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DAX-Index: Die Prognose für das 2. Halbjahr ist da!

Es ist uns noch gut in Erinnerung geblieben. Der DAX-Jojo vom Feinsten aus dem vergangenen Börsenjahr 2014. Mehrfache Berg- und Talfahrten mit 1.000 Punkten rauf und wieder runter kennzeichneten das Börsengeschehen. Am Ende blieb ein kleines Jahresminus übrig.

Im aktuellen Börsenjahr 2015 gestaltete sich das Auf- und Ab der Finanzmärkte zunächst etwas anders. Zunächst in 3 Monaten +2.500 Punkte rauf (EZB), dann in den nachfolgenden 3 Monaten -1.700 Punkte wieder runter (Griechenland).

Und jetzt? In den vergangenen Wochen verstärkte sich die Schwankungsbreite zusehends. -1.000 Punkte in 2 Wochen abgegeben und +900 Punkte wieder rauf in nur 1 Woche. Verunsichert durch die Schuldenkrise in Griechenland suchen die Börsianer nach Orientierung.

Für den Privatanleger kann die Devise nur lauten: Raushalten! Abwarten, bis die Sachlage wieder klarer aussieht.

Aktuell stellt sich die Frage: Wann werden die Märkte endlich wieder ruhiger verlaufen?

Ich muss Sie enttäuschen, das Datum habe ich leider nicht parat. Aber ich kann Ihnen einen guten Tipp geben: „In der nachfolgenden Analyse werden 2 Marken herausgearbeitet, die Sie beachten sollten. Ein Bruch dieser Marken sorgt für eine neue Phase mit dynamischen Kursbewegungen. Es folgt ein Trend in eine Richtung.“

Dazu steigen wir sofort in die charttechnische Analyse ein und betrachten zunächst den kurzfristigen 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 1507 1m

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Fast 3 Mal 1.000 Punkte Schwankungsbreite in nur 1 Monat

Sie erkennen zunächst im kurzfristigen Chartbild den Anstieg der Kurse bis 22. Juni, dann den massiven Abfall bis zum 07. Juli und den sehr steilen Erleichterungsseufzer nach der Einigung im Griechenland-Schuldenproblem.

Rauf-Runter-Rauf in nur 4 Wochen. Der DAX-Jojo ist wieder allgegenwärtig.

Nach oben 11.650, nach unten 10.825

Rein charttechnisch lassen sich hier im kurzfristigen Chartbild nur 2 Dinge ablesen. Nach oben besteht oberhalb der Widerstandszone (hellblaue Pfeile) weiteres Aufwärtspotenzial. Sie liegt aktuell bei etwa 11.650 Punkten.

Nach unten wurde der Supergau gerade noch einmal verhindert. Bis auf den Ausrutscher am 07. Juli kann hier die horizontale Unterstützung bei 10.825 Punkten (untere grüne Horizontale) als untere Grenze definiert werden. Sollte der DAX-Index hier signifikant drunter fallen, dann sollten Sie sich auf schlechteres Börsenwetter mit weiter fallenden Kursen in diesem Jahr einstellen.


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Achten Sie bitte auf diese Marken!

Dazwischen gibt es keinen Handlungsbedarf, denn die Märkte können durchaus je nach Nachrichtenlage beide Grenzen austesten

Ich favorisiere aufgrund der weiterhin guten Liquiditätslage und des für unsere deutschen Exporttitel im DAX günstigen Euros den Ausbruch nach oben. Ohne deutlich positive Hilfe aus dem Umfeld allerdings nicht in den nächsten Wochen.

Wie groß das Folgepotenzial ist, kann aus dem Kurzfristbild nicht abgeleitet werden.

Dazu betrachten wir das mittelfristige Chartbild des DAX-Index:

DAX 1507 8m

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

Starke Triple-Unterstützung hat gehalten!

