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Dax schließt tiefrot

Der Dax setzt seine Achterbahn fort. Nach dem starken Wochenauftakt ging es am Dienstag wieder kräftig abwärts. Am Vormittag konnte der Leitindex zwar noch zulegen, doch schon am Mittag setzte die Kehrtwende ein, die bis zum Schlussgong nicht mehr durchbrochen werden konnte.

Unterm Strich stand ein Tagesverlust von satten 2,5 Prozent, der Dax ging mit nur noch 11.327 Zählern aus dem Handel und schloss somit so schwach wie schon lange nicht mehr.

Infineon und Adidas trotz guter Bilanzen im Minus

Belastet wurde die Stimmung am Parkett vor allem von der US-Handelsbilanz, die das größte Defizit seit 2008 auswies. Gepaart mit einem starken Euro im Vergleich zum Dollar suchten die Anleger das Weite.


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Auch starke Unternehmensbilanzen konnten den Dax nicht nachhaltig abfangen. Infineon und Adidas hatten solide Zahlen präsentiert, konnten davon aber kaum profitieren. Mit Abschlägen von 2,4 beziehungsweise 2,3 Prozent landeten beide im Dax-Mittelfeld.

Mit Heidelberg Cement schaffte nur ein Dax-Unternehmen überhaupt den Sprung in die Gewinnzone, die Aktie legte um 0,8 Prozent zu. Auf den Rängen zwei und drei folgten BMW und Volkswagen mit Abschlägen von 0,2 beziehungsweise 1 Prozent.

Tiefrot ging es weiter. Die rote Laterne übernahm Fresenius mit einem Minus von 4 Prozent. Auch Eon zählte erneut zu den schwächsten Dax-Werten mit einem Abschlag von 3,8 Prozent. Konkurrent RWE konnte sich im Mittelfeld behaupten, die Aktie gab um 2,4 Prozent nach.

Es könnte noch weiter abwärts gehen

Anleger wie Analysten zeigen sich zutiefst verunsichert über die weitere Dax-Entwicklung. Während manch einer noch auf die Fortsetzung der Rally vom ersten Quartal hofft, mehren sich die Stimmen, die mit einer Kurskorrektur rechnen und den Dax auch weiterhin im Minus sehen.

Letztere können sich bestätigt fühlen durch die vergangenen Wochen, in denen der Leitindex mehrfach herbe Rücksetzer verbuchen musste. Die letzte Handelswoche markierte dabei den bisherigen Tiefpunkt des Jahres.

Sell in May and go away – dieser Grundsatz könnte sich auch im Dax-Rekordjahr 2015 bewahrheiten. Doch noch ist nicht aller Tage Abend – vielleicht kehren nach den jüngsten Verlusten auch erst einmal die Schnäppchenjäger zurück ans Parkett.

6. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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