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Dax schleicht zu neuen Rekorden

Die insgesamt gute Nachrichtenlage sorgte auch am Mittwoch für Optimismus am Parkett. Der Dax legte weiter zu, allerdings in deutlich geringerem Tempo als zuletzt.

Das neue Allzeithoch im Handelsverlauf wurde bei 11.225 Punkten markiert, und auch für einen neuen Schlussrekord reichte es, auch wenn dieser mit 11.210 Zählern nur minimal über dem Vortagskurs lag.

Trotz der rasanten Rally rechnen Börsianer zunächst nicht mit größeren Gewinnmitnahmen. Stattdessen setzten viele Anleger auf weiter steigende Kurse. Grund zu dieser Annahme liefert etwa das anlaufende QE-Programm der Europäischen Zentralbank, das im März starten soll.

Auch die vorläufige Einigung im Kreditstreit zwischen Athen und Brüssel sowie die Aussicht auf weiterhin niedrige US-Leitzinsen lassen Anleger vor allem auf Aktien setzen.


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Fresenius-Konzerne an der Spitze

Einsame Spitze im Dax waren am Mittwoch die Papiere von Fresenius Medical Care. Sie verteuerten sich um 5,2 Prozent – und das trotz schwacher Zahlen.

So verzeichnet der Dialysespezialist für 2014 zum zweiten Mal in Folge einen Gewinnrückgang und auch die Prognose für 2015 fällt deutlich verhaltener aus als von Analysten erhofft. Anleger hatten aber offenbar noch schlimmeres befürchtet und griffen dementsprechend erleichtert zu.

Auch für den Mutterkonzern Fresenius war es ein guter Tag. Das Unternehmen verbuchte einen Rekordgewinn und will daran erneut die Aktionäre teilhaben lassen. Zum 22. Mal in Folge soll die Dividende steigen und zwar um 6 Prozent auf 0,44 Euro je Aktie. Das Papier ging daraufhin 2,4 Prozent fester aus dem Handel.

Ebenfalls ganz vorne mit dabei waren erneut die Energieriesen Eon und RWE, deren Aktien um 2,5 beziehungsweise 1,9 Prozent vorrückten.

Beide Papiere hatten in den vergangenen Monaten mit Verlusten zu kämpfen, nun sehen einige Anleger Nachholpotenzial und nutzen die günstige Einstiegsgelegenheit. Ein positiver Analystenkommentar schob die Eon-Aktie zusätzlich an.

Auto- und Bankenwerte machen Minus

Unter die Räder gerieten hingegen die Automobilwerte. Daimler kam mit einem Minus von 0,2 Prozent noch recht glimpflich davon, während BMW Einbußen von 0,9 Prozent verzeichnete und sich die VW-Vorzugsaktie um 1,4 Prozent verbilligte. Zulieferer Continental bildete mit einem Minus von 2,5 Prozent das Schlusslicht im Dax.

Aufgeschreckt reagierten Commerzbank-Anleger auf die Razzien im Zusammenhang mit Vorwürfen der Steuerhinterziehung.

Im Zuge groß angelegter Ermittlungen um Steuerbetrug in Luxemburg geriet Deutschlands zweitgrößte Bank in den Fokus, die Aktie gab um 2,4 Prozent nach. Für die Deutsche Bank lief es ähnlich schlecht, auch sie gehörte mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent zu den schwächsten Dax-Titeln.

26. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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