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Dax setzt Erholungskurs fort

Der Dax zeigt sich robust. Nach einem schwierigen Start in den Tag drehte der Leitindex am Nachmittag ins Plus und schloss 0,3 Prozent fester bei 11.516 Zählern. Damit setzt sich der Erholungskurs fort, der bereits vergangene Woche eingesetzt hatte unter dem Eindruck einer Verständigung in Sachen Griechenland.

Mäßiger Konjunkturausblick

Nach den kräftigen Kursgewinnen der vorangegangenen Handelstage sahen es die Anleger nun an der Zeit, Gewinne einzustreichen. Ein starker Auftakt der Wall Street sorgte dann am späten Nachmittag für die Kehrtwende und den Sprung in die Gewinnzone.

Neueste Konjunkturschätzungen fielen unterdessen gemischt aus. Der Ausblick des ZEW-Barometers für die kommenden sechs Monate fiel etwas verhaltener aus als zuletzt, sank aber nicht so stark wie befürchtet. Die Prognosen für Deutschland blieben derweil tendenziell positiv.

Automobil- und Energiewerte im Minus

Die Dax-Einzelwerte bewegten sich zum Schluss in einem Spektrum von plus 1,6 Prozent – Spitzenreiter war Henkel – bis minus 2,4 Prozent. Die rote Laterne ging an Volkswagen. Auch die Konkurrenz rutschte ins Minus: Daimler verlor 0,2 Prozent, BMW-Papiere verbilligten sich um 0,3 Prozent.


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Auch die Energiekonzerne verzeichneten Verluste. RWE litt unter einem negativen Analystenkommentar und war mit einem Abschlag von 1,8 Prozent zweitschwächster Wert im Index. Der Kurs des Konkurrenten Eon fiel um 0,5 Prozent.

Die Commerzbank-Aktie schloss auf Vortagesniveau, während die Deutsche Bank weiter zulegen konnte und um 0,8 Prozent vorrückte.

Beruhigung in Brüssel und China

Nachdem man sich in Brüssel auf einen Weg verständigt hat, steuern die Finanzmärkte nun wieder ruhigeres Fahrwasser an. Die politischen Börsen sind damit vorerst vorbei – vorausgesetzt, die nationalen Parlamente stimmen dem dritten Hilfspaket und seinen Konditionen zu.

Auch in China hat sich die Lage inzwischen etwas gebessert. Nachdem es dort zu heftigen Turbulenzen an den Börsen gekommen war, schritt die Regierung ein und sorgte für eine leichte Stabilisierung – zumindest für den Moment.

15. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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