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DAX-Index im Stau: Stellungskrieg von Bullen und Bären! Ganz wichtig jetzt!

Dem Kursschock zu Beginn des Jahres bis etwa Mitte Februar folgte eine dynamische Gegenbewegung bis Mitte April. Getrieben wurden die Aktienmärkte hüben wie drüben durch die Notenbanken.

Klar, China und der Ölpreis spielten auch eine Rolle, aber die Notenbanken, egal ob EZB (Europäische Zentralbank), FED (Federal Reserve, US-Notenbank) oder BOJ (Bank of Japan, japanische Notenbank), um nur die 3 wichtigsten zu nennen, lenkten die Anleger! Mehr Liquidität, weniger Liquidität, Zinssenkung, Zinsanhebung etc., je nachdem, was die Notenbanker verkündeten oder durchsickern ließen, wirbelte die Anleger gehörig durcheinander.

So stellt sich auch der bisherige Jahresverlauf der wichtigsten globalen Aktienindizes dar. Und mit Verlaub, ob jetzt eine Rally oder ein weiterer Orkan die Märkte bis zum Sommer trifft, das vermag niemand so richtig vorherzusagen. Diese unentschlossene Stimmungslage begleitet uns nun schon seit Wochen.

Die Käufer trauen sich nicht und streiken, die Verkäufer haben Angst vor einer weiteren Liquiditäts-Rally.

Fakt: Die Bullen versammeln sich vor dem Berg und die Bären schauen aus Ihrer Höhle.

Was fängt jetzt ein Privatanleger damit an? Was sollten Sie in dieser Lage jetzt tun?

Die Lösung ist ganz einfach: Durch die einzige Schlussfolgerung aus dem oben Gesagtem, nämlich die massive Aufstockung und Sammlung aller Kräfte in beiden Lagern, wird es irgendwann zu einer massiv dynamischen Bewegung kommen!

Ich rate dringend dazu, den Durchbruch der markanten Charttechnischen Marken abzuwarten und dann erst in die eine oder andere Richtung zu agieren. Bis dahin befindet sich der Markt in einer Art Stellungskrieg!

In der Chartanalyse können Sie Punkte erkennen, an denen Anleger emotional agieren. Das können durchschlagene Trendkanäle sein oder einfache Unterstützungen und Widerstände etc. etc.. Wichtig ist, dass Sie in Ihren Anlageentscheidungen dieses Instrument zunächst befragen und mit in Ihre Entscheidungsfindung aufnehmen. So können Sie mehr Sicherheit für Ihre Investitionen gewinnen.

Welche Zielmarken und Umkehrpunkte beim DAX-Index jetzt wichtig sind und worauf Sie achten müssen, analysieren wir zunächst in derkurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 1105 1M


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DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Nach GAP-Schließung Widerstand angelaufen

Sie erkennen im Chartbild zunächst die Abwärtsbewegung seit Mitte April. Sie kam erst an der unteren Begrenzung dieses Trendkanals zum Erliegen (rote Trendlinien). Anschließend erfolgte aber keine direkte Gegenbewegung, wie anzunehmen ist, sondern ein Entlanghangeln am Abwärtstrend bis zur 9.750er Marke (unterer schwarzer Kreis).

Erst dort erfolgte dann eine schöne dynamische Aufwärtsbewegung. Grund: Das GAP (Kurslücke) vom 13. April! Märkte haben die merkwürdige Eigenschaft, derartige GAPs in einer späteren Bewegung zunächst vollständig zu schließen, bevor es dann wieder aufwärts gehen kann. Das ist geschehen und es spricht rein charttechnisch nun nichts mehr gegen eine abgeschlossene Bodenbildung und weitere Kurssteigerungen.

Kräftiger Widerstand bei 10.100 Punkten

Nach dem Anstieg bis an die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals (obere rote Trendlinie) ist zunächst einmal die Luft raus aus der Aufwärtsbewegung. Das liegt nicht nur an dem Widerstand, welcher aus der Begrenzung des Abwärtstrendkanals resultiert, sondern auch an 2 weiteren Merkmalen an dieser Marke von 10.100 Punkten.

