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Dax rauscht in die Tiefe

Nach dem starken Wochenauftakt rauschte der Dax am Dienstag kräftig in die Tiefe. Um 2,7 Prozent oder mehr als 300 Punkte gab das Barometer nach und fiel zurück auf nur noch 11.293 Zähler.

Den Grund für den dramatischen Kurssturz lieferte einmal mehr das Reich der Mitte. Die chinesische Zentralbank sah sich nach den jüngsten Turbulenzen zum Eingreifen gezwungen – allerdings nicht so, wie Börsianer sich erhofft hatten.

China-Schock und ZEW-Enttäuschung

Spekulationen auf eine Lockerung der Geldpolitik hatten die Kurse noch am Montag angetrieben. Doch stattdessen wertete Chinas Notenbank den Yuan ab, und zwar deutlich. Um 1,9 Prozent wurde der Referenzsatz gesenkt.

Das ließ bei Marktteilnehmern rund um den Globus die Alarmglocken schrillen – womöglich steht es um Chinas Wirtschaft noch schlechter als gedacht.


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Hinzu kamen ernüchternde Konjunkturdaten am Heimatmarkt, die die Stimmung am Frankfurter Parkett belasteten. Der ZEW-Index fiel im August um 4,7 Zähler auf nur noch 25,0 Punkte zurück und erreicht damit einen neuen Tiefststand des laufenden Jahres. Beobachter hatten zudem mit einem leichten Anstieg gerechnet, weshalb die Meldung doppelt bitter schmeckte.

Autobauer abgestraft

Vor diesem Hintergrund mussten fast alle Dax-Titel deutliche Verluste hinnehmen. Einzig die Lufthansa-Aktie konnte sich mit 0,1 Prozent leicht im Plus behaupten, gefolgt von Post und Telekom, deren Papiere Abschläge von 0,8 und 0,9 Prozent verzeichneten.

Alle anderen Einzelwerte verloren mehr als 1 Prozent. Besonders heftig traf es die Automobilwerte, die stark vom chinesischen Absatzmarkt abhängig sind. Volkswagen verbuchte ein Minus von 3,7 Prozent, BMW und Schlusslicht Daimler verloren 4,3 und 5,2 Prozent. Auch Zulieferer Continental zählte mit einem Tagesverlust von 4,4 Prozent zu den schwächsten Titeln im Dax.

Kurz vor der Präsentation ihrer Quartalsbilanzen standen auch die Energiewerte erneut unter Beschuss. Eon und RWE landeten mit Abschlägen von 2,6 und 3,3 Prozent im unteren Mittelfeld des Barometers.

12. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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