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DAX-Index: 2 ganz wichtige Marken für Sie!

Der DAX-Index hatte sich Mitte vergangener Woche zu seinen Jahrestiefpunkten aufgemacht.

Grund: Der weiterhin massiv schwache Ölpreis!

Bisher haben wir im noch jungen Börsenjahr 2016 verstärkt den Eindruck gewonnen, dass die Aktienmärkte eng an die Ölpreisentwicklung gekoppelt sind.

Die Aktienkurse steigen, wenn der Ölpreis steigt und umgekehrt. Im Prinzip mutiert der Aktienanleger aktuell indirekt zu einer Art Ölspekulant.

Die Bilanz für den Januar 2016 fällt weiterhin ernüchternd aus. Trotz der jüngsten Erholungstendenzen liegt der DAX-Index gut 1.000 Punkte unter seinem Jahres-Schlussstand von 2015.

Analystenhäuser uneins wie nie!

Zu allen Unsicherheitsfaktoren wie China, US-Zinsen, Ölpreis, Terror etc gießen jetzt auch noch einige Analysten von renommierten Banken und Investmenthäusern Öl ins Feuer. So raten Goldman Sachs, HSBC und Co. nun verstärkt zum Aufbau von Cashpositionen und Abbau von Aktienpositionen.

Das ist sicherlich nicht förderlich für eine nachhaltige Stabilisierung an den Aktienmärkten.

Aber nicht allzu selten ändern die Analysten Ihre Meinung um 180 Grad. Nach dem Motto, wen kümmert denn schon mein Geschwätz von gestern. Das wird bei Kurszielen in Aktienanalysen deutlich. Gestern noch zum Kauf empfohlen mit Kursziel xy, wird einen Monat später zum Verkauf geraten mit massiv tieferen Kurszielen.

Beispielsweise empfahl Equinet am 18.01. die Daimler-Aktie zum Kauf mit Kursziel 108,- Euro. 2 Tage später wurde das Kursziel auf 98,- Euro abgesenkt.

Diese Uneinigkeit innerhalb der eigenen Analyseabteilungen wird noch verstärkt durch die Diskrepanzen von Analysen im Vergleich verschiedener Analystenhäuser.

Bleiben wir beim Beispiel Daimler: Die Baader Bank hat ein Kursziel von 113,- Euro, die DZ Bank von 65,- Euro. Da fragt man sich ungläubig: Wie kommt dieser riesige Unterschied zustande?

Ich rate dazu, die Sachlage sehr nüchtern zu betrachten. Und da lautet das klare Fazit: Die aktuelle Börsenzeit ist und bleibt volatil. Bullen wie Bären haben massiv aufgerüstet und sorgen für weiterhin schwankungsstarke Märkte.

Fazit: Das Börsenjahr 2016 wird ein volatiles Börsenjahr werden.

Die charttechnische Analyse lässt sich nicht von Meinungen beeinflussen. Sie ist von daher eine der letzten ehrlichen Analysemethoden. Sie kann Ihnen helfen, Umkehrpunkte zu finden, Unterstützungsmarken und Widerstände zu finden und damit Entscheidungshilfen bei Ihrem Investment zu geben.

Betrachten wir zunächst diekurzfristige Analyse den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 2801 1M


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DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Kurzfristiger Januar-Abwärtstrend nach oben verlassen

Sie sehen im kurzfristigen Chartbild den Abwärtstrendkanal im Januar 2016 (grüner Trendkanal).

Mitte vergangener Woche zog dann plötzlich der Ölpreis an. Das stützte die Aktienmärkte und sorgte für eine Erholungsrally. Wichtig: Die charttechnisch wichtige Kernunterstützung bei etwa 9.300 Punkten konnte gehalten werden.

Innerhalb dieser Aufwärtsbewegung ist der DAX-Index aktuell an einen Widerstand angelangt. Er verläuft bei etwa 9.900 Punkten und resultiert aus einer Reihe von Wendepunkten in der ersten Januarhälfte (untere rote Horizontale).

Über der 9.900 winkt zunächst die 10.125

Gelingt dem DAX-Index die Überwindung des Widerstands bei 9.900 Punkten, hat er zunächst Luft bis 10.125 Punkte (obere rote Horizontale). Dort kommt ihm schon der nächste Widerstand entgegen. Er ist stärker als im kurzfristigen Chartbild ersichtlich. Denn im gesamten Jahr 2014 stieß der DAX-Index hier mehrfach an seine Grenzen.

Das bedeutet aber auch: Kann der Index die 10.125er Marke signifikant überwinden (idealerweise ein Wochenschluss), dann ist erst einmal Entwarnung angesagt.

Nach unten bleibt die 9.300 das Maß aller Dinge. Sie muss halten, ansonsten droht eine weitere dynamische Verkaufswelle.

Schauen wir nun auf den mittelfristigen 8-Monatschart:

DAX 2801 8M

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

Im Trendkanal Luft bis 10.125

Im mittelfristigen 8-Monats-Chartbild ist der Januar-Absturz gut zu erkennen. Aber im Grunde genommen befand sich der DAX-Index schon seit Anfang Dezember im Abwärtstrend (roter Trendkanal).

Das Aufbäumen kurz vor Weihnachten bis Silvester mit dem Zwischenhoch bei über 10.800 Punkten habe ich an dieser Stelle schon mehrmals als „nicht signifikant“ angemahnt. Kursbewegungen bei äußerst dünnen Umsätzen in der Feiertagszeit haben oftmals keinerlei nachhaltigen Charakter.

Nach dem gelungenen Test der 9.300er Marke befindet sich der DAX-Index in einer Erholungsrally. Diese führte ihn bis an den Widerstand bei etwa 9.900 Punkten heran. Er liegt etwa in der Mitte des Abwärtstrendkanals.

Das bedeutet, sollte er ihn knacken, dann besteht durchaus sofort Luft bis zur oberen Begrenzung des Trendkanals. Diese passt wie die Faust aufs Auge mit der aus der Kurztfristanalyse herausgearbeiteten Widerstandsmarke bei 10.125 Punkten.

Achtung: Möglicher „Dead Cat Bounce“

Die Erholungsrally kann schnell an Atem verlieren. Sollte dies geschehen und der Markt wieder vor Erreichen der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals nach unten abdrehen, dann läuft der Markt Gefahr, die Zwischenerholung als so genannte „Dead Cat Bounce“ auszubilden. Dieser in Börsenkreisen verwendete Begriff bezeichnet einen an sich toten Markt, der sich noch einmal kurz aufbäumt, bevor er weiter zusammenbricht.

Achten Sie dann ganz besonders auf die wichtige Unterstützung bei 9.300 Punkten (grüne Horizontale). Sie kennzeichnet nicht nur den Januar-Tiefpunkt, sondern auch die Tiefpunkte des vergangenen Jahres! Ein Durchbruch nach unten hätte stärker fallende Kurse zurfolge.

Fazit: Erholung bis 10.125 Punkten möglich. Beachten Sie die wichtige Unterstützung bei 9.300 Punkten. Hier bitte all Ihre privaten Aktienpositionen absichern!

MACD-Indikator vor Kaufsignal, aber….

Der MACD-Indikator(rote Balken unterhalb des Chartbildes) hat sich im neuen Jahr sofort auf den Weg nach unten gemacht. Die beiden Indikatorenlinien (hellblau und orange), welche kurz vor einem Kaufsignal standen, haben sich ebenfalls nach unten verabschiedet.

Der MACD-Indikator befindet sich nun im stark überverkauften Terrain. Hier war er im August/September vergangen Jahres auch schon angelangt. Beide Male drehte der Markt hier nach oben! Aber wie aus dem Chartbild zu entnehmen ist, kam der Markt nach einer Zwischenerholung erneut unter Druck und testete die Tiefpunkte ein zweites Mal.

Dieser Test könnte dem DAX-Index erneut bevorstehen, wenn er es nicht schafft, die 10.125 zu erreichen bzw. darüber zu laufen.

Für Sie bedeutet das: Achten Sie unbedingt auf die Marke von 9.300 Punkten! Wird Sie durchbrochen, dann stehen uns größere Verluste ins Haus.

Es bestehen aber durchaus Chancen, dass der DAX-Index diese Marke hält bzw. sogar vorher schon nach oben abdreht.

Die theoretischen Abwärtspotenziale bei einem Durchbruch unter die 9.300er Unterstützung entnehmen wir dem längerfristigen 10-Jahreschart:

DAX 2801 10J

DAX-Chart 10 Jahre

Übergeordneter Haussetrend noch voll intakt

Im längerfristigen 10-Jahreschart wird deutlich, dass der jahrelange übergeordnete Hausse-Trendkanal (blauer Trendkanal) weiterhin voll intakt ist. Wir befinden uns gerade einmal in der Mitte dieses Jahrzehnte-Trends.

Hier ist gut erkennbar, wie der DAX-Index aktuell um die Unterstützung bei 9.300 kämpft. Sollte er sie nicht halten können, dann lägen die Abwärtspotenziale bei den Unterstützungsmarken 9.000, 8.500 und8.000/200 Punkten.

FAZIT:

Richten Sie sich auf weiterhin schwankungsstarke Aktienmärkte ein.

Die aktuelle charttechnische Lage trübt sich ein, wenn der DAX signifikant unter die 9.300 fällt.

Mein Rat zurzeit bleibt der Rat von vergangener Woche: RAUSHALTEN! Erst bei DAX-Ständen oberhalb von 10.125 können Sie über Long-Positionen nachdenken. Umgekehrt gilt zunächst das Gleiche. Erst bei Ständen unter 9.300 können Sie über Short-Positionen nachdenken.

Kein Trade ist manchmal halt auch ein Trade! Und nicht der Schlechteste! Sammeln Sie Kapital und erhöhen Sie Ihre Cashposition. Sie verpassen nichts, denn in 2016 werden wir eine weiter hoch volatile Börse erleben, die in beide Richtungen viele profitable Trademöglichkeiten offen hält. Und genau dann schlagen Sie mit Ihrer vollen Kasse zu!

28. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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