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DAX-Index: Haussestart oder Bärenmarktrally? Die Antwort finden Sie hier

Haussestart oder Bärenmarktrally?

Nach katastrophalem Januar/Februar starke Schwankungen auch im März

Der Grund für die starken Schwankungen waren einzig die Notenbanksitzungen der EZB (europäische Zentralbank) und der FED (Federal Reserve, US-Notenbank). Die im Vorfeld mit extremer Spannung erwarteten Zinsentscheidungen und die anschließenden Reden ihrer jeweiligen Chefs Mario Draghi für die EZB und Janet Yellen für die FED wirbelten die unsicheren Marktteilnehmer durcheinander.

Die Kurse der Aktienindizes zuckten hin und her. Per Saldo konnte sich zwar ein Aufwärtstrend etablieren, ich warne aber davor, dies schon als Wolke 7 der Börse zu betrachten.

Denn im Grunde genommen befindet sich der Aktienmarkt immer noch deutlich im Minus im Vergleich zum Jahresanfang. Und die kurze 4-Wochen-Rally ist eigentlich nur eine Bärenmarktrally!

Zumindest bisher!

Warum? Das sehen Sie in der folgenden Chartanalyse ganz genau.

Die charttechnische Analyse lässt sich nicht von Meinungen beeinflussen. Sie ist von daher eine der letzten ehrlichen Analysemethoden. Sie kann Ihnen helfen, Umkehrpunkte zu finden, Unterstützungsmarken und Widerstände zu finden und damit Entscheidungshilfen bei Ihrem Investment zu geben.

Betrachten wir zunächst diekurzfristige Analyse den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 2303 1M

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Kurzfristiger Aufwärtstrend voll intakt

Sie sehen im kurzfristigen Chartbild den Aufwärtstrendkanal seit Mitte Februar (blauer Trendkanal). Nach dem bisherigen Jahrestief bei etwa 8.700 Punkten am 11. Februar konnte der DAX-Index in 2 Schüben ansteigen. Dabei bildete er nach einer ersten schnellen Erholungsrally ein Seitwärtsband aus (rote Horizontalen, schraffierte Zone). Hier verweilte er unter teilweise starken Schwankungen 2 Wochen, bevor er nach oben ausbrechen konnte.

Innerhalb dieser Aufwärtsbewegung ist der DAX-Index extrem schwankungsanfällig verlaufen. Die Gründe sind eingangs erwähnt: Die Notenbanken. Tagesschwankungen von plusminus 200 Punkten waren keine Seltenheit.

Aktuell befindet  sich der Index ungefähr in der Mitte dieses Aufwärtstrendkanals.

Über der 10.100 winkt die 10.500 


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Gelingt dem DAX-Index die Überwindung des Widerstands bei 10.100/150 Punkten, hat er gemäß Charttechnik  noch Luft bis 10.500 Punkte (obere blaue Trendbegrenzung). Dort kommt ihm der Trend-Widerstand entgegen. Er ist stärker als die in der ganz kurzfristigen Betrachtung ersichtliche obere Begrenzung des inneren Aufwärtstrends (hellblaue flachere Linien).

Das bedeutet für Sie:

Wenn tatsächlich die 10.125 überwunden wird, hat der DAX-Index noch Luft bis kurzfristig maximal 10.500 (zeitlich ansteigendes Ziel). Dann ist erst einmal Schluss.

Der Aufwärtstrend sieht flach aus, ist er aber nicht. Das erkennen wir aber erst im mittelfristigen 8-Monatschart.

Schauen wir also auf den mittelfristigen 8-Monatschart:

DAX 2303 8M

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

Bärenmarkt-Rally, mehr ist das noch nicht !

Im mittelfristigen 8-Monats-Chartbild ist der Januar-Absturz gut zu erkennen. Aber im Grunde genommen befand sich der DAX-Index schon seit Anfang August 2015 im Abwärtstrend (roter Trendkanal).

Nach dem gelungenen Test der unteren Begrenzung befindet sich der DAX-Index in einer Erholungsrally. Diese (blaue Trendlinien) ist noch sehr jung und von der Dynamik her sehr steil! Hier erkennen Sie auch, dass die Bewegung aus dem kurzfristigen 1-Monats-Chartbild bisher nur eine kurze und steile Gegenbewegung im eigentlichen Abwärtstrendkanal ist.

