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Dax gleicht Crash-Verluste wieder aus

Nach dem panischen Ausverkauf zum Wochenauftakt sind die Anleger am Dienstag ans Parkett zurückgekehrt – und zeigten sich reichlich motiviert bei der Schnäppchenjagd. Der Dax konnte seine Vortagsverluste mehr als ausgleichen und schloss mit einem satten Plus von 5 Prozent solide im fünfstelligen Bereich bei 10.128 Punkten.

Der Auslöser für den Stimmungswandel kam – wieder einmal – aus China. Dort kündigte die Notenbank eine Leitzinssenkung an, um die Konjunktur anzukurbeln. Diese Meldung wurde nicht nur in Frankfurt, sondern rund um den Globus mit deutlichen Börsenaufschlägen quittiert.

Und nicht nur an den Aktienmärkten ging es merklich aufwärts, sondern auch die arg gebeutelten Rohstoffe erholten sich ein wenig. So verteuerte sich beispielsweise das Barrel Öl der Sorte Brent um 2 Prozent auf 43,55 Dollar.


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Alle Dax-Werte deutlich im Plus

Sämtliche Dax-Werte schafften am Dienstag den Sprung in die Gewinnzone. Papiere des Spitzenreiters Infineon verteuerten sich um satte 9,7 Prozent, gefolgt von denen der Telekom und von BMW, die um jeweils 6,4 Prozent vorrückten. Auch Volkswagen und Daimler gehörten mit Kursaufschlägen von 5,9 und 5,8 Prozent zu den stärkeren Dax-Werten.

Die Commerzbank und die Deutsche Bank, die zuletzt deutlich Federn lassen mussten, wurden ebenfalls verstärkt nachgefragt. Ihre Anteilsscheine legten um 5,7 beziehungsweise 6,2 Prozent zu. Die zuletzt ebenfalls schwächeren Energiekonzerne landeten im Mittelfeld des Dax: Eon verzeichnete ein Tagesplus von 5,5 Prozent, Konkurrent RWE landete mit 4,8 Prozent leicht dahinter.

Schwächste Titel im Dax waren HeidelbergCement, Henkel und Schlusslicht Münchener Rück, doch auch ihre Aktien konnten zwischen 1,3 und 2,8 Prozent zulegen.

Schwieriger Blick in die Kristallkugel

Schwierig gestaltet sich der Blick in die Zukunft. Zwar hält das Gros der Analysten den Börsencrash vom Montag für übertrieben und auch die Reaktionen der letzten Wochen auf die Turbulenzen in China für überzogen. Doch auf eine erneute Rally setzt auch kaum jemand.

Stattdessen bewegen sich die Märkte in einem volatilen Spannungsfeld, in dem sie solide Fundamentaldaten einerseits und eine insgesamt schwächere globale Konjunkturentwicklung andererseits einpreisen müssen.

So wenig der Kaufrausch im Frühjahr untermauert schien, so übertrieben scheint nun die Panik. Eine realistische Bewertung liegt wohl irgendwo dazwischen – doch auf welchem Wege sich der Dax in diese Richtung einpendeln und wie lange das dauern wird, ist derzeit ungewiss.

26. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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