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Dax scheitert an 12.000er-Marke

Die gute Stimmung vom Montag hat sich auch am Dienstag fortgesetzt. Bereits früh übersprang der Dax die 12.000-Punkte-Linie. Über weite Strecken des Handelstages sah es danach aus, als könne er oberhalb dieser Marke schließen, doch am Ende ging ihm dann doch noch die Puste aus.

Schwache US-Börsen und ein ZEW-Index, der die Erwartungen deutlich verfehlte, schlugen den Anlegern am Nachmittag aufs Gemüt. Auch die Sorge um Griechenland bleibt in dieser Woche weiterhin Thema am Parkett. Der Dax schloss dennoch im Plus um 0,4 Prozent fester bei 11.940 Zählern.

SAP punktet mit starkem Quartal

Bei den Einzelwerten eroberte SAP souverän die Spitze mit einem Plus von 2,3 Prozent. Der Softwarehersteller überzeugte mit starken Quartalszahlen, wobei das Unternehmen insbesondere durch die anhaltende Euro-Schwäche und damit verbundene Wechselkurseffekte profitiert.

Auf den Rängen zwei und drei folgten Infineon und Lanxess mit Aufschlägen von 1,6 und 1,5 Prozent. Auch die Lufthansa gehörte zu den stärksten Werten. Die Kranich-Aktie legte um 1,4 Prozent zu.


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VW weiter unter Druck

Unter Druck gerieten unterdessen Bank- und Energiewerte – und wieder einmal Volkswagen. Die Wolfsburger kommen nicht zur Ruhe.

Nach dem Führungsstreit hat Vorstandschef Martin Winterkorn nun seinen Auftritt bei der Automesse in Shanghai abgesagt – offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Überraschend kam das zwar nicht mehr wirklich, dennoch sackte die Aktie um 1,2 Prozent ins Minus und gehörte damit zu den schwächsten Dax-Titeln.

Banken und Energieriesen mit Verlusten

Die rote Laterne ging an die Commerzbank, deren Papiere um 1,4 Prozent nachgaben. Auch die Deutsche Bank zählte mit einem Minus von 0,9 Prozent zu den Verlierern. Ihr droht womöglich noch in dieser Woche eine Strafverkündung seitens der britischen Behörden in der Aufarbeitung des Libor-Manipulationsskandals.

Die Aktien von Eon und RWE verbilligten sich um jeweils rund 1 Prozent und zählten damit ebenfalls zu den schwächsten im Leitindex.

Prognose ungewiss

Mit dem leichten Erholungskurs setzt sich der Dax-Trend der vergangenen Wochen fort: Auf Rekordstände folgen Rücksetzer, die jedoch schnell auch wieder zum Einstieg genutzt werden. Bereits seit mehreren Wochen pendelt der Leitindex auf diese Weise um die 12.000-Punkte-Linie.

Je länger der Balanceakt andauert, desto fester sind Beobachter von einer bald bevorstehenden Kurskorrektur überzeugt. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der enorm schnelle Anstieg des ersten Quartals in sich zusammensackt.

Andererseits sorgt die Europäische Zentralbank mit ihrem Liquiditätsprogramm für Kaufimpulse und hält gerade die Aktienmärkte attraktiv. Insofern ist eine seriöse Prognose kaum zu treffen.

Mit Blick auf Griechenland und die laufende Bilanzsaison sind zumindest kurzfristig Ausschläge in beide Richtungen denkbar.

22. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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