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Dax hält sich knapp über 11.000 Punkten

Der Dax ist am Dienstag schon früh in die Verlustzone gerutscht und auch deutlich unter die 11.000er-Schwelle gefallen.

Zumindest die konnte der Leitindex jedoch zurückerobern und schloss minimal darüber mit 11.001 Zählern oder einem Tagesminus von 0,6 Prozent. Dennoch markierte er damit den tiefsten Schlusskurs der letzten vier Monate.

Griechenland lastet weiter auf den Märkten

Weiterhin hängt die griechische Schuldenkrise wie ein Damoklesschwert über dem Börsenparkett. Niemand vermag so recht vorherzusehen, wie lange sich dieses Drama noch in die Länge zieht oder worauf es am Ende hinausläuft.


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Sämtliche Kompromissvorschläge beider Seiten wurden bislang von der jeweils anderen Seite zurückgewiesen. Selten schien es so schwierig zu sein, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, während die Sanduhr langsam abrieselt.

Deutsche Bank sorgt für neue Negativschlagzeilen

Auf Unternehmensseite bleiben die Nachrichten unterdessen rar. Allein die Deutsche Bank sorgte einmal mehr für Schlagzeilen. Nicht nur wurde am Dienstag der Prozess gegen hochrangige aktuelle und ehemalige Manager, darunter Co-Chef Jürgen Fitschen und Vorgänger Josef Ackermann, fortgesetzt.

Zugleich wurden auch die Geschäftsräume der Konzernzentrale erneut durchsucht. Dabei ging es offenbar um Ermittlungen gegen Kunden des Geldhauses, nicht gegen Mitarbeiter. Dennoch reagierten Anleger allergisch auf die neuerlichen Negativschlagzeilen und schmissen die Aktie aus dem Depot. Mit einem Minus von unterm Strich 2,5 Prozent zählte sie zu den schwächsten Titeln im Dax.

Automobilwerte führen Dax an

Unterboten wurde sie nur noch von der Telekom, deren Kurs um 2,7 Prozent nachgab. Hintergrund waren Gerüchte um die mögliche Fusion der Tochter T-Mobile US und dem Pay-TV-Anbieter Dish.

Einige Dax-Werte schafften unterdessen auch den Sprung in die Gewinnzone, darunter Bayer, Lanxess und Lufthansa, deren Papiere zwischen 0,2 und 0,3 Prozent zulegen konnten.

Angeführt wurde der Leitindex allerdings von den Automobilwerten, die in den vergangenen Wochen häufig auf den Verkaufszetteln gelandet waren. Anteilsscheine von BMW und Daimler verteuerten sich um 0,7 Prozent, die Volkswagen-Vorzugsaktie um 0,9 Prozent. Spitzenreiter war Zulieferer Continental mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent.

10. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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