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Dax verliert fast 8 Prozent auf Wochensicht

Auch zum Wochenausklang hin hat der Dax massive Verluste eingefahren. Bereits am Donnerstag ging es um mehr als 2 Prozent abwärts. Am Freitag folgte ein weiterer heftiger Dämpfer: Der Leitindex rauschte um knapp 3 Prozent in die Tiefe und ging mit nur noch 10.124 Punkten ins Wochenende.

Auf Wochensicht verzeichnet der Dax damit ein Minus von fast acht Prozent. Die ganze Rekordrally des Frühjahrs ist damit Geschichte, das aktuelle Kursniveau liegt nur noch 3,3 Prozent über dem zu Jahresbeginn.

Konjunkturschwäche alarmiert Anleger

Vor allem die insgesamt schwache globale Konjunkturentwicklung, die inzwischen auch zahlreiche Schwellenländer fest im Griff hat, sorgt bei den Anlegern für Bauchschmerzen. Obendrein ist auch der Ölpreis in der vergangenen Woche wieder rapide abgerutscht.


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Insbesondere das chinesische Wirtschaftswachstum bleibt derzeit deutlich hinter den Erwartungen zurück und sorgt rund um die Welt für Turbulenzen an den Märkten. Inzwischen droht offenbar sogar das offizielle Wachstumsziel von sieben Prozent zu bröckeln.

Verschiebt sich die Zinswende?

Angesichts dieser trüben Aussichten rückt auch die Zinspolitik der Federal Reserve verstärkt in den Fokus der Börsianer. Viele hatten für September mit einer beginnenden Zinsanhebung gerechnet, doch vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturdaten könnte der Zeitpunkt durchaus auch noch nach hinten rücken.

Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag verzeichneten sämtliche Einzelwerte des Dax deutliche Abschläge. Dabei sorgte manch positiver Analystenkommentar für eine Begrenzung der Verluste, letztendlich jedoch verlief die Woche für die Dax-30 verheerend.

Selbst starke Werte landen im Minus

Am Freitag behauptete sich Henkel auf der Spitzenposition mit einem Minus von 0,4 Prozent. Doch schon die Ränge zwei und drei, die Continental und Adidas einnahmen, verzeichneten Abschläge von jeweils 1,3 Prozent.

Wenig beliebt waren einmal mehr die Energiekonzerne. Eon und RWE landeten am unteren Dax-Ende. Ihre Papiere verbilligten sich um 4,3 beziehungsweise 4,7 Prozent. Ebenfalls um 4,7 Prozent rutschten die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care ab. Der Mutterkonzern Fresenius landete mit einem Tagesverlust von 5,3 Prozent auf dem vorletzten Rang.

Das Schlusslicht bildete die Lufthansa mit einem Abschlag von 5,7 Prozent nach einem negativen Analystenkommentar.

24. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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