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DAX-Index: Entscheidung naht!

Der DAX-Index ist gestern schon zum 4. Mal an der Hürde von 10.100 Punkten gescheitert!

Was vor allem wenig überzeugt, ist die Tatsache, dass ein zu Tagesbeginn dynamischer Anlauf jäh abgebrochen wurde und die Aktienkurse abermals mit größeren Verlusten den Tag beendeten. Diese in der Balken-Charttechnik als „Shooting Star“ bezeichneten Tagesbewegungen haben meist weiter fallende Kurse zur Folge.

Nach dem Scheitern ist also mit einem weiteren Test der 9.750er Marke zu rechnen. Diese ist per jetzt (10:30 Uhr) nur noch 90 Punkte entfernt. Das kann durchaus eine knappe Sache werden, wenngleich die Power für einen Rebound und einen Run auf die obere Begrenzungsmarke ebenfalls vorhanden ist.

Es bleibt dabei: Der DAX-Index bleibt zunächst noch in seiner Gefängnis-Box zwischen 9.750 und 10.100 Punkten gefangen.

Welche Zielmarken und Umkehrpunkte beim DAX-Index wichtig sind und worauf Sie achten müssen, analysieren wir zunächst in derkurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 1805 1M

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Die Entscheidung naht

Sie erkennen im Chartbild zunächst einen kurzfristigen Abwärtstrend (rote Trendlinien). Nach einem kurzen Anstieg bis über die Obergrenze fiel der DAX-Index gestern schnell wieder in diesen Trend zurück. Er scheiterte abermals – schon zum 4. Male – am horizontalen Widerstand bei 10.100 Punkten (blaue Horizontallinie).

An der Unterseite habe ich Ihnen die horizontale Unterstützung eingezeichnet (grüne Horizontallinie). Sie resultiert aus den vorherigen 2 Tiefpunkten und liegt bei 9.750 Punkten.

Innerhalb dieser Spanne – von 9.750 bis 10.100 Punkten – ist der DAX-Index seit gut 2 Wochen gefangen. Richtungsweisend für den DAX-Verlauf der nächsten Wochen und vielleicht sogar Monate dürfte der Ausbruch aus dieser Box sein.

Beobachten Sie deshalb die angegebenen Marken sehr genau!


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Wenn Sie mich nach der größeren Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch oben oder unten befragen, so sehen die Chancen  für eine Auflösung der Box nach oben leicht besser aus. Denn Sie sehen im Chartbild die obere Begrenzung des Abwärtstrends (rote Trendlinie). Diese befindet sich aktuell bei nur 10.000 Punkten mit weiter fallender Tendenz. Wird diese überwunden, dann sollte einem weiteren Anlauf an die Oberseite nichts mehr im Wege stehen.

Die Chancen bessern sich also täglich. Immer vorausgesetzt, der DAX bricht nicht vorher unter die 9.750er Marke.

Da wir von beiden Marken nicht weit entfernt sind, kann ein äußerer Anstoß, beispielsweise durch die US-Börsen, extrem wichtig sein.

Ich empfehle strikte Zurückhaltung, auch wenn die Trading-Finger jucken. Warten Sie den Bruch erst ab!

Wie sich die charttechnische Lage mittelfristig darstellt, analysieren wir im 1-Jahreschart:

DAX 1805 1J

DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

Mittelfristiger Abwärtstrend dominiert

Sie erkennen im 1-Jahreschart vom DAX-Index einen mittelfristigen übergeordneten Abwärtstrend (rote Trendlinien). Innerhalb dieses Trendkanals hat der Index die Ober- und Unterseite mehrfach getestet. Zuletzt fehlte aber die Kraft, erneut an die Oberseite zu laufen. Der Markt steckt in der kurzfristigen Box fest (blaue Linien). Diese Box kennen Sie bereits aus der Kurzfristanalyse. Sie wird von den Chartmarken 9.750 und 10.100 Punkten begrenzt.

Schnelle 400 bis 500 Punkte Folgepotenzial in beiden Richtungen wahrscheinlich

Noch ist keine Entscheidung gefallen, zu welchen Gunsten sich diese Konsolidierungsformation auflöst. Die eingezeichneten Pfeile deuten auf das schnell zu erreichende Nachfolgeziel im Falle des Durchbruchs hin (roter und grüner Pfeil). Auf jede der beiden Seiten wartet ein Widerstands- bzw. Unterstützungsband (grün umrahmte gestrichelte Zone). Nach oben ist das Ziel 10.500 bis 10.700 Punkte und im Falle eines Durchbruchs nach unten stehen 9.300 bis 9.500 Punkte auf dem Plan.

Auch aus dem mittelfristigen 1-Jahreschartbild ist nicht schlüssig, in welche der beiden Richtungen sich der DAX auf den Weg machen wird. Sicher ist aber, dass er eine der beiden Richtungen befolgen wird. Die beiden Bänder stellen nur Zwischenstationen dar und keine Endziele. Dort wird sich die dynamische Bewegung zunächst beruhigen und sich entscheiden, wohin die weitere Reise geht.

FAZIT: Warten Sie den Test der Marken ab! Erst, wenn der DAX hier durchgeht sind Long-Positionen bzw. Short-Positionen angesagt. Sie verpassen nichts. Und ein sicheres Long-Engagement mit wenigen hundert Punkten ist auf Dauer immer lukrativer, als ein unsicheres Glücksspiel.

Im folgenden 10-Jahreschart betrachten wir die längerfristige Bewegung  vom Dax-Index:

DAX 1805 10J

DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

Langer Haussetrend nicht im Geringsten in Gefahr

Im 10-Jahreschartbild vom DAX-Index erkennen Sie ganz eindeutig, dass der Abschwung seit April vergangenen Jahres (bisher -3.500 Punkte!) das Bild noch nicht eingetrübt hat. Der Index befindet gerade einmal ungefähr in der Mitte des langjährigen Haussetrends (blauer Trendkanal).

Sie sehen aber auch den mittelfristigen Abwärtstrend, in dem wir uns zurzeit befinden und der uns noch große Mühe macht (roter Trendkanal). Er ist aktuell weder auf der Oberseite, noch auf der Unterseite in Gefahr.

Die 2 Szenarien haben folgende Ziele:

  1. Angriff auf die obere Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrendkanals mit Ziel 10.700 Punkte
  2. Anlauf auf die untere Unterstützung des Abwärtstrendkanals mit Ziel 9.300/500 und maximalem Abwärtsziel 8.800 Punkte

Ein weiteres Abgleiten sehe ich nicht! Denn der DAX-Index hat gute Chancen, sich in diesem Bereich zu stabilisieren und einen Boden zu finden.

FAZIT:

Geduld! Bitte warten Sie einen Bruch der Chartmarken ab, bevor Sie sich positionieren. Aktuell befindet sich der Markt ganz klar in einer Pattsituation!

Eine zu frühe Positionierung birgt erhebliche Gefahren.

18. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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