Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

DAX-Index: Kurzfristiges Dreieck. Welche profitablen Chancen gibt es?

Nach der gigantischen EZB-Rally im DAX-Index, wobei er alle charttechnischen Marken wie Butter durchschlagen hatte, kommt der Markt ein wenig zur Ruhe.

Seit Montag vergangener Woche, wo der DAX-Index intraday sein bisheriges Allzeithoch bei 12.219,02 Punkte markierte, herrscht auf dem Parkett Rally-Pause. Mit Pause ist aber nicht gemeint, dass der Aktienmarkt stillsteht. Denn die Tagesschwankungen mit plusminus 150 bis 250 Punkten zeigen deutlich, dass nach wie vor Dynamik vorhanden ist.

EZB-Geldspritzen bestimmen die Aktienkurse

Die markttechnische Lage wird aktuell deutlich überlagert von der geldpolitischen Lage. Beim DAX-Index sorgten die Marktreaktionen auf die Maßnahmen der EZB für Durchbrüche signifikanter charttechnischer Marken. Dies hat auch Konsequenzen für den weiteren Verlauf des DAX-Index. Wo befinden sich die Unterstützungen und Wendepunkte? Wo befinden sich Widerstände?

Wir beginnen zunächst mit der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 2503 1m

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

DAX konsolidiert auf hohem Niveau

Wir erkennen im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild einen DAX-Index, der, angetrieben von den EZB-Milliarden, sogar den vorgegebenen Aufwärtstrendkanal (blaue Trendlinien) am 16. März nach oben durchbrach.

Der Ausflug über den Trendkanal dauerte allerdings nur 2 Tage. Nach Markierung seines bisherigen Allzeithochs bei 12.219,02 Punkten trat er den Rückzug an. Am 18. März befand er sich schon wieder im Trendkanal.

Kurzfristige Unterstützung bei knapp über 10.800 Punkten

In seiner Konsolidierungswoche testete der DAX-Index mehrfach die Marke von 10.820 Punkten (grüne Horizontale). In den vergangenen 7 Handelstagen kam an dieser Marke sofort Kaufdruck auf.

Gleich 3 Mal wurde die Marke von den DAX-Bullen erfolgreich verteidigt. Auffällig ist aber, dass die anschließenden Gegenbewegungen nicht mehr über das vorherige Zwischenhoch hinausgingen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


So bildet sich eine Art Dreieck mit oberer Abwärtstrendlinie (rote Trendlinie). Diese Formation hat in der Charttechnik in der Regel einen dynamischen Auflösungscharakter. Das bedeutet für Sie: Achten Sie auf die eingezeichneten Ausbruchsmarken an der Oberseite und Unterseite des Dreiecks (Eingezeichnete Kreise). Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die nachfolgenden Bewegungen ein größeres Anschluss-potenzial mit sich bringt.

Wie sich die Sachlage mittelfristig darstellt, analysieren wir im 8-Monatschart:

DAX 2503 8m

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

Mittelfristiger steiler Aufwärtstrendkanal noch intakt

Sie erkennen im 8-Monatschart des DAX-Index den seit Beginn des Jahres ausgebildeten steilen aufwärtsgerichteten Trendkanal (blaue Trendlinien). Innerhalb dieses Trendkanals testet der DAX-Index aktuell die Untergrenze. Sollte Sie unterschritten werden (unter 11.800), dann dürfen Sie von einer ausgedehnteren Konsolidierung ausgehen.

Das passt auch auf die schon in der Kurzfristanalyse gewonnenen Erkenntnisse!

Bei Durchbruch nach unten sollten Sie Abschläge von zunächst bis in den Bereich um die 11.000 Punkte einkalkulieren. Bereits in 3 Wochen taucht genau hier die untere Begrenzung des übergeordneten Trendkanals seit Herbst 2014 (schwarzer Trend) auf. Diese wird für stärkere Unterstützung sorgen.

Das bedeutet, sollten sich die Kurse tatsächlich nach unten neigen, wäre die Marke von 11.000 Punkten ein gutes Einstiegsniveau.

MACD schon wieder mit Verkaufssignal

Der Moving Average Convergence Divergence, kurz MACD (hellblau violetter Kurvenverlauf unten) ist immer ein sehr guter Indikator für den Zustand des Marktes. Ein Kaufsignal entsteht beim Kreuzen der hellblauen Linie durch die violettfarbene Linie von unten nach oben, ein Verkaufssignal umgekehrt.

Aktuell hat er erneut ein Verkaufssignal abgeliefert. Man muss hier anmerken, dass die Verzerrungen durch die EZB-Milliarden den Indikator seit 8 Wochen unbrauchbar gemacht haben. So ist auch diesmal das Signal mit Vorsicht zu genießen.

Allerdings bleibt auch festzuhalten: Es passt auf die beiden analytischen Ergebnisse, sobald der DAX den blauen Aufwärtstrend nach unten bricht und eine Konsolidierung einleitet.

Umso wichtiger ist es, die aufgezeigten Grenzmarken zu beobachten.

Um zu analysieren, wie sich das auf den längerfristigen Trend auswirkt, schauen wir abschließend kurz auf den 10-Jahreschart:

DAX 2503 10j

DAX-Chart 5 Jahre (Wochenbalken)

Langfristtrend 1A in Ordnung. Konsolidierung wäre sehr gesund

Der seit dem Crash in 2011 ausgebildete Aufwärtstrendkanal (hellblauer Trendkanal) wurde durch das EZB-QE-Programm nach oben durchbrochen. Um etwaige Ziele im Niemandsland oberhalb des Trendkanals auszumachen, müssen wir schon bis 2007 zurückgehen.

Eine Parallele zu den Tiefpunkten in 2009 und 2011 liefert mit den Hochs aus 2007 als obere Zielmarke etwa max. 12.500 Punkte. Wobei hier die Unschärfe im Chartbild Toleranzen von fast 500 Punkten zulassen würde.

FAZIT:

Der DAX-Index befindet sich in einer deutlich überkauften Situation. Er stößt an seine oberen Grenzen. Natürlich sind durch die massiv vorhandene Liquidität und die alternativlose Anlagesituation im Vergleich von Aktien zu Anleihen durchaus weitere Übertreibungen nach oben denkbar.

Doch es wäre gesund und gut für den Markt, vorerst kurz- und mittelfristig zu pausieren und eine Konsolidierung der überkauften Parameter durchzuführen.

Die jeweiligen technischen Analysen würden hier 11.000 Punkte als Ziel auswerfen.

Ein weiterer Anstieg des Index nach der Konsolidierung ist sehr wahrscheinlich. Dabei werden neue Allzeithochs markiert. Als Jahresendziel können 13.000 Punkte stehen.

Das bedeutet für Sie, bei Bestätigung der Wendepunkte bei 11.000 durchaus mutig zupacken.

25. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

Tauchen Sie ein in die neue Dimension des Handelns an der Börse. Mit seinen Börsendiensten 30-Prozent-Trader und 5-Minuten-Trader arbeiten mehr als 2 Jahrzehnte Erfahrung und geballte Leidenschaft für die Finanzmärkte für Ihr Depot. Seine ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Trading-Strategien sind dabei stets geprägt von Michael Sturms Motto: Gewinnen mit Verstand und ruhiger Hand!

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Michael Sturm. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt