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Dax rauscht weiter in die Tiefe

Die Erholung am Dienstag war nur von kurzer Natur: Bereits am Mittwoch ist der Dax wieder kräftig abgeschmiert und verlor zwischenzeitlich mehr als 3 Prozent. Zum Ende hin konnte der Leitindex seine Verluste etwas eingrenzen und ging letztlich 2,8 Prozent oder gut 270 Punkte tiefer aus dem Handel bei 9.391 Zählern.

China und Ölpreis lassen Dax erneut abstürzen

Die altbekannten Sorgen lasteten dabei auf der Laune der Anleger: Der weiterhin ins scheinbar Bodenlose abstürzende Ölpreis einerseits und Chinas Konjunkturschwäche andererseits. Beides hängt zum Teil auch zusammen, denn das schrumpfende Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte sorgt für einen Nachfrageeinbruch, der wiederum den billigeren Ölpreis begünstigt.

Die Überproduktion tut ihr Übriges, um die Abwärtsspirale in Gang zu halten – und demnächst wird wohl auch der Iran wieder kräftig mitmischen im Ölgeschäft, nachdem die westlichen Sanktionen gegen den Staat fallengelassen werden. Im Atomstreit waren vor wenigen Tagen entsprechende Einigungen erzielt worden.


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Fast alle Einzelwerte im Minus

In dieser Gemengelage rauschten fast alle Dax-Titel deutlich ins Minus. Einzig Adidas legte minimal zu und schloss 0,1 Prozent fester. Auf Rang zwei folgte die Linde-Aktie, die um 0,8 Prozent nachgab. Die meisten Einzelwerte verloren zwischen 2 und 4 Prozent.

Deutlich unter die Räder kam die Volkswagen-Vorzugsaktie, die 5 Prozent einbüßte – und das trotz eines positiven Analystenkommentars. Die hinteren Plätze im Dax teilten allerdings die Banken und Energiekonzerne unter sich auf.

Deutsche Bank schmiert ab

Eon und Schlusslicht RWE büßten 5,2 beziehungsweise 6,3 Prozent ein, nachdem sie am Vortag noch kräftig zugelegt hatten. Die Kurse der Commerzbank und der Deutschen Bank gaben um 5,5 und 6 Prozent nach.

Das Bild dürfte sich auch heute fortsetzen, denn am Abend wurde bekannt, dass die Jahresbilanz der Deutschen Bank noch verheerender ausfällt als ohnehin schon befürchtet. Beobachter hatten mit einem heftigen Verlust von rund 5 Milliarden Euro gerechnet, tatsächlich beläuft sich das Minus allerdings wohl auf 6,7 Milliarden Euro.

21. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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