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DAX-Index: Alle Macht den Banken: Das muss jetzt klappen, sonst…

Der DAX-Index hängt zurzeit an den Aussagen und Aktivitäten der Notenbanker!

Zinsen runter, Aktien rauf! Zinsen rauf, Aktien runter!

So einfach und pragmatisch ist zurzeit die Marschroute am Aktienmarkt zu definieren.

In der 2. September-Woche fielen die Aktienkurse, weil die US-amerikanische Notenbank FED weitere Zinserhöhungs-Schritte in Aussicht stellte und EZB-Chef Mario Draghi auf der europäischen Seite weiter Zinssenkungs-Maßnahmen ausschloss.

In den vergangenen Tagen stiegen die Aktienkurse, weil sich Gerüchte verdichten, dass die FED in ihrer turnusmäßigen Sitzung heute und Morgen keine Zins-Erhöhung mehr für den September beschließen wird.

Da sind wir also wieder an einen Punkt angelangt, der solide Unternehmens-Analytik fast schon überflüssig macht. Denn der alles überragende Einfluss der Notenbanken bestimmt die Aktienkurse!

Ein kluger US-Präsident, Thomas Jefferson, sagte einmal, ich zitiere:

„Ich glaube aufrichtig, wie Sie, dass Bank-Anstalten gefährlicher sind als stehende Armeen; und dass das Prinzip, unter dem Namen Finanzierung, Geld auf Kosten der Nachwelt auszugeben, großmaßstäblicher Betrug an der Zukunft ist.“

Wie wahr seine Aussagen aus dem Jahr 1816 genau 200 Jahre später sind, erleben wir in dieser Börsen-Phase.

Und es dreht sich genau um jene angesprochene Finanzierung, denn tiefe Zinsen sorgen nur für Liquidität an den Börsen, weil eben auf Kredit gekauft wird!

Hoffen wir, dass keine Kredit-Blase entsteht, wie zu Zeiten der Immobilienkrise. Ich persönlich bin aber guter Hoffnung, dass aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wurde.

Und das zeigt sich v. a. bei Ihnen: dem normalen Bürger, dem Verbraucher, dem Privat-Investor!

Deshalb funktioniert das Prinzip „Inflation durch Liquidität ankurbeln“ auch nicht. Denn Sie sind schlauer, als die Banken Ihnen das gerne wieder verkaufen möchten.

Und die FED? Sie scheint ebenfalls zu lernen. Denn über dem großen Teich hat man die Zinstief-Phase aufgegeben und befindet sich in einer Zinssteigerungs-Phase.

Und dies wird nur sanft in ganz moderaten Schritten geschehen. „Bravo!“ kann man da nur sagen; die US-Amerikaner sind den Europäern wieder einmal eine Nasenlänge voraus.

Die Sitzung der FED kann deshalb je nach Ausgang die Märkte kurz durcheinanderwirbeln.


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Wie sich die Situation aktuell charttechnisch darstellt, analysieren wir zunächst in der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monats-Chart des DAX-Index:

dax-2109-1m

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Nach dem Trendbruch des kurzfristigen Aufwärtstrends GAP-Linie wieder erreicht

Im Chartbild habe ich Ihnen den kurzfristigen Aufwärtstrend eingezeichnet (grüner Trendkanal). Diesen hat der DAX-Index am 08. September mit einer großen Kurslücke nach unten gebrochen (schwarze GAP-Ellipse).

Damit ist dieser kurzfristige Aufwärtstrend beendet und die alles überragende Widerstandslinie bei etwa 10.800 Punkten (rote Horizontal-Linie) bleibt das Maß aller Dinge! Hier müssen die DAX-Bullen drüber!

GAP-Zone am oberen Rand erreicht

Ich schrieb Ihnen in der vergangenen Ausgabe, dass der DAX-Index kurzfristig innerhalb der GAP-Zone handeln wird.

Am vergangenen Freitag kurz vor Wochenschluss schien es so, als laufe der Index Gefahr, darunter zu fallen und in tiefere Regionen abzutauchen. Doch die GAP-Zone vom 08. September wurde schnell wieder erreicht.

Anschließend konnte der DAX-Index aufgrund der im Editorial erwähnten FED-Gerüchte weiter anziehen. Aktuell knabbert er an der oberen Grenze bei etwa 10.550/600 Punkten (schwarze gestrichelte Linie).

Das diese Zone durchaus auch schon aus der Vergangenheit bekannt ist, sehen wir durch einen Blick auf den mittelfristigen 1-Jahres-Chart des DAX-Index:

dax-2109-1j

DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

10.550/600 als Plateau für großen Schwung

Sie erkennen im 1-Jahres-Chartbild des DAX-Index, dass an der betreffenden DAX-Marke auch früher schon 2 Kurslücken entstanden waren. Das bekräftigt die Aufenthalts-Affinität des Index in dieser Zone.

Der DAX-Index kann hier einiges an Kraft sammeln! Das könnte ausreichen, um den seit über 16 Monaten intakten mittelfristigen Abwärtstrend (rote Trendlinie) an der Oberkante endlich zu knacken!

Gelingt das, dann stehen die November-Hochs von 2015 mit 11.400 Punkten auf dem Plan.

Der nächste Angriff muss sitzen!

Sollte er allerdings ein weiteres Mal scheitern, dann droht Ungemach!

Rechnen Sie in diesem Falle dann mit deutlich fallenden Kursen bis zunächst 10.100 Punkte (grüne Unterstützungs-Linie) und nachfolgend bis an die unter Begrenzungs-Linie des Aufwärtstrends (untere blaue Trendlinie) bei etwa 9.500 Punkten.

Ich favorisiere das bullische Szenario, wenn keine weiteren unerwarteten Störfeuer auftauchen (Terror, Syrien, Ölpreis, Zinsen).

Warum ich eher optimistisch bin, wird aus dem langfristigen 10-Jahres-Chart des DAX-Index ersichtlich:

dax-2109-10j

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

Der mittelfristige Abwärtstrend ist reif!

Der seit über 16 Monaten bestehende mittelfristige Abwärtstrend (roter Trendkanal) bleibt das Ziel der DAX-Bullen!

Sie erkennen im Chartbild, dass der DAX-Index schon mehrere Male an der oberen Begrenzung dieses Trendkanals gescheitert ist (obere rote Kreise). Doch das Kräftesammeln dauert nun schon eine ganze Weile an.

Ob kurzfristig, mittelfristig oder langfristig, in allen drei Zeitbereichen wurde Kraft getankt bzw. befindet sich der DAX-Index in der Kräftesammel-Phase.

Der DAX-Index konnte eine Bodenbildung in Form einer schrägen W-Formation (grünes W) ausbilden. In der Charttechnik gelten derartige Formationen als besonders stabil.

Nehmen Sie noch die Kräftesammel-Phase in der GAP-Zone aus der kurzfristigen/mittelfristigen Analyse hinzu und es entsteht ein eigentlich klares Bild.

Dem DAX muss es jetzt mehr denn je gelingen, die Hürde von 10.800 zu überspringen.

Es besteht somit eine gute Chance, dass das nächstgrößere Signal die Überwindung des mittelfristigen Abwärtstrends sein wird.

Fazit: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Gute Chancen auf höhere DAX-Stände zum Jahresende.

Der DAX-Index hat gute Chancen, mit der angesammelten Kraft den nächsten Angriff auf den mittelfristigen Trendkanal erfolgreich zu gestalten.

Gelingt die Überwindung, dann rückt die Zielmarke von 11.400 Punkten schnell in den Fokus der Investoren.

21. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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