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Dax schleppt sich zum neuen Schlussrekord

Wochenlang freuten sich die Dax-Anleger über das Programm der Europäischen Zentralbank, das von diesem Montag an Monat für Monat Milliardenbeträge in die Märkte pumpt und die Konjunktur der Euro-Zone bis Mitte nächsten Jahres ordentlich ankurbeln soll.

Doch als es dann endlich soweit war und die Geldschleusen geöffnet wurden, waren sie wie gelähmt. Erst rutschte der Dax ins Minus und hüpfte dann immer höher.

Vor allem die soliden US-Börsen sorgten im späten Handel für weitere Kaufimpulse, sodass das deutsche Barometer schließlich 0,3 Prozent fester bei einem neuen Schlussrekord von 11.582 Punkten aus dem Handel ging.


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Dax-Dauerrally – wohin geht die Reise?

Damit setzte der Dax seine fulminante Rally fort, die bereits seit acht Wochen anhält und einen Anstieg um rund 2.000 Punkte bewirkt hat. Einerseits wird die Luft immer dünner: Kaufargumente wie die EZB-Geldflut sind weitgehend eingepreist, zudem locken Gewinnmitnahmen nach den immer neuen Rekordständen.

Andererseits mangelt es an lukrativen Anlagealternativen. Gerade angesichts der historisch niedrigen Zinsen erscheinen Aktien besonders attraktiv. Analysten haben angesichts der positiven Grundstimmung am Parkett ihre Jahresprognosen inzwischen angehoben. Experten der Commerzbank sehen den Dax zum Jahresende etwa bei 11.800 Punkten.

Eon und RWE knapp im Plus

Bei den Einzelwerten sorgen zwischenzeitlich noch Bilanzen für Bewegung. Der Energieriese Eon wird am Mittwoch einen Blick in die Bücher gestatten, Beobachter rechnen mit einem Milliardenverlust. Dennoch schaffte die Aktie am Montag nach anfänglichen Verlusten den Sprung in die Gewinnzone, wenn auch nur knapp mit einem Plus von 0,3 Prozent.

Zusammen mit Anteilsscheinen des Konkurrenten RWE war Eon am Freitag massiv unter Druck geraten. Auch RWE-Papiere konnten sich zum Wochenauftakt etwas fangen und gingen 0,2 Prozent fester aus dem Handel.

Die Lufthansa gehörte mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent zu den stärksten Titeln des Tages. Die Kranich-Airline profitierte von positiven Geschäftszahlen des Konkurrenten Air France-KLM.

Die Dax-Spitze eroberte Bayer mit einem Tagesgewinn von 1,8 Prozent, gefolgt von K+S, dessen Papiere sich um 1,7 Prozent verteuerten.

Die rote Laterne ging an die Deutsche Börse. Ein EU-Gericht hatte zuvor die Entscheidung der EU-Kommission bestätigt, die im Jahr 2012 eine Fusion mit der New Yorker Nyse untersagt hatte. Die Anteilsscheine des deutschen Börsenbetreibers verloren daraufhin 1 Prozent.

10. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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