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Dax setzt Konsolidierung fort

Zum Wochenauftakt hat der Dax seinen Konsolidierungskurs der vorangegangenen Handelstage fortgesetzt und beschleunigt. Unterm Strich stand am Montag ein deutliches Minus von 1,7 Prozent, der Leitindex ging bei 10.664 Zählern in den Feierabend.

Vor allem die Angst vor einem erneuten Ausbruch der Euro-Krise ist neuerdings wieder am Parkett zu spüren. Während die Anleger unmittelbar nach der Parlamentswahl in Griechenland noch gelassen reagiert hatten, nimmt allmählich die Sorge vor den Konsequenzen zu.

Börsen fürchten „Grexit“

Noch ist völlig unklar, worauf das Ganze hinausläuft. Währungsunion und Athener Regierung verhandeln unermüdlich, doch ihnen rennt buchstäblich die Zeit davon. Selbst ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wird wieder diskutiert.


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Die Rhetorik, insbesondere zwischen Athen und Berlin, hatte sich zuletzt wieder verschärft. Beide Seiten sind wenig bereit zu weiteren Zugeständnissen, die die jeweils anderen als Verhandlungsvoraussetzung betrachten.

Die Lage ist verzwickt, ein Ausweg bislang nicht in Sicht. Doch auch an anderer Stelle ist derzeit höchstes diplomatisches Geschick gefragt: Der Konflikt in der Ukraine spitzt sich wieder zu, und es spricht Bände, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande persönlich nach Kiew und Moskau eilen, um dort eine weitere Diplomatieoffensive zu starten.

Offiziell wird noch nicht allzu viel darüber gesprochen, doch die Angst vor einer Eskalation in Richtung Krieg wird allmählich spürbarer.

Fast alle Dax-Werte im Minus

An den Börsen setzten vor dem Hintergrund dieser Gemengelage Gewinnmitnahmen auf breiter Front ein. Nahezu alle Einzelwerte rutschten ins Minus.

Linde und die beiden Fresenius-Aktien verzeichneten Aufschläge zwischen 0,1 und 0,2 Prozent. Richtig gut lief es nur für Lanxess. Agenturen hatten berichtet, dass der Chemiekonzern sich möglicherweise von Beteiligungen trennen will – das würde zusätzliches Geld in die Kassen spülen. Anleger honorierten diese Aussicht mit einem Plus von 2,2 Prozent und hievten Lanxess damit an die Dax-Spitze.

Auf den hinteren Rängen fand sich erneut die Lufthansa-Aktie mit einem Minus von fast 3 Prozent, nachdem die Gewerkschaft Verdi zu ganztägigen Streiks aufgerufen hatte.

Ebenfalls unter die Räder gerieten Automobilwerte. VW, BMW und Continental belegten die letzten Ränge im Dax. Ihre Anteilsscheine verbilligten sich um jeweils zwischen 3,1 und 4,3 Prozent.

10. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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