Mit RWE und Spitzenreiter ThyssenKrupp schafften lediglich zwei Einzelwerte minimal den Sprung in die Gewinnzone – mit jeweils unter 0,2 Prozent Plus. RWE-Konkurrent Eon gehörte mit einem Minus von gerade einmal 0,3 Prozent ebenfalls zu den stärkeren Dax-Titeln.

15. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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