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DAX-Index: Der Spielraum wird immer enger

Seit nunmehr knapp 2 Monaten kommt der DAX-Index nicht richtig vom Fleck! Es gibt eine ganze Reihe von Gründen dafür, warum das so ist. Denn es schweben zu viele Unsicherheiten mit.

Der Brexit wurde zwar abgehakt, aber so ganz sicher sind sich die Experten noch nicht, was genau da auf die Wirtschaft zukommt.

Das gleiche Bild an der Zinsfront. Wann wird der nächste Zinserhöhungsschritt in den USA erfolgen und wie wirkt sich das auf die Aktienmärkte aus? Zusätzlich hat noch EZB-Chef Mario Draghi ein neues Fass aufgemacht. Denn es gehen Gerüchte um, dass er die monatlichen Anleihekäufe früher als geplant eindämmen möchte (Tapering). Die Auswirkung der vorgenannten Punkte auf die Währungsmärkte bleibt ebenfalls ein offenes Spiel. Ein eventuell steigender Euro versus dem Dollar ist den deutschen Aktien, speziell den Exporttiteln, noch nie gut bekommen.

Und solange die Notenbanker um den heißen Brei herum reden, anstelle endlich zur Tat zu schreiten, wird sich das auch nicht ändern.

Zusätzlich hat die US-Berichtssaison begonnen und es bleibt abzuwarten, wie die großen US-Unternehmen sich im 3. Quartal 2016 geschlagen haben.

Sie sehen also, alleine die aufgezählten wenigen Unsicherheiten lassen viel Spielraum für die DAX-Bullen, wie auch die DAX-Bären.

Wie sich die Situation aktuell charttechnisch darstellt, analysieren wir zunächst in der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index:

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DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Hartnäckiger mittelfristiger Abwärtstrend

Im Chartbild habe ich Ihnen den mittelfristigen Abwärtstrend eingezeichnet (obere rote Trendlinie). Diesen hat der DAX-Index auch in den vergangenen  4 Börsenwochen mehrfach an der Oberseite getestet. Er schaffte es kein einziges Mal, signifikant darüber zu steigen und fiel jedes Mal wieder zurück.

Die untere rote Trendlinie stellt nicht die untere Begrenzung dieses mittelfristigen Abwärtstrendkanals dar! Sie ist eine kurzfristige Parallele zur oberen Trendbegrenzung.


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Auf Tagessicht ist der DAX-Index zwischen 10.500 und 10.550 Punkten kurzfristig unterstützt (schraffierte Zone). Die Unterstützung sieht auf den ersten Blick dünn aus, sie hat aber eine wichtige Funktion. Denn, sollte sie zum Tagesschluss signifikant unterboten werden, dann müssen Sie mit einem weiteren Abgleiten in Richtung der unteren roten Begrenzung rechnen. Ein erneuter Test der 10.100er Unterstützung ist dann nicht auszuschließen.

Enger Handelsspielraum

Damit wird auch deutlich, wie eng es momentan charttechnisch aus kurzfristiger Sichtweise zugeht. Denn von der oben angesprochenen Unterstützung bei 10.500 bis zur oberen Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrends sind es nur 150 – 200 Punkte. Und dieser Bereich engt sich weiter ein.

Das bedeutet für Sie: Achten Sie jetzt ganz speziell auf die beiden Marken. Ein Bruch einer dieser Marken hätte ein dynamisches Folgepotenzial von mindestens 400 Punkten!

Wo die Reise beim Knacken der oberen Begrenzung hingehen kann , sehen wir durch einen Blick auf den mittelfristigen 1-Jahreschart des DAX-Index:

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DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

Pattsituation: Alter Abwärtstrend gegen neuen Aufwärtstrend!

Sie erkennen im 1-Jahres-Chartbild des DAX-Index, dass der Dax-Index neben dem mittelfristigen Abwärtstrendkanal (roter Trendkanal) seit Beginn des Jahres auch einen Aufwärtstrendkanal ausgebildet hat (blauer Trendkanal).

Dieser könnte den seit 17 Monaten bestehenden mittelfristigen Abwärtstrendkanal ablösen!

Das zeigt auch, wie aktuell die beiden charttechnisch miteinander kämpfen. Bereits 4 Mal ist der DAX-Index an der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals in letzter Zeit gescheitert (grüne Hügel). Es fehlt der finale Überwindungsversuch! Aufgrund des in der kurzfristigen Analyse erwähnten immer enger werdenden Spielraums sollte dieser Versuch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Gelingt diesmal die Überwindung des markanten Knackpunktes (grüner Kreis), dann wird der DAX-Index sehr schnell die obere Begrenzung des blauen Aufwärtstrendkanals erreichen. Diese liegt aktuell bei 11.000 Punkten.

Sollte der Angriff erneut scheitern, dann rechnen Sie bitte mit weiter fallenden DAX-Ständen zunächst bis 10.100 Punkten.

Ich favorisiere immer noch das bullische Szenario, wenn keine weiteren unerwarteten Störfeuer auftauchen (Bankenpleiten, Terror, Syrien, Ölpreis, Zinsen).

Warum ich eher optimistisch bin, wird aus dem langfristigen 10-Jahres-Chart des DAX-Index ersichtlich:

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DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

W-Formation begünstigt Überwindung des mittelfristigen Abwärtstrends!

Der seit 17 Monaten bestehende mittelfristige Abwärtstrend (roter Trendkanal) bleibt das erklärte Ziel der DAX-Bullen für den Rest des Börsenjahres 2016!

Sie erkennen auch im langfristigen Chartbild, dass der DAX-Index wie schon kurzfristig und mittelfristig gesehen, mehrere Male an der oberen Begrenzung dieses Trendkanals gescheitert ist (obere schwarze Kreise).

Ob kurzfristig, mittelfristig oder langfristig, in allen drei Zeitbereichen wurde Kraft getankt bzw. befindet sich der DAX-Index in der Kräftesammelphase.

Der DAX-Index konnte eine Bodenbildung in Form einer schrägen W-Formation (grünes W) ausbilden. In der Charttechnik gelten derartige Formationen als besonders stabil. Dem DAX muss es jetzt mehr denn je gelingen, die Hürde zu überspringen.

Es besteht somit rein charttechnisch betrachtet eine größere Chance, dass das nächstgrößere Signal die Überwindung des mittelfristigen Abwärtstrends sein wird.

Aber immer Obacht auf die Notenbanker!

Sie könnten durch unerwartete Aktionen schnell das Bild kippen.

6. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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