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Dax setzt Achterbahnfahrt fort

Der Dax tut sich weiterhin schwer, eine Richtung zu finden. Bullen und Bären geben sich die Klinke in die Hand, auf Rückschläge folgen Gewinne folgen Verluste. So verlief auch die zweite Hälfte der vergangenen Handelswoche recht holprig.

Nach Kursverlusten am Mittwoch konnte der Dax am Donnerstag zulegen, wurde allerdings am Freitag schon wieder ins Minus gedrückt. Anfangs konnte der Leitindex seinen Erholungskurs vom Vortag zwar fortsetzen, unterm Strich stand jedoch ein Tagesverlust von einem Prozent. Mit einem Schlusswert von 11.447 Zählern ging der Dax ins Wochenende, auf Wochensicht büßte er damit 2,2 Prozent ein.

Rückblick: nur wenige Einzelwerte leicht im Plus

Vor allem schwache US-Konjunkturdaten sorgten am späten Freitagnachmittag für eine Verkaufswelle. Im schwachen Marktumfeld und bei vergleichsweise geringen Umsätzen am Brückentag nach Christi Himmelfahrt schafften lediglich drei Dax-Werte den Sprung in die Gewinnzone: die Deutsche Post, Fresenius Medical Care und Spitzenreiter Infineon, wobei die Gewinne zwischen 0,02 und 0,4 Prozent sehr überschaubar ausfielen.

Gewinnmitnahmen belasteten ThyssenKrupp. Die Aktien des Stahlkonzerns, die am Donnerstag noch deutlich zugelegt hatten, gingen am Freitag 1,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Auch die Energieriesen Eon und RWE landeten auf den Verkaufszetteln und büßten 1,1 beziehungsweise 1,4 Prozent ein.


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Erneut gaben auch die Papiere der Autobauer deutlich nach: Daimler, Continental, Volkswagen und BMW gehörten mit Abschlägen zwischen 1,8 und 2,5 Prozent zu den schwächsten Titeln im Index. Auch die Deutsche Telekom reihte sich ein in die untere Dax-Zone, die T-Aktie verbilligte sich um 1,8 Prozent. Schlusslicht war der Düngemittelhersteller K+S, dessen Papiere um 2,8 Prozent nachgaben.

Ausblick: Richtungssuche geht weiter

In der neuen Handelswoche dürfte die Richtungssuche des Dax weitergehen. Anleger müssen sich weiterhin auf massive Kursausschläge in beide Richtungen gefasst machen. Neben weiteren US-Konjunkturdaten dürfte dabei auch das Euro-Dollar-Verhältnis eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Darüber hinaus stehen zahlreiche Hauptversammlungen und Quartalsberichte auf der Agenda. Vor allem die Hauptversammlung der Deutschen Bank am Donnerstag dürfte für Aufsehen sorgen, schließlich wird sich das nicht unumstrittene Führungsduo Anshu Jain und Jürgen Fitschen vor den Aktionären zur neuen Strategie – inklusive Abspaltung der Postbank – positionieren müssen.

Grundsätzlich sollten sich Anleger jedoch nicht zu sehr in Panik versetzen lassen. Die aktuellen Kursschwankungen waren lange vorhersehbar angesichts des fulminanten Jahresauftakts und der zahlreichen Rekorde, die der Dax 2015 bereits aufgestellt hat.

18. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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