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DAX-Rally macht mehrheitlich ausländische Investoren reich

Nachdem der deutsche Leitindex DAX vergangene Woche Donnerstag und Freitag kurzzeitig in den Korrekturmodus gewechselt war, konnte er heute im Tagesverlauf bereits wieder die 12.000-Punkte-Marke zurückerobern. Damit setzt sich der übergeordnete Aufwärtstrend nicht nur fort, sondern wurde sogar noch abgesichert.

Die Erklärung: Zwischenzeitliche Korrekturen (wie vergangene Woche Donnerstag und Freitag) schützen den Markt vor einer Überhitzung. Wenn ein Index zuvor innerhalb kürzester Zeit um über 20% zulegen konnte, sind zwischenzeitliche Korrekturphasen, in denen der Index um 5% korrigiert, absolut wohltuend.

Allerdings: Von dem von mir angesprochenen übergeordneten Aufwärtstrend des DAX profitieren zum überwiegenden Teil ausländische Investoren. Warum das so ist, erfahren Sie jetzt.

Die Mehrzahl der Deutschen meidet weiterhin Aktien

Ungeachtet der niedrigen Zinsen häufen die Menschen in Deutschland immer größere Geldvermögen an. Allein im Schlussquartal 2014 vermehrten die privaten Haushalte ihr Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüche gegenüber Versicherungen gegenüber dem Vorquartal um 69 Mrd. Euro auf den Rekordwert von 5,072 Billionen Euro. Dies teilte die Deutsche Bundesbank kürzlich mit.


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Damit nahm das private Geldvermögen im Gesamtjahr 2014 um 209 Mrd. Euro oder 4,3% gegenüber dem Vorjahr zu. Und das, obwohl die Menschen ihr Geld trotz der niedrigen Zinsen vor allem in kurzfristige und vermeintlich sichere Bankeinlagen steckten. Das bedeutet: Das Geld vermehrte sich nicht selbständig, sondern vor allem durch Mittelzuflüsse.

Im Schlussquartal 2014 trugen beispielsweise Transaktionen (also Mittelzuflüsse) 40,5 Mrd. Euro oder 58,7% zu der gesamten Vermögensmehrung von 69 Mrd. Euro bei. Das bedeutet: Die Menschen in Deutschland legten mehr Geld auf die sogenannte hohe Kante – legten dieses Geld aber vornehmlich so an, dass es sich zumeist schon unter Berücksichtigung der Inflation nicht vermehren kann.

Somit ist also klar, was die meisten Deutschen mit ihrem Geld machen und warum überwiegend ausländische Investoren und Anleger von der positiven Wertentwicklung deutscher Aktien profitieren. Lesen Sie jetzt die Details.

Mehr als die Hälfte der DAX-Aktien in ausländischer Hand

Laut einer aktuellen Studie der renommierten Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) liegt mehr als jede zweite Aktie der deutschen Börsen-Schwergewichte aus dem Leitindex DAX in ausländischen Händen. Bereits im Vorjahr waren es 54%. Diese Zahl erhöhte sich jetzt noch einmal auf mittlerweile 56%.

Eindeutig zugeordnet werden können deutschen Anlegern nur noch 36% der Aktien der 30 DAX-Konzerne. Im Vorjahr waren es noch 37%. Die aktuell restlichen 8% der Aktien können keiner Region zugeordnet werden und sind somit weder zweifelsfrei in deutschen noch in ausländischen Händen.

In den vergangenen 10 Jahren ist der Aktienanteil ausländischer Investoren kräftig gestiegen. Bei den 23 Unternehmen, deren Daten diesen Langfristvergleich zulassen, stieg er von durchschnittlich 45% im Jahr 2005 auf 59% im Geschäftsjahr 2014. Das Interesse ausländischer Investoren an den deutschen Top-Unternehmen sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, sagte EY-Experte Martin Steinbach.

Fazit: Dabei sein lohnt sich

Der DAX kommt seit seiner Gründung im Jahr 1988 – also vor 27 Jahren – auf eine durchschnittliche Jahresperformance (Kursentwicklung + Dividenden) von rund 9%. Sie sehen also, dass es sich lohnt, dabei zu sein.

Wenn Sie also noch kein Aktionär sind oder nur einen sehr geringen Teil Ihres Vermögens in Aktien halten, sollten Sie dies noch einmal überdenken. Ansonsten werden Sie weiterhin zusehen müssen, wie mehrheitlich ausländische Investoren von der Stärke des deutschen Aktienmarktes profitieren und damit schöne Gewinne erzielen.

21. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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