Im 8-Monatschartbild des DAX-Index ist deutlich zu erkennen, wie mustergültig der Markt die Hausse im 1. Quartal konsolidiert hat. Nach dem Hochpunkt Mitte April bildete der DAX-Index einen Abwärtstrendkanal aus (roter Trendkanal). Dieser hatte ganze 3 Monate Bestand. Die Ober- und Untergrenzen wurden mehrfach getestet und bestätigt. Da hat die Charttechnik sich wieder einmal bewiesen.

Denn erst am Triplepunkt (grüner Kreis) kam es fast punktgenau zu einer Wende. Der Triplepunkt resultiert aus der unteren Begrenzung des erwähnten Abwärtstrendkanals (untere rote Trendlinie), der horizontalen Unterstützung (grüne Horizontale) und dem 200-Tage gleitenden Durchschnitt (hellblaue Linie).

Auf die unterstützend wirkende Bedeutung der 200-Tage-Linie und des Tripple-Punktes habe ich Sie an dieser Stelle schon einmal hingewiesen. Er hat seine Funktion erfüllt und das ist positiv!

Der DAX darf diesen Punkt in Zukunft nicht unterschreiten, ansonsten drohen weitere Kursverluste und eine Neubewertung des Aktienmarktes.

Achten Sie also auf diese Marke von etwa 10.825 Punkten! Hier sollten Sie Ihre Stops legen.

Die vergangenen 2 Handelstage haben den DAX-Index über den Abwärtstrend katapultiert (roter Pfeil). Ob dies als Durchbruch zu werten ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz beurteilt werden. Dazu war die Bewegung zu schnell und zu heftig.

MACD leicht überkauft

Der Moving Average Convergence Divergence, kurz MACD (hellblau violetter Kurvenverlauf unten) ist immer ein sehr guter Indikator für den Zustand des Marktes. Ein Kaufsignal entsteht beim Kreuzen der hellblauen Linie durch die violettfarbene Linie von unten nach oben, ein Verkaufssignal umgekehrt.

Die Aussage von diesem Indikator ist zurzeit mit „leicht überkauft“ (schwarzer Pfeil) zu werten. Das passt auch in das aktuell unklare DAX-Bild.

Von dieser Seite aus ist zunächst mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Das passt auch zu der Orientierungsfindung nach der Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland. Da wird in den nächsten Tagen und Wochen analysiert, was das Zeug hält. Bevor nicht klar ist, ob die Maßnahmen tatsächlich helfen oder ob das Problem damit nur aufgeschoben wurde, wird der Markt sich nicht für eine Richtung entscheiden.

Schauen wir abschließend noch kurz auf den 5-Jahreschart:

DAX 1507 5j

DAX-Chart 5 Jahre (Wochenbalken)

Alles im Lot, die DAX-Autobahn ist noch voll intakt!

Die längerfristige Aufwärtsbewegung (blauer Trendkanal) bleibt das Maß aller Dinge.

Wir erkennen in diesem längerfristigen Chartbild, dass der DAX diesen Trendkanal vor etwa 3 Monaten an der Oberseite getestet hatte. Die Konsolidierung führte ihn in einer „Flaggenformation“ an die Mittellinie der Autobahn heran.

Bis Jahresende ist rein charttechnisch beides möglich: DAX-Index 13.000 oder DAX-Index 10.000.

Für welche Richtung sich der Markt entscheidet, liegt an mehreren Faktoren. Fängt sich China´s Aktienmarkt? Stabilisieren sich die Konjunkturdaten in den USA? Bringt die Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland tatsächlich eine Chance auf Wachstum im Land der Philosophen?

Fazit:

Achten Sie auf 11.625 oben und 10.825 unten

Die Karten für den DAX für das 2. Halbjahr in 2015 liegen auf dem Tisch. Über 11.625 Punkte geht es rauf! Unter 10.825, respektive 10.625 geht es runter.

Ich gebe aufgrund der tiefen Zinsen, der EZB-Anleihekäufe und einer weiter anziehenden Konjunktur in den USA sowie einem sich stabilisierenden chinesischen Aktienmarkt einem Ausbruch an der Oberkante die deutlich größeren Chancen!

Demnach sollten Sie sich beim Durchbruch der genannten Marken positionieren.

15. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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