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Dax nach Schlussspurt auf neuem Rekordhoch

Lange tat sich am Dienstag nichts im Dax. Trotz starker Konjunkturzahlen aus Deutschland und grünem Licht aus Brüssel für Griechenlands Reformliste pendelte der Leitindex den Großteil des Handelstages um sein Vortagsniveau.

Erst gegen Ende setzte der Dax zum Schlussspurt an und schaffte den Sprung über die 11.200-Punkte-Marke. Unterm Strich ging das Barometer 0,7 Prozent fester in den Feierabend mit einem neuen Schlussrekord von 11.205 Punkten. Ein neues Allzeithoch wurde kurz zuvor bei 11.228 Zählern markiert.

US-Leitzins bleibt erst einmal niedrig

Auslöser der späten Kauflaune waren die Worte von Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Federal Reserve. Sie äußerte sich in einer Rede vor dem US-Senat zwar nicht zu konkreten Zeitplänen für die bevorstehende Zinswende, doch Börsianer sahen ihre Hoffnungen auf weiterhin billiges Notenbankgeld bestätigt.


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Fest steht: Allzu schnell wird die Fed wohl nicht von ihrer Nullzinspolitik abweichen, und so lange darf am Parkett gefeiert werden – allein schon, weil es kaum lukrative Anlagealternativen zum Aktienkauf gibt.

Einigung zwischen Athen und Brüssel

Dass Athen und Brüssel sich inzwischen auf die Rahmenbedingungen für eine Fortzahlung der Hilfsmittel verständigt haben, hatte sich bereits in den vergangenen Tagen abgezeichnet und war dementsprechend schon eingepreist.

Zwar müssen formal noch einige nationale Parlamente zustimmen, darunter auch der Deutsche Bundestag, doch das gilt inzwischen als reine Formalie. Brisant wird die Thematik wohl erst wieder in drei bis vier Monaten, wenn die jetzigen Vereinbarungen auslaufen und neue Kompromisse gefunden werden müssen.

Denn dann werden sich wohl beide Seiten aufeinander zu bewegen müssen, um nicht erneut gegen die Wand zu fahren. Bleibt zu hoffen, dass die Zwischenzeit genutzt wird, um entsprechende Vorbereitungen zu treffen und einen neuerlichen Showdown im Sinne aller Beteiligten zu verhindern.

Energieriesen legen zu, Autowerte rutschen ab

Bei den Einzelwerten stachen die Energiekonzerne besonders hervor. Mit Aufschlägen von 3,8 und 2,9 Prozent führten RWE und Eon mit einigem Abstand die Dax-Liste an. Die Titel waren nach deutlichem Rückgang in den vergangenen Wochen günstig zu haben. Zudem entschied der Umweltausschuss des EU-Parlaments am Nachmittag über den Startzeitpunkt der CO2-Handelsreform.

Das gegenteilige Bild war bei den Autobauern BMW und Volkswagen zu beobachten. Beide Titel hatten zuletzt deutlich zugelegt und rutschten nun durch Gewinnmitnahmen ans untere Dax-Ende. Dabei verloren Anteilsscheine von BMW 0,9 Prozent an Wert, während die Wolfsburger mit einem Minus von 1,1 Prozent das Schlusslicht markierten.

25. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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