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DAX-Index: Achtung: Aufgepasst beim DAX-Index! 2 ganz wichtige Punkte!

Der ferienbedingt umsatzschwache August geht zu Ende.

Jetzt tauchen wir in den historisch schwächsten Börsenmonat September ein.

Zeitgleich enden die Sommerferien in vielen Bundesländern und die Umsätze am Aktienmarkt dürften wieder anziehen.

Der DAX-Index liegt im Jahresvergleich noch im Minus, kratzt aber zum 2. Male an der oberen Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrends.

Das sind eigentlich ganz gute Voraussetzungen, wenn da nicht die US-Aktienmärkte wären. Sie sind im Gegensatz zu den europäischen Börsen überkauft und nun mehr und mehrkorrekturanfällig.

Eine saubere DAX-Rally bei einem gleichzeitig fallenden DowJones-Index habe ich in meinen 30 Jahren Börsen-Erfahrung nur ganz selten gesehen.

Kurzum: Solange die US-Märkte sich halten können, dürfte der DAX-Index seinem charttechnisch aussichtsreichen Bild folgen.

Wenn die US-Märkte korrigieren, dann sollte auch der DAX-Index straucheln und sich sein charttechnisches Bild eintrüben.

Wie sich die Situation aktuell charttechnisch darstellt, analysieren wir zunächst in der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monats-Chart des DAX-Index:

DAX 3108 1M

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Alles beim Alten – noch…

Im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild vom DAX-Index erkennen Sie, wie positiv sich der Index Anfang August entwickeln konnte:

Er legte vom Tief am 03. August bei etwa 10.100 Punkten rund +700 Punkte auf etwa 10.800 Punkte zu, bevor er in eine Konsolidierungs-Phase eintauchte. Diese befindet sich nun in der 3. Woche!

Die beiden Marken, 10.800 an der Oberseite und 10.100 an der Unterseite, bilden auch die Entscheidungs-Marken für den mittelfristigen Trend bis zum Jahresende!

Genau in der Mitte, 350 Punkte von beiden Entscheidungs-Marken entfernt, befindet sich  bei 10.450 Punkten eine Unterstützungs-Linie (grüne Horizontal-Linie).

Sie ist innerhalb des Konsolidierungs-Zeitraumes bisher 2 Mal erfolgreich getestet worden.

Kurzfristig auf 10.800 und 10.450 achten

Aktuell dümpelt der DAX-Index kurzfristig betrachtet noch in einem Niemandsland herum.


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Antriebslos durch die noch dünnen Umsätze in der Sommerpause gelang ihm weder ein Überwinden der oberen Begrenzung, noch fiel er signifikant zurück mit einem Bruch der 10.450er-Marke.

Doch die Sommerpause nähert sich dem Ende. Knapp die Hälfte aller Bundesländer beenden ihre Schulferien innerhalb der nächsten 10 Tage. Und dann kommt es darauf an, wie der Markt sich bei wieder höheren Umsätzen verhält.

Ich gehe davon aus, dass ein Bruch einer der oben genannten Marken ein Trigger für die nächsten Ziele ist. Diese werden dann schnell und dynamisch erreicht.

Merken Sie sich: Nach oben ist das Ziel 11.400 Punkte und nach unten zunächst 10.100, nachfolgend 9.800 Punkte.

Wie sich die charttechnische Lage mittelfristig darstellt, analysieren wir im 1-Jahres-Chart des DAX-Index:

DAX 3108 1J

DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

Entscheidend! Der 2. Versuch, den mittelfristigen Abwärtstrend zu knacken!

Ich habe Ihnen im Chartbild die obere Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrends eingezeichnet (obere rote Trendlinie). Er besteht seit 16 Monaten und dominiert den Markt seitdem eindeutig.

Sie sehen auch sehr schön, dass der DAX-Index hier vor etwa 3 Wochen anstieß, dann abprallte und nach dem Aufsetzen auf die kurzfristige Unterstützungs-Zone (grüne Linien) aktuell wieder einen neuen Anlauf nimmt.

