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DAX-Index: 12.500 – 13.000 Punkte in 2015

Die „Naja-Einigung“ mit Griechenland sorgte für ein Aufatmen an den europäischen Börsen.

Ein möglicher Austritt Griechenlands aus dem Euro und damit die Gefahr eines so genannten „Contagion“, der Ansteckungsgefahr eines Euro-Austritts auf Italien, Portugal, Irland und eventuell auch Spanien, ist damit zunächst für einige Zeit vom Tisch.

Der DAX-Index konnte mit diesem Rückenwind die 11.000er Marke überwinden.

Die Konsolidierung ist somit einfach übersprungen worden. Aber ist sie auch gänzlich vom Tisch?

Was haben wir? Einen wackligen Scheinfrieden in der Ostukraine und eine aufgeschobene Schuldenproblematik Griechenlands. Mich würde es nicht wundern, wenn die Börsianer sich in absehbarer Zeit wieder damit beschäftigen.

Die Schuldenprobleme Griechenlands sind nicht gelöst, sie sind lediglich verschoben worden. Unterbrochen/verschoben ist auch der Konflikt in der Ostukraine. Ist auch die Konsolidierung verschoben worden?

Analysieren wir dies zunächst im kurzfristigen 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 2502 1d

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

„Die magische 200“

Dem 1-Monatschart auf Stundenbasis sind einige klare Elemente zu entnehmen. Sie alle haben eines gemeinsam: Die 200!

Seit dem 10. Februar existiert ein neuer Aufwärtstrendkanal (blaue Trendlinien). Er hat eine Breite von etwa 200 Punkten.Nach dem Durchbruch durch die 11.000er Marke kratzt der Dax-Index heute am Widerstand bei 11.200 Punkten (rote Horizontale). Ein Anstieg von 200 Punkten also.

Eine recht gute Unterstützung auf kurzfristiger Basis bietet die Zone zwischen 10.800 und 11.000 Punkten. Sie ist 200 Punkte breit. Darunter befindet sich mit 10.600 Punkten eine um 200 Punkte tiefer liegende nächste horizontale Unterstützungslinie (untere grüne Horizontale).

DAX erreicht mit 11.200 Punkten die nächste Stufe

Innerhalb des Trendkanals hätte der DAX-Index noch kurzfristig Luft nach oben bis maximal 11.300/350 Punkte.

Die obere Begrenzung des Trendkanals steigt aber stetig um etwa +30 Punkte/Tag an.

Dauert der Anstieg 3 Tage, dann wäre sogar die nächste 200er-Marke, nämlich 11.400 Punkte das oberste Ziel.

Dann ist aber zunächst einmal Schluss und der Index reif für die überfällige Konsolidierung.


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Beim Erreichen der oberen Begrenzung (blaue Trendbegrenzung) sind Gewinnmitnahmen Pflicht.

Und hier das mittelfristige Bild des DAX-Index:

Betrachten wir den 8-Monatschart:

DAX 2502 8m

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

DAX stößt auch mittelfristig an Widerstandslinie an

Die das gesamte Börsenjahr 2014 die Anleger mehrfach genervte Jojo-Fahrt scheint gut 1 Jahr später – Mitte Januar 2015 – mit dem Bruch der 10.000 Punkte-Marke vorüber. Mit dem signifikanten Bruch der Widerstandslinie (grüne Horizontale) wirkt diese ab sofort als gute mittelfristige Unterstützung.

Sie erkennen einen schönen Aufwärtstrendkanal mit einer Breite von etwa 1.000 Punkten (blauer Trendkanal). Der DAX-Index hat diesen aktuell ausgeschöpft und kratzt an der oberen Begrenzung des Trendkanals.

Aus charttechnischer Sicht ein deutliches Zeichen, dass Sie zunächst mit einer Abkühlung der Kurse rechnen sollten, bevor es sauber weitergehen kann. Übertreibungen nach oben können in eine Blase führen, das wäre nicht gut.

Denn Blasen platzen bekanntlich früher oder später. Eine dann erst erfolgende Korrektur wäre scharf und schnell und zerstört positive Markttechniken.

Aber noch ist es nicht soweit. Die Abkühlung dürfte auch seitwärts von statten gehen, das wäre durchaus ausreichend. Für jeden seitwärts gerichteten Tag entsteht neue Luft nach oben.

Aufwärtstrend erst bei Kursen unterhalb von 10.300 zerstört

Im mittelfristigen Chartbild ist erkennbar, dass ein Bruch der unteren Begrenzung aktuell erst bei etwa 10.300 Punkten gegeben wäre.

Aber Obacht: Auch die untere Grenze verschiebt sich täglich nach oben. Für die letzte Märzwoche wären so bereits Kurse unterhalb von 10.600 Punkten Trendgefährdend.

Achten Sie also auf diese Begrenzung. Aktive Trader sollten Ihre Positionen dort besichern.

MACD zeigt schwaches Signal

Der Moving Average Convergence Divergence, kurz MACD (hellblau violetter Kurvenverlauf unten) ist immer ein sehr guter Indikator für den Zustand des Marktes. Ein Kaufsignal entsteht beim Kreuzen der hellblauen Linie durch die violettfarbene Linie von unten nach oben, ein Verkaufssignal umgekehrt.

Das vergangene MACD-Verkaufssignal von Februar hat nur zu einer Seitwärtsbewegung geführt.

Die Divergenzen konnten sich dabei zwar abbauen (orangene Balken und schwarzes Tal), aber für ein neues kräftiges und sauberes Kaufsignal reicht dies nicht aus. Der Indikator riecht nach einem Abflachen und damit eher seitwärts gerichteten Marktbild.

Wichtig ist für den auf lange Sicht am Aktienmarkt agierenden Aktienanleger vor allem die längerfristige Tendenz.

Dazu schauen wir uns im längerfristigen 10-Jahres-Chartbild um:

DAX 2502 10j

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

Es bleibt dabei: Die Party geht noch weiter!

Ich habe Ihnen diesmal bewusst den 10-Jahreschart (bisher immer 5-Jahreschart) mitgebracht, damit Sie besser erkennen können, wie das längerfristige Potenzial beim DAX-Index aussieht.

Die längerfristige Aufwärtsbewegung aus dem an dieser Stelle bekannten 5-Jahreschart ist mit einem roten Trendkanal eingezeichnet. Sie sehen im 10-Jahreschartbild, dass es einen weiter zurück reichenden, diesem Trendkanal übergeordneten Primären Trendkanal gibt (blauer Trendkanal).

Wir erkennen an diesem primären Trendkanal, dass der DAX noch viel Luft nach oben hat, bevor der Trendkanal mit deutlichem Widerstand entgegen wirkt. Dies wäre erst bei etwa 12.500  Punkten der Fall.

Interessant dabei ist aber vor allem die Tatsache, dass der seit 2011 existierende sekundäre Trend (roter Trendkanal) sogar deutlich übersprungen werden kann. Geschieht dies nicht: Auch der sekundäre Trendkanal steigt bis Ende 2015 auf etwa 12.500 Punkte an.

Erst beim Ankratzen der oberen Begrenzung des übergeordneten primären Trendkanals rechne ich mit einer größeren Konsolidierung. Erst dann bestünde auch Crashgefahr. Die Grenze läge Ende 2015 bei etwa 13.000 Punkten.

Es existieren 2 starke Unterstützungen.

Die erste starke Unterstützung stammt aus dem Jahr 2007 bei etwa 8.100 Punkten.

Die darunter befindliche Mega-Unterstützung bei etwa 7.400/7.500 Punkten ist an sich schon sehr stabil. Sie erhält Ende 2015 noch einen zusätzlichen Betonpfeiler.

Denn die untere Begrenzung des Primärtrends gesellt sich hinzu und macht diese Unterstützung zu einer für die Bären schier unüberwindlichen langjährigen Kreuz-Unterstützung. Selbst ein heftiger Crash dürfte hier Halt machen.

Fazit: Mit den massiven EZB-Geldspritzen und der anhaltenden Tiefzinsphase im Hintergrund dürfte die Party an den Aktienmärkten auch in 2015 noch weiter laufen. FED-Chefin Janet Yellen hat gestern zusätzlich weitergeholfen.

Sie betonte, dass die nächste Zinserhöhung in den USA noch länger auf sich warten lassen wird. Das ist positiv für Aktien. Einzige Wermutstropfen für die Aktienmärkte könnte ein sich verschärfender Konflikt in der Ostukraine sein sowie Hiobsbotschaften aus Griechenland.

Tipp: Kurzfristige Konsolidierung einplanen. Signifikante Kursrückgänge und Konsolidierungsphasen aber zum Einstieg nutzen. Dabei bitte ein Auge auf Ostukraine und Griechenland behalten.

25. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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