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Warum der Dax in die Tiefe rauscht

Wochenlang hatten Börsianer es immer wieder prophezeit, am Mittwoch war es nun soweit: Der Dax hat einen heftigen Rücksetzer erlitten.

Um fast 400 Punkte oder 3,2 Prozent rauschte der Leitindex in die Tiefe und schloss bei nur noch 11.433 Zählern. Es war der bislang verlustreichste Handelstag des Jahres.

Fed sorgt für Verkäufe

Zeigten sich die Anleger bislang relativ gelassen, stieg nun die Nervosität angesichts der Zinsentscheidung, die die US-Notenbank am Abend traf.


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Wer allerdings auf neue Hinweise bezüglich des Zeitpunkts einer Zinswende gehofft hatte, wurde enttäuscht: Vorerst bleibt der Leitzins auf seinem historisch niedrigen Niveau, mit Blick auf den Zeitplan hielten sich Fed-Chefin Janet Yellen und ihre Kollegen bedeckt.

All das war während des Frankfurter Handelstages allerdings noch nicht bekannt und so gingen die meisten Investoren auf Nummer sicher und brachten ihre Schäfchen ins Trockene.

Gewinnmitnahmen dominieren das Bild

Wie sehr der Tag von Gewinnmitnahmen geprägt war, zeigt beispielsweise der Blick auf die Volkswagen-Aktie: Nach guten Quartalszahlen reichte es am Vormittag noch für ein Plus von 2 Prozent, doch das Plus wurde sofort wieder eingestrichen. Mehr noch: Mit einem Tagesverlust von 4 Prozent gehörte das Papier zu den schwächsten Dax-Titeln des Tages.

Doch es gab noch einige Aktien, die das unterbieten konnten. Zwischen 4 und 5 Prozent gaben die Papiere von Linde, Bayer, Fresenius, Continental und Infineon ab. Noch heftiger verbilligten sich Merck und Schlusslicht K+S mit Abschlägen von 5,4 und 6,5 Prozent.

Etwas weniger heftig wurden die Finanztitel abgestraft, die an den Vortagen teils kräftige Verluste erlitten hatten. Die Deutsche Bank landete am Mittwoch um 2 Prozent im Minus, die Commerzbank behauptete sich mit einem Verlust von „nur“ 1,2 Prozent als zweitstärkster Wert im Dax.

Lufthansa nach Hauptversammlung an der Dax-Spitze

Die Spitzenposition eroberte die Lufthansa. Im Kontext ihrer Hauptversammlung, bei der auch die Germanwings-Katastrophe noch einmal in den Fokus rückte, bei der Ende März 150 Menschen ums Leben gekommen waren, kündigte die Airline an, im Tarifstreit der Pilotengewerkschaft entgegenzukommen.

Konkret geht es um das Angebot einer Schlichtung bezüglich aller noch strittigen Punkte. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit wollte sich zunächst noch nicht festlegen, signalisierte aber ebenfalls Verhandlungsbereitschaft. Die Aktie schloss im schwachen Umfeld 1 Prozent tiefer.

30. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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