Sie erkennen am blauen Kasten einen Cluster von Mitte April. Dieser zeigt eine fast 4-tägige Anstrengung, den Widerstand bei 10.100 Punkten zu knacken. Da wir mit dem DAX-Index nun erneut von unten an diese Marke heranlaufen, dürfte es erneut zu größeren Widerständen kommen.

Das ist aber noch nicht alles, weiterer Gegenwind an der 10.100 lässt sich im mittelfristigen Chartbild ablesen.

Wie sich die charttechnische Lage mittelfristig darstellt, analysieren wir im 1-Jahreschart:

DAX 1105 8M

DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

DAX mit Mühe, die Oberkante des mittelfristigen Abwärtstrends anzulaufen

Sie erkennen im Jahresschart des DAX-Index den scharfen Einbruch der DAX-Kurse zu Jahresanfang. Bis Mitte Februar sank er auf ein Tief von etwa 8.700 Punkten, bevor die Notenbanken die Aktienmärkte wieder Richtung Norden schickten!

Sehr gut zu erkennen ist, dass der DAX-Index sich über den gesamten Darstellungszeitraum von 1 Jahr mustergültig an dieBegrenzung des Abwärtstrendkanals gehalten hat (rote Trendlinien).

10.500er Marke beachten

Demnach sollte als nächstes ein weiterer Anlauf auf die Oberkante des abwärts gerichteten Trendkanals erwartet werden. Das sah bis vor 4 Wochen auch gut danach aus, bis dem DAX plötzlich die Luft ausging und er von 10.500 (obere grüne Horizontale) bis auf 9.750 um satte -750 Punkte abtauchte. Diese Barriere von 10.500 Punkten stellt ab sofort auch das finale Widerstandsniveau für den Anlauf auf die beschriebene Oberkante des Trendkanals dar.

Doch davor gilt es die 10.100 zu knacken!

Der Anstieg seit Mitte Februar manifestierte sich in einem schönen mustergültigen Aufwärtstrend (blaue Trendlinien) innerhalb des beschriebenen übergeordneten mittelfristigen Abwärtstrendkanals (rote Trendlinien). Die Untergrenze wurde letztmalig am vergangenen Freitag erfolgreich getestet.

Aktuell befindet sich der DAX-Index erneut bei einem Versuch, die vielbeachtete 10.100er Marke von unten nach oben zu durchstoßen. Sie erkennen im Chartbild, dass diese Marke auch einen Mehrfachwiderstandscharakter aus den vergangenen 12 Monaten besitzt (untere grüne Horizontale und Mulden).

2 Szenarien

A)

Wenn der Durchbruch durch die 10.100 nicht gelingt, dann droht ein neuerlicher Test der unteren Begrenzung des kurzfristigen Aufwärtstrends. Dabei wäre die Gefahr eines Durchbruchs weiter angestiegen, weil dieser durch die Steigung nicht mehr allzu weit entfernt liegt und jeden Börsentag näher rückt. Wird er unterboten, dann wäre der Aufwärtstrend passé und Sie sollten mit stärker fallenden Kursen rechnen.

B)

Kann der DAX-Index allerdings die 10.100er Marke endgültig knacken, dann können Sie mit einer schnellen Folgebewegung in Richtung der oberen Begrenzung der Widerstandszone bei 10.500 rechnen. Anschließend rückt dann die Oberkante des mittelfristigen Abwärtstrendkanals ins Visier (obere rote Trendlinie). Sie notiert aktuell bei etwa 11.000 Punkten mit fallender Tendenz. Dort stünde dann die große Trendentscheidung ins Haus. Aber so weit sind wir noch lange nicht.

FAZIT: Warten Sie den Test der Marken ab! Erst, wenn der DAX hier Signale generiert, sind Long-oder Short-Positionen angesagt. Sie verpassen nichts.

Eine zu frühe Positionierung birgt erhebliche Gefahren.

11. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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