Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

DAX-Index: Wer jetzt nicht handelt, ist selber Schuld

In der zurückliegenden Börsenwoche hat der DAX-Index seine Korrektur fortgesetzt. Der Einbruch am Aktienmarkt in China sorgte auch in Deutschland für weitere Abgaben. Aus meiner Sicht sind die Sorgen jedoch völlig überzogen.

Die Presse übertreibt wieder einmal und spielt mit der Angst der Investoren. Sehen Sie selbst:

Shanghai A-Index 12M

Kursverlauf des Shanghai A-Index in den vergangenen 12 Monaten

Chinas Aktienmarkt hat in einem Jahr einen Zuwachs von +71% vorzuweisen. Das ist kein Crash sondern eine Hausse! Die jüngsten Kursverluste sind lediglich eine Korrektur der vorher überzogenen Kursrally. Der Index befindet sich gerade einmal auf dem Stand von März dieses Jahres. Zur Erinnerung: Der DAX-Index hat seit März sogar über 1.000 Punkte verloren.

Die Sorge von Börsenpessimisten und Crashpropheten, die Kurse an den Aktienmärkten in den USA stünden zu hoch und seien überbewertet, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Der Dow-Jones und S&P-500 Index liegen in diesem Jahr im Minus. Das KGV am US-Aktienmarkt liegt bei etwa 15 und ist allenfalls durchschnittlich.

Die S&P-500 Unternehmen halten insgesamt rekordverdächtige 4.000 Milliarden Dollar an Cash. Damit könnten sie theoretisch Griechenland mit Krediten für die nächsten 200 Jahre versorgen.

Das Motto der jüngsten Kursverluste lautet also: “Don´t Worry, be Happy!“ Das sind Kaufgelegenheiten!

Wir beginnen zunächst mit der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index:

DAX 2907 1m

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

DAX in Stabilisierungsphase

Wir erkennen im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild einen DAX-Index, der von seinem Zwischenhoch am 20.07. nach unten korrigiert hat.

Der China-Effekt sorgte dafür, dass alle 3 Aufwärts-GAPs (schwarze Ellipsen) mit dem Kursverlauf von Montag dieser Woche bereits geschlossen wurden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


In der Charttechnik haben Kurslücken (GAPs) die Eigenschaft, dass sie irgendwann geschlossen werden müssen, bevor der Markt völlig frei für weitere Kursavancen ist. Dass dies so früh geschehen ist, ist zweifelsohne auf den negativen Einfluss des China-Kursrückgangs zurückzuführen. Damit ist aber auch klar, dass der Markt rein technisch gesehen jetzt sauber ist.

Die Abwärtsbewegung erfolgte in einem Trendkanal, der, wie in volatilen Phasen häufig zu beobachten ist, in einer zweigeteilten Autobahn abläuft (rote Trendlinien).

Innerhalb dieses Trendkanals befindet er sich aktuell in etwa an der Mittellinie.

Um die Stabilisierung in eine echte Wende zu verwandeln, muss der DAX-Index die obere Trendbegrenzung überwinden (blauer Kreis). Diese obere Begrenzung fällt aktuell mit einer horizontalen Widerstandslinie zusammen (obere grüne Horizontallinie). Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher, sorgt aber bei tatsächlichem Überschreiten für eine verstärkte Sicherheit bezüglich des Folgetrends.

Das bedeutet, gelingt dem DAX-Index die signifikante Überschreitung der 11.250er Marke, dann sollte der Abwärtstrend abgeschlossen sein und kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial entfacht werden. Dies wird den Index schnell an die 11.450 heranführen.

An der Unterseite liegt die Barriere bei 10.950 Punkten. Sollte eine Enttäuschungsreaktion im Markt auf die heute endende Sitzung des Offenmarktausschusses in den USA (FOMC) stattfinden, gerät diese Marke ins Visier.

An diesem Punkt hilft dann die horizontale Unterstützung (untere grüne Horizontallinie) gemeinsam mit der unteren Begrenzung des Abwärtstrendkanals für Stabilität.

Achten Sie also auf 11.250 oben und 10.950 unten!

