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Dax rutscht weiter ins Minus

Optimistisch gestartet ging es für den Dax am Dienstag schließlich stetig abwärts. Am Ende ging das Barometer 2 Prozent schwächer aus dem Handel bei 10.676 Zählern.

Bedenken hatten die Anleger vor allem mit Blick auf Brüssel, wo am Abend erneut über den weiteren Kurs in der Griechenland-Krise beraten wurde.

Das Treffen der Staats- und Regierungschefs brachte allerdings – erwartungsgemäß – noch keinen konkreten Lösungsvorschlag hervor, wohl auch, weil Griechenlands neuer Finanzminister Euklid Tsakalotos keine Reformliste und keine Sparvorschläge vorlegte.


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Gespaltene Lager

Innerhalb der Euro-Zone sind die Lager inzwischen gespalten. Einige, vor allem nördlich gelegene Länder pochen weiterhin auf einen harten Kurs und fordern schmerzhafte Einschnitte von Athen. In südlicheren Ländern geht die Tendenz eher zu einer Konsenssuche mit Griechenland.

Es wird über Umschuldungen diskutiert, über einen Schuldenschnitt – den zuletzt selbst der Internationale Währungsfonds für unumgänglich hielt – und darüber, ob die Europäische Zentralbank weitere Notkredite gewähren soll, darf oder muss.

In Griechenland spitzt sich die Lage unterdessen weiter zu, bereits in wenigen Tagen dürfte den Banken das Bargeld ausgehen. Es drohen humanitäre Krisen und Aufstände der Bevölkerung, wenn nicht bald irgendeine Lösung gefunden wird.

Das wäre auch den Finanzmärkten am liebsten, denn das ewige Gezerre wird als Belastung wahrgenommen. Die Grexit-Befürworter stehen denen, die Griechenland um jeden Preis in der Währungsunion halten wollen, gegenüber. Noch ist unklar, wer die Oberhand gewinnt.

Gewinnmitnahmen belasten K+S

Europaweit stand der Dax nicht allein mit seinen Verlusten, auch zahlreiche andere Indizes drehten teils deutlich ins Minus. Die Hoffnung schwindet.

In diesem schwierigen Umfeld schafften lediglich zwei Einzelwerte den Sprung in die Gewinnzone. Henkel und Spitzenreiter Fresenius rückten um 0,6 beziehungsweise 0,8 Prozent vor.

Die Deutsche Bank landete im Mittelfeld mit einem Abschlag von 2,4 Prozent. Die Commerzbank-Aktie traf es härter, sie verbilligte sich um 3,7 Prozent. Das Schlusslicht markierte K+S mit einem Minus von 5 Prozent. Ein negativer Analystenkommentar sowie Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kurssprüngen belasteten das Papier.

8. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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