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Dax macht Vortagsverluste wieder wett

Der Dax hat seinen Zickzackkurs am Mittwoch fortgesetzt und die Verluste vom Vortag wieder ausgeglichen. Nach einer stundenlangen zähen Seitwärtsbewegung ging es am Nachmittag sprunghaft nach oben. Unterm Strich schloss der Dax 1,3 Prozent fester bei 11.771 Punkten.

Athen und GfK-Index sorgen für Kauflaune

Grund zur Freude lieferte vor allem die griechische Regierung. Sie ließ verlauten, dass eine Einigung mit den Gläubigern kurz bevorstehe. Sollte das zutreffen, könnte eine Zahlungsunfähigkeit des hochverschuldeten Landes noch einmal abgewendet werden. Europaweit sorgte die Meldung für Erleichterung an den Börsen – und Kaufbewegungen.

Gestützt wurde die gute Stimmung am Frankfurter Parkett von positiven Konjunkturnachrichten. Die Verbraucherstimmung in Deutschland ist dem jüngsten Konsumklimaindex zufolge so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr – und besser als von Experten erwartet. Während Beobachter einen leichten Rückgang prognostiziert hatten, kletterte das Barometer sogar um 0,1 auf 10,2 Zähler.


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K+S Spitzenreiter, Autobauer schwächeln

Bei den Einzelwerten schafften die meisten Titel den Sprung in die Gewinnzone. Besonders stark präsentierten sich Beiersdorf mit einem Plus von 1,4 Prozent, HeidelbergCement mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent und Spitzenreiter K+S, dessen Papiere sich um 1,8 Prozent verteuerten.

Die Autobauer hatten es einmal mehr schwer: Während Zulieferer Continental sich über ein Plus von 0,9 Prozent freuen durfte, musste sich BMW mit einem minimalen Aufschlag von 0,1 Prozent zufriedengeben. Volkswagen schloss leicht unter Vortagsniveau und Daimler rutschte um 0,4 Prozent ins Minus.

Energie- und Versicherungskonzerne auf den hinteren Rängen

Ebenfalls zu den Verlierern gehörten erneut die Energiekonzerne RWE und Eon, deren Aktien sich um jeweils 0,4 Prozent verbilligten. Die Münchener Rück litt unter einem negativen Analystenkommentar, der Kurs sank um 0,8 Prozent. Die rote Laterne ging mit der Allianz ebenfalls an einen Versicherungskonzern, das Papier schloss 0,9 Prozent leichter als am Vortag.

Bayer und die Deutsche Post, die als letzte Dax-Konzerne ihre Hauptversammlungen abhielten, platzierten sich mit Aufschlägen von jeweils 0,6 Prozent im oberen Drittel des Dax.

Es bleibt turbulent am Parkett

Das Potenzial für wechselhafte Anlegerlaune und deutlichere Kursausschläge im Leitindex bleibt auch weiterhin bestehen. Noch immer suchen Börsianer fieberhaft nach Anzeichen in den US-Konjunkturdaten, die einen Hinweis auf den Zeitpunkt der Zinswende geben könnten.

Zudem sind die griechischen Reformen noch längst nicht in trockenen Tüchern – und nach dem Linksruck bei den spanischen Kommunalwahlen besteht auch mit Blick auf Madrid die Sorge der Anleger, dort könnte der Reformeifer der Regierung dem Wahlkampf zur Parlamentswahl geopfert werden.

28. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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