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DAX: Jahres-Prognose 2017 – Aber bitte keine Wiederholungsfehler!

Guter Jahresstart: Allzeithoch und mehr möglich!

Der DAX-Index startete am 1. Handelstag des neuen Börsenjahres 2017 mit einer überzeugenden Vorstellung.

Nach einem anfänglichen Minus von etwa -60 Punkten zog das deutsche Aktien-Barometer schnell wieder an und beschloss den Tag mit einem Plus von +117 Punkten bzw. +1%.

Dieser in der Charttechnik als Intraday-Reversal oder Untertassen-Formation bezeichnete Tagesverlauf gilt als sehr positiv für die Marktverfassung!

Das einzig Negative, wenn man das so überhaupt bezeichnen mag, ist, dass der DAX-Index in den vergangenen Wochen bereits eine sehr dynamische und schnelle Aufwärts-Bewegung hinter sich hat und aktuell überkauft ist.

Auch die charttechnischen Widerstände, die sich ihm nun in den Weg stellen, dürfen nicht übersehen werden.

Dennoch stehen die Zeichen gut für ein besseres Börsenjahr 2017, als es 2016 war.

Wie sich die charttechnische Situation aktuell darstellt, analysieren wir zunächst in derkurzfristigen Analyse und werfen einen Blick auf den 1-Monats-Chart des DAX-Index:

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DAX-Chart 1 Monat (Stunden-Balken)

Starker Auftritt!

Im kurzfristigen 1-Monats-Chartbild des DAX-Index erkennen Sie nach der steilen „Weihnachtsrally“ eine „Weihnachtspause“.

Diese hat der Index zu Jahresbeginn beendet und die Seitwärts-Zone von 11.400 – 11.475 Punkten (grüne Linien, schraffierte Zone) nach oben übersprungen.

Damit sorgt diese Zone nun für eine gewisse Unterstützung, wenngleich auch nicht so ausgeprägt, wie das beispielsweise die nächste horizontale Unterstützung bietet.

Denn an der Unterseite sehen Sie den mit einem GAP (schwarze Ellipse, Kurslücke) vollzogenen Sprung über die Triggermarke von 10.800 Punkten (rote Linie), die ab sofort als wesentlich festere Unterstützung fungiert.


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Eine Ableitung von Kurszielen nach oben ist dem Kurzfrist-Chart nicht zu entnehmen.

Dafür schauen wir auf das mittelfristige 1-Jahres-Chartbild vom DAX-Index:

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DAX-Chart 1 Jahr (8-Stunden-Balken)

DAX-Index positiv, aber aktuell überkauft!

Im Chartbild erkennen Sie die kurze und steile „Weihnachtsrally“ von Anfang Dezember.

Dabei hat er endgültig einen erweiterten Aufwärts-Trendkanal (dunkelblauer Trendkanal) etabliert, ist aber dort aktuell schon an die obere Begrenzung angestoßen (grüne Ellipse).

10.800 fester Boden

Im Chartbild hat der DAX-Index  eine gute feste Unterstützung bei 10.800 Punkten (obere rote Horizontale).

Darunter sollte er nicht fallen, ansonsten stünde direkt ein unmittelbarer Test des neuen Aufwärts-Trendkanals an.

Rally-Phasen ausgeschöpft

Wenn die Rally-Phasen innerhalb des Trendkanals betrachtet werden, so wird schnell klar, dass der DAX-Index mit der „Weihnachtsrally“ das Potenzial zunächst ausgeschöpft hat.

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DAX-Chart 1 Jahr (8-Stunden-Balken)

Natürlich können Ausnahmesituationen nie ausgeschlossen werden.

Nach dem Motto “Die Hausse nährt die Hausse“ kann auch eine Art „Übertreibungs-Spirale“ nach oben einsetzen, die Fonds und Investoren dazu zwingt weiter einzusteigen, um nicht den Trend zu verpassen.

Ähnliches hatten wir zu Beginn des Jahres 2015 erlebt.

Gesund war das nicht, denn der DAX-Index hatte nur Monate später alle Gewinne wieder abgegeben und ist sogar unter den Jahres-Anfangswert gestürzt!

Es besteht eine, wenn auch geringe, Chance, dass sich die Hausse weiter verstärkt. Aber eine gesunde Aufwärts-Entwicklung ist diesem Blasen-Szenario vorzuziehen.

Sie würde innerhalb des aktuellen Aufwärts-Trendkanals ablaufen und hätte ebenfalls ein Allzeithoch zum Ziel, wie das durch einen Blick auf den langfristigen 10-Jahres-Chart des DAX-Index klar wird:

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DAX-Chart 10 Jahre (Wochenbalken)

Auch im Trendkanal Allzeithoch bei 12.400 möglich

Im langfristigen 10-Jahres-Chartbild des DAX-Index ist gut erkennbar, wie er den seit März 2015 fast 20 Monate andauernden Abwärts-Trendkanal (roter Trendkanal) überwunden und einen neuen mittelfristigen Aufwärts-Trendkanal ausgebildet hat (grüner Trendkanal).

Hier ist er aktuell an die obere Begrenzung angestoßen, wie das auch schon in der mittelfristigen Analyse erschlossen wurde.

Eine gesunde Aufwärtshausse mit Bestand und ohne Blasenbildung wäre innerhalb dieses Trendkanals möglich.

Nach dem Abbau der aktuellen Überkauft-Situation, die auch durchaus seitwärts erfolgen darf, wären Ende Januar 11.750 (1. schwarzer Kreis) und in März/April auch schon das Allzeithoch von 12.400 Punkten (2. schwarzer Kreis) drin.

Sie sehen also, ein schrittweiser Anstieg führt auch zum Ziel und ist auf jeden Fall gesünder, als die Blasenwelle, die wir in 2015 erlebt hatten.

Sollten die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden, dann erwarte ich bis zum Jahresende 13.000 bis 13.250 Punkte als Ziel für den DAX-Index!

Wenn sich allerdings eine Art „Trump’sche Blase“ ausbildet, dann dürfte die zweite Jahreshälfte von ungemütlichen Kursstürzen begleitet werden.

In diesem Sinne hoffen wir auf die Vernunft und Bescheidenheit und freuen uns auf neue Allzeithochs mit Beständigkeit anstelle von kurzen Blasenhochs mit Crashfolgen!

4. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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