Wir tauchen jetzt in eine entscheidende Phase der charttechnischen Bewertung des DAX-Index für die nächsten Monate ein! Es gibt jetzt 2 Szenarien, die Sie sich merken sollten:

  1. Der 2. Angriff gelingt und die obere Begrenzung des übergeordneten mittelfristigen Abwärtstrend-Kanals (roter Kreis) wird überwunden. Dieser liegt aktuell bei etwa 10.800 Punkten. Gelingt die Überwindung dieses so wichtigen Punktes, dann wäre der DAX-Index tatsächlich frei bis zum Hoch von Ende November 2015 bei 11.400 Punkten.
  2. Der DAX-Index gerät an der Widerstands-Marke unter Druck und fällt unter die 10.450 zurück. Dann ist davon auszugehen, dass auch die 10.100er-Marke schnell ins Visier genommen wird. Hält auch diese nicht, taucht der DAX bis auf die untere Begrenzung des neuen Aufwärtstrends aus 2016 ab (untere blaue Trendlinie). Das bedeutet etwa 9.600/700 Punkte.

Was spricht für Szenario 1?

Für ein positives Szenario sprechen die in den vergangenen 2 Monaten mehrheitlich positiven Meldungen von der deutschen Konjunktur.

Der immer noch nicht befriedigende Inflations-Anstieg übt zusätzlich Druck auf EZB-Chef Mario Draghi aus und kann durch erforderliche Maßnahmen den Aktienmarkt stützen.

Ein stärkerer USD würde die Kursfantasie der Export-Titel wieder neu anheizen. Eine Erholung der Emerging Markets, die in Ansätzen zu sehen ist, sorgt für Konjunktur-Optimismus.

Was spricht für Szenario 2?

Die Aktienmärkte in den USA sind leicht überhitzt und korrekturanfällig.

Denn anders als die europäischen Aktienmärkte, die im Börsenjahr 2016 bisher überwiegend im Minus notieren, wurden beim S&P-500 und DowJones Index neue Höchststände erreicht.

Sollten die US-Amerikaner korrigieren, dann können sich DAX & Co. nur beschwerlich dagegen stemmen.

Rückläufige Daten vom US-Häusermarkt und ein beginnender Konsum-Rückgang sind Anzeichen für eine bevorstehende Korrektur am US-Aktienmarkt. Dann der Ölpreis!

Er ist zwar noch recht stabil, aber nur mithilfe von Chinas Rekord-Importen zugunsten der SPR (Strategische Petroleum Reserven) wurde der Ölpreis angeschoben.

China hat in 2016 täglich etwa 1,2 Mio. Barrel Öl importiert und den Reserven zugeführt. Endet dieses Hamstern, dann dürfte dies Druck auf den Ölpreis ausüben und damit auch den US-Aktienmarkt belasten.

Fazit:

Es wird spannend! Allerdings sehe ich keine Seite als unbedingten Favoriten. Der Spagat, USA mit hoher Korrektur-Wahrscheinlichkeit und DAX mit Aufwärts-Potenzial, ist die Crux!

Deshalb ist es umso wichtiger für Sie, genauestens auf die von mir angesprochenen Marken im DAX-Index zu achten!

Das wird auch aus dem langfristigen 10-Jahres-Chart des DAX-Index ersichtlich:

DAX 3108 10J

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

Langfrist-Hausse völlig ungefährdet! Knacken der 10.800 wäre der „Trigger“

Ich habe Ihnen den langfristigen Hausse-Trendkanal eingezeichnet (breiter blauer Trendkanal).

Festzuhalten bleibt, dass dieser zunächst einmal völlig ungefährdet bleibt, egal, welches der beiden geschilderten mittelfristigen Szenarien eintritt.

Diesem langen Hausse-Trend untergeordnet ist der seit über 16 Monaten bestehende und in der vorangegangenen Analyse im Fokus stehende mittelfristige Abwärtstrend (roter Trendkanal).

Zum Test an der Unterkante ist es dank der W-Umkehr-Formation (grünes W) trotz Brexit nicht gekommen.

Das war sehr positiv zu werten und erlaubte dem DAX-Index einen Anlauf auf die obere rote Begrenzungs-Linie, die bei etwa 10.800 Punkten verläuft.

Fazit:

Jetzt kommt es darauf an: Schafft der DAX diese Hürde (10.800) und knackt den Widerstand (grüner Kreis), bestünde erhebliches Kurspotenzial!

Rechnen Sie dann mit einem Anstieg auf 11.400 Punkte. Je nach Verfassung des Marktes sind danach sogar 11.800/12.000 Punkte drin.

Prallt er hingegen ab und fällt zurück – getrieben durch eine mögliche Korrektur am US-Aktienmarkt – dann dürfte es einige Monate dauern, bis ein erneuter dritter Angriff auf den mittelfristigen Abwärtstrend unternommen wird.

Wichtig: Merken Sie sich die Trigger-Marken 10.800 oben und 10.100 unten!

31. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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