Wie sich die Sachlage mittelfristig darstellt, analysieren wir im 8-Monatschart:

DAX 2907 8m

DAX-Chart 8 Monate (Tagesbalken)

Mittelfristig nichts angebrannt, alles im Lot

Sie erkennen die 3-monatige Konsolidierung seit April. Sie verlief in einem mustergültigen Abwärtstrendkanal (roter Trendkanal). Dieser schien dann Mitte Juli nach der Lösung im Griechenland-Schuldenstreit bereits ad acta gelegt.

Der DAX-Index brach aus dem Trendkanal nach oben aus. Den Rest kennen Sie. Der China-Schock (meine Meinung dazu kennen Sie) verhinderte den Anlauf auf neue Höchststände im DAX-Index.

Aktuell befindet er sich wieder kurz unterhalb der Obergrenze des ehemaligen Abwärtstrendkanals. Diese liegt bei etwa 11.250 Punkten. Diese Marke kennen Sie bereits aus der Kurzfristanalyse.

Es wird also deutlich, wie wichtig sie ist und zeigt, dass ein Überschreiten der 11.250er Marke einen enormen positiven Effekt auf den weiteren Verlauf des DAX-Index haben wird.

Gelingt der Bruch über die 11.250, dann sollte der Index nach dem schnellen Kurzfristziel von etwa 11.450 Punkten schnell an die Widerstandslinie bei 11.750 Punkte heranlaufen (obere grüne Horizontallinie).

Ein vorheriger Test der Untergrenze des mittelfristigen Aufwärtstrends ist bei negativen Nachrichten nicht auszuschließen.

Der mittelfristige Aufwärtstrend (blaue Trendlinie) seit Mitte Oktober 2014 bietet dem DAX-Index zurzeit bei etwa 10.750 Punkten eine gute Unterstützung.

Achten Sie auf die 11.250 Punkte-Marke oben! Sollte Sie per Tagesschlussstand, geknackt werden, dann sind Long-Positionen empfehlenswert mit Ziel 10.750 Punkte.

Um zu analysieren, wie sich die jüngsten Turbulenzen auf den längerfristigen Trend ausgewirkt haben, schauen wir abschließend noch kurz auf den 5-Jahreschart:

DAX 2907 5j

DAX-Chart 5 Jahre (Wochenbalken)

Das sieht weiterhin blitzsauber aus

Die längerfristige Aufwärtsbewegung (blauer Trendkanal) ist voll intakt. Dieser Trendkanal ist ein langjähriger Haussetrendkanal. Er kann noch eine ganze Weile Bestand haben.

Die Luft, die er sich mit den Kursrücksetzern seit April verschafft hat, erhöht sogar die Chance auf DAX-Stände über 13.000 noch in diesem Jahr 2015 (rotes Max.-Ziel).

Selbst bei negativem Grundton sollte der DAX-Index am Jahresende ein deutliches Jahresplus vorweisen können. Die charttechnisch abgeleitete Prognose dafür liegt bei 10.750 bis 11.750 Punkte (schwarzer Doppelpfeil). Das wären immerhin 8% -18% Jahresrendite.

Das Worst-Case Szenario (grüner Doppelpfeil) halte ich im derzeitigen positiven Umfeld für deutsche Aktiengesellschaften für wenig wahrscheinlich.

Tipp: Sobald der DAX-Index die Marke von 11.250 Punkten signifikant überschreitet, sollten Sie noch einmal zugreifen mit Ziel von deutlich höheren DAX-Ständen zum Jahresausklang.

Vorherige Tests der Tiefpunkte bei 10.750 Punkte sind zwar nicht auszuschließen, würden aber den Sprung über die 11.250er Marke nur zeitlich verschieben.

29. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

Tauchen Sie ein in die neue Dimension des Handelns an der Börse. Mit seinen Börsendiensten 30-Prozent-Trader und 5-Minuten-Trader arbeiten mehr als 2 Jahrzehnte Erfahrung und geballte Leidenschaft für die Finanzmärkte für Ihr Depot. Seine ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Trading-Strategien sind dabei stets geprägt von Michael Sturms Motto: Gewinnen mit Verstand und ruhiger Hand!

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Michael Sturm. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt