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DAX-Index: Das sieht gut aus!

Wie der Markt sich vom Brexit-Schock im vergangenen Monat erholt hat, ist recht beeindruckend.

Die Gefahr eines Durchbruchs nach unten unter die so wichtige Kernunterstützung bei etwa 9.250 Punkten ist abgewendet worden. Damit wurde auch ein längeres Negativszenario verbannt.

Sehr positiv anzumerken ist die Tatsache, dass der DAX-Index sich trotz einiger zum Brexit hinzukommender Störfeuer, wie etwa Terror-Anschläge und den Putschversuch in der Türkei, sehr stabil gezeigt hat.

Sobald der Index 100 oder mehr Punkte zurückfiel, kam sofort Kaufinteresse in den Markt.

Wie sich die Situation aktuell charttechnisch darstellt, analysieren wir zunächst in der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 2707 1M

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

DAX arbeitet sich durch ein Widerstands-Bündel

Im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild vom DAX-Index erkennen Sie, wie sich der Index in den vergangenen 2 Wochen durch das Widerstands-Bündel kämpft (rote unterbrochene Horizontal-Linien).

An den jeweiligen Grenzmarken kam es zu vermehrten Überwindungs-Versuchen. Der Index fiel dabei nach einigen erfolglosen Versuchen noch einmal auf die Unterstützung zurück. In der vergangenen Woche gelang ihm dann die Hürde von 10.100 Punkten zu knacken.

An der Überwindung der nächsten Hürde arbeitet er zurzeit. Sie liegt bei etwa 10.275 Punkten. Sollte ihm dies auf Tagesschlusskurs-Basis gelingen, wäre der Weg für weitere kurzfristige Kursgewinne frei.

Scheitert er hingegen heute gegen Börsenschluss, dann müssen Sie mit einem Rückfall und Test der 10.100er Marke rechnen (mittlere rote Horizontal-Linie).

Wie weit er bei einem gelungenen Übersteigen der oberen 10.275er Marke steigen kann, erschließt sich im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild des DAX-Index nicht.

Welche Ziele bei einem Überwinden nach oben zu erwarten sind, analysieren wir im 1-Jahreschart des DAX-Index:

DAX 2707 1J


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DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

Brexit-GAP geschlossen, nächstes Ziel 10.500

Wie bereits in der vergangenen DAX-Analyse angemerkt, hat der DAX-Index sein Brexit-GAP (Kurslücke, schwarze Ellipse) schließen können und damit sein erstes Ziel erreicht.

Positivszenario:

Mit einer Überwindung des Widerstands bei etwa 10.275 Punkten aus dem Kurzfrist-Chartbild eröffnet sich dem Index zunächst Potenzial bis zum horizontalen Widerstand (grüne Horizontal-Linie). Sie liegt bei etwa 10.500 Punkten.

Hier hat der DAX-Index sein Zwischenhoch aus April markiert. Zusätzliche Kraft bezieht diese Widerstands-Marke aus dem GAP vom Jahresanfang und dem Zwischenhoch vom vergangenen September.

Das bedeutet für Sie: Die 10.500er Marke sollte erneut für eine Verschnaufpause zum Kräftesammeln sorgen. Die Aufwärts-Bewegung wird dort allerdings aller Voraussicht nach noch nicht zu Ende sein!

Bei Knacken der 10.500 Ziel 10.850

Ich rechne im Falle des Erreichens der 10.500 mit einem kurzen Rücksetzer und dann einem erneuten Angriff mit Ziel obere Begrenzung des übergeordneten mittelfristigen Abwärtstrend-Kanals (roter Trendkanal).

Dieser liegt aktuell bei etwa 10.850 Punkten und sollte nicht so leicht überwunden werden. Dort dürfte erst einmal Schluss mit der Euphorie sein.

Denn der mittelfristige Trendkanal besteht seit März 2015 und ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht beim ersten Mal zu überwinden.

Planen Sie an dieser Marke einige Anläufe ein. Aber vorher muss es dem DAX-Index erst einmal gelingen, dorthin zu kommen.

Negativ-Szenario

Schafft der DAX-Index heute oder in den nächsten Tagen nicht, die 10.275er Marke signifikant zu durchstoßen (Tagesschlusskurs), dann müssen Sie zunächst mit einem Rückfall auf die roten Bündel-Unterstützungen aus dem Kurzfristchart rechnen.

Diese liegen im Einzelnen bei 10.100 und 9.950 Punkten. Halten diese Marken nicht und der Markt bricht dort hindurch, dann rechnen Sie bitte mit einem weiteren Test der Kernunterstützung bei 9.250 Punkten (blaue Horizontal-Linie).

Positiv-Szenario favorisiert

Ich gewichte das Positiv-Szenario über und gebe ihm die höhere Wahrscheinlichkeit.

Aufgrund der beobachteten relativen Stärke des DAX-Index in den vergangenen Wochen (nach Rückfall sofort Kaufinteresse) und der beeindruckenden Abarbeitung des Widerstands-Bündels ist rein aus charttechnischer Sicht das positive Szenario zu bevorzugen.

Abschließend schauen wir auf den langfristigen 10-Jahres-Chart des DAX-Index:

DAX 2707 10J

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

Lage deutlich entspannt! Langfristiger Hausse-Trend völlig ungefährdet!

Im 10-Jahres-Chartbild vom DAX-Index erkennen Sie einen aktuell völlig ungefährdeten langfristigen Hausse-Trend (breiter blauer Trendkanal).

Diesem untergeordnet ist der seit 15 Monaten bestehende mittelfristige Abwärtstrend (roter Trendkanal). Zum Test an der Unterkante ist es dank der W-Umkehr-Formation trotz Brexit nicht gekommen.

Das ist sehr positiv zu werten und erlaubt einen Anlauf auf die grüne Widerstandslinie, die bei etwa 10.500 Punkten verläuft. Das passt mit der Kurzfrist- und Mittelfrist-Analyse perfekt zusammen.

FAZIT:

Das große Ziel: Überwindung des mittelfristigen Abwärtstrend-Kanals!

Der DAX-Index befindet sich auf einem guten Weg in die richtige Richtung! Es besteht nach dem Brexit-Schock eine ansteigende Chance auf einen Angriff der oberen Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrend-Kanals. Das wird noch spannend im 2. Halbjahr!

Mein Rat: Long-Positionen bis zum Ziel Oberkante mittelfristiger Abwärtstrend bei etwa 10.800/850. Dann muss genau beobachtet werden, wie der Markt sich dort verhält.

An der Unterseite sollte stets Obacht bei der Kernunterstützung bei 9.225 Punkten herrschen. Nach dem Motto: “Unverhofft kommt oft“ können Terror-Anschläge bzw. schlechte Nachrichten aus der Türkei die Märkte abrupt von Ihrer Erholungsspur drängen.

27. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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