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DAX: So geht es nach dem Hexensabbat weiter

Sie kennen das inzwischen:

4x im Jahr – immer am 3. Freitag im letzten Monat eines Quartals – wirbelt der „Große Verfallstag“ die Aktienmärkte durcheinander.

An diesem wichtigen Tag für Termingeschäfte werden neben den Optionen auf Aktien zusätzlich die Futures auf Indizes abgerechnet.

Besonders turbulent wirkt dieser „Hexensabbat“, wenn die Indizes seit dem letzten großen Verfallstag eine bedeutsame Trend-Änderung durchlaufen haben.

Meine 1. Empfehlung an Sie lautet deshalb:

Handeln Sie als Privat-Anleger nach Möglichkeit nicht in einer Woche, in der ein „Hexensabbat“ das Geschehen an den Aktienmärkten bestimmt. So geraten Sie auch nicht zwischen die Mühlen der Großinvestoren.

Meine 2. Empfehlung an Sie ist:

Wenn die Turbulenzen des großen Verfallstages vorüber sind, dann analysieren Sie die Marktlage anhand der Indizes. Danach agieren Sie dann entsprechend Ihrer daraus gewonnenen Einschätzung.

Genau das mache ich heute für Sie: Dazu schauen wir gemeinsam auf den DAX 30-Chart. Zuvor blicken wir jedoch noch einmal zurück in den Juni, um zu verstehen, warum es in der vergangenen Handelswoche so turbulent zuging:


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Die wirklichen Gründe für die jüngsten DAX-Turbulenzen

dax-30-19-09-2016

DAX 30 nach dem Hexensabbat: Alles deutet auf Erholung!

Die vertikalen Balken im Chart markieren 2 bedeutsame Tage. Der blaue Balken zeigt den vorletzten großen Verfallstag im Juni. Unmittelbar darauf gab es erneut heftige Turbulenzen im DAX, die durch das BrExit-Votum ausgelöst wurden:

Kurz vor dem Abstimmungs-Tag signalisierten die britischen Wettquoten eine Niederlage der Brexit-Befürworter. Der DAX gewann daher in 4 Tagen etwas mehr als 700 Punkte.

Dann folgte die Entscheidung für den BrExit – der DAX stürzte in 2 Tagen um über 1.100 Zähler ab.

Schwierige Gemengelage für Privat- UND Großanleger

Das ist keine einfache Marktlage, gerade auch für die Großinvestoren, die ja stets um eine Absicherung ihrer Positionen mittels der Futures bemüht sind. Und es wurde noch schwieriger für sie:

Anschließend legte der DAX 30 nämlich eine für viele überraschende Sommer-Rallye hin, die Anfang August sogar in einem Bruch des seit April 2015 bestehenden Abwärtstrends gipfelte (gelber Kreis).

Wer als Großanleger nach dem BrExit via DAX-Future auf eine Fortführung des Abwärtstrends gesetzt hatte, hatte somit beim Abrechnungs-Termin am Freitag ein Problem.

Somit galt es, die Verluste durch ein Herunterziehen des DAX so gering wie möglich zu gestalten.

Dieser Verkaufsdruck dürfte nunmehr ausgestanden sein. Das allein spricht schon für eine DAX-Erholung in den kommenden Tagen.

Zeichen im DAX stehen auf Erholung

Hinzu kommt: Der DAX ist nicht wieder nachhaltig unter den Abwärtstrend seit April 2015 abgerutscht. Diese Trend-Linie wirkte in den letzten Wochen wie eine Unterstützung.

Auch das 50-Tage-Momentum lässt eine optimistische Prognose zu. Hier finden wir zunächst einmal einen mittelfristigen (grüne gestrichelte Linie) und einen langfristigen Trend (grüne Linie) vor:

Der Indikator für Schwung und Dynamik einer Kursbewegung setzte just auf der mittelfristigen Aufwärtstrend-Linie auf (blauer Kreis).

Selbst ein Bruch dieser Linie wäre nicht tragisch, da der langfristige Aufwärtstrend dann als Auffanglinie fungiert.

Darüber hinaus stellt sich die Entwicklung seit November 2015 als eine Art „ansteigendes Dreieck“ dar: Die pinkfarbene Linie belegt einen signifikanten Widerstand im 50-Tage-Momentum.

Ab 10.802 ist sogar eine Jahresend-Rallye im DAX „drin“

Charttechnisch deutet also einiges darauf hin, dass der DAX sich schon bald wieder aufwärts bewegt.

Sollte es dem deutschen Leitindex dann auch noch gelingen, das Zwischenhoch bei 10.802 Punkten vom 15. August zu überbieten, dann wäre der Aufwärtstrend seit Februar ein weiteres Mal bestätigt.

Diese Einschätzung wird unterstützt vom 50-Tage-Momentum: Kann die (pinkfarbene) Widerstands-Linie überwunden werden, wäre das als exzellentes Kaufsignal zu werten.

Dann winkt Ihnen sogar eine feine Jahresend-Rallye!

19. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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