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Dax sackt deutlich ab

Nach dem langen Pfingstwochenende ist der Dax schwach in die neue Handelswoche gestartet. Vor allem politische Turbulenzen hallten hier nach.

Anleger reagierten nervös auf die Kommunalwahlen in Spanien, bei denen insbesondere in den Großstädten linksgerichtete Parteien und Bündnisse deutliche Wahlerfolge erzielen konnten. Sie wenden sich gegen die Sparpolitik der konservativen Regierung.

Aus Sicht der Märkte steht nun zu befürchten, dass der Linksruck auch auf zentraler Ebene durchschlagen und ähnliche Effekte wie in Griechenland nach sich ziehen könnte.


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Dax verliert fast 200 Punkte

Apropos Griechenland: Yanis Varoufakis trifft bei den europäischen Verhandlungspartnern auf immer größere Vorbehalte. Zugleich steht die Zahlungsfähigkeit seines Landes auf tönernen Füßen. Reformen, Sparziele, Kreditraten – das Schlagzeilenkarussell dreht sich dieser Tage immer schneller, und für Athen sieht es dabei unterm Strich nicht gerade gut aus.

Auch das verunsichert die Anleger. Schwache US-Börsen taten ihr Übriges, um den Dax in der Verlustzone zu halten, in die er schon am Vormittag abgerutscht war. Am Ende ging der Leitindex 1,6 Prozent oder fast 200 Punkte schwächer aus dem Handel bei nur noch 11.625 Zählern.

Übernahmespekulationen beflügeln Henkel-Aktie

Unter den Einzelwerten schaffte es lediglich die Henkel-Aktie, sich dem Negativtrend zu widersetzen. Nachdem der französische Kosmetikhersteller L’Oréal einer Übernahme der Haarpflegemarke Wella eine Absage erteilt hat, setzen nun Henkel-Aktionäre auf einen Kauf der Sparte vom US-Konkurrenten Procter & Gamble.

Dieser dürfte nach dem Ausscheiden des Bieters L’Oréal jetzt etwas günstiger ausfallen. Die Spekulationen verhalfen dem Henkel-Papier zu einem Plus von 1,2 Prozent und somit zur Dax-Spitze.

Relativ glimpflich kamen auch die Deutsche Post und Infineon davon, mit Verlusten von 0,5 und 0,6 Prozent zählten sie zu den Top-Werten im Index.

Energiekonzerne auf den Verkaufszetteln

Auf den hinteren Rängen landeten die Energiekonzerne. Die RWE-Aktie gab um 2,8 Prozent nach, Eon landete mit einem Abschlag von 3,3 Prozent auf dem letzten Platz im Dax.

Auch die Deutsche Bank stand weiterhin auf den Verkaufszetteln. Ihre Anteilsscheine verbilligten sich um 2,3 Prozent. Die Commerzbank zählte mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent ebenfalls zu den schwächeren Dax-Werten.

Die alte Formel scheint sich nach all den Turbulenzen der vergangenen Wochen auch 2015 einmal mehr zu bewahrheiten: Sell in May and go away.

27. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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