Auch im mittelfristigen Trendkanal Luft bis maximal 10.500

Es besteht durchaus Luft bis zur oberen Begrenzung des Trendkanals. Diese passt wie die Faust aufs Auge mit der aus der Kurztfristanalyse herausgearbeiteten Widerstandsmarke bei 10.500 Punkten. Aber dann ist erst einmal Schluss. Wichtig in der dann anstehenden Phase ist, wie der DAX-Index sich auf dem Weg nach unten verhält!

Achten Sie dann ganz besonders auf die wichtige Unterstützung bei 9.300 Punkten (lilafarbene Horizontale). Sie kennzeichnet nicht nur den Januar-Tiefpunkt, sondern auch die Tiefpunkte des vergangenen Jahres! Ein Durchbruch nach unten hätte stärker fallende Kurse zur Folge (lilafarbener Pfeil).

MACD-Indikator im überkauften Terrain, aber noch begrenzt Luft vorhanden

Auch der MACD-Indikator(Balken und Linien unterhalb des Chartbildes) bestätigt die in der kurzfristigen und mittelfristigen Chartanalyse herausgearbeiteten Zielmarken und Richtungen. Ein Kaufsignal tritt immer dann ein, wenn die orangefarbene Linie die lilafarbene Linie von unten nach oben kreuzt und ein Verkaufssignal umgekehrt. Die beiden Indikatorenlinien (lilafarben und orange), welche kurz vor einem Verkaufssignal stehen, haben nur noch begrenzt Luft nach oben.

Der MACD-Indikator befindet sich aber schon im überkauften Terrain. Hier war er im Oktober vergangen Jahres auch schon angelangt. Damals konnte der DAX-Index noch ein Schüppchen drauflegen, bevor er nach unten abdrehte.  Aber wie aus dem Chartbild zu entnehmen ist, kam der Markt nach dieser Zwischenerholung erneut unter Druck und testete die Tiefpunkte ein zweites Mal.

Dieser Test (8.700) könnte dem DAX-Index erneut bevorstehen, wenn er es nicht schafft, nach unten die 9.300 zu verteidigen oder oben die 10.500 zu überwinden.

Fazit: Noch etwas Luft bis 10.500 drin. Danach Wochen der Wahrheit und  Grundlegung für die Ziele der nächsten Monate!

Beachten Sie die wichtige Unterstützung bei 9.300 Punkten und die obere Begrenzung bei 10.500 Punkten. Hier bitte all Ihre privaten Aktienpositionen absichern!

Das theoretische Abwärtspotenzial bei einem Durchbruch unter die 9.300er Unterstützung oder das Aufwärtspotenzial bei einem Überwinden der 10.500er Marke entnehmen wir dem längerfristigen 10-Jahreschart:

DAX 2303 10j

DAX-Chart 10 Jahre

Übergeordneter Haussetrend weiterhin voll intakt

Im längerfristigen 10-Jahreschart wird deutlich, dass der jahrelange übergeordnete Hausse-Trendkanal (blauer Trendkanal) weiterhin voll intakt ist. Wir befinden uns gerade einmal in der Mitte dieses Jahrzehnte-Trends.

Hier ist gut erkennbar, wie der DAX-Index aktuell die Unterstützung bei 9.300 verteidigen muss. Sollte er sie ein nächstes Mal unterschreiten, dann lägen die Abwärtspotenziale bei den Unterstützungsmarken 9.000, 8.500 und8.000/200 Punkten.

Nach oben winkt die 10.750 und dann 11.250.

FAZIT:

Richten Sie sich auf weiterhin schwankungsstarke Aktienmärkte ein.

Noch sieht alles nach einer Bärenmarktrally aus. Dieses Szenario würde bestätigt, wenn der DAX-Index spätestens an der 10.500er Marke nach unten abdreht.

Die aktuelle charttechnische Lage trübt sich dann ein, wenn der DAX signifikant unter die 9.300 fällt.

Mein Rat zurzeit bleibt der Rat wie immer bei bevorstehenden umsatzschwachen Wochen (Karwoche/Osterfeiertage/Ferien): RAUSHALTEN!

Kein Trade ist manchmal halt auch ein Trade! Und nicht der Schlechteste! Sammeln Sie Kapital und erhöhen Sie Ihre Cashposition. Sie verpassen nichts, denn in 2016 werden wir eine weiter hoch volatile Börse erleben, die in beide Richtungen viele profitable Trademöglichkeiten offen hält. Und genau dann schlagen Sie mit Ihrer vollen Kasse zu!DAX-Stände von 13.000 oder auch 7.500 sind möglich.

23. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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