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Dax verliert mehr als 100 Punkte

Zum ersten Mal seit längerer Zeit hat der Dax am Dienstag Verluste verzeichnet. Lange Zeit verlief der Handel ruhig, das Barometer pendelte um den Vortageskurs und markierte ein neues Allzeithoch bei 11.465 Zählern.

Doch am späten Nachmittag, nachdem die Wall Street schwach eröffnet hatte, ging der Dax in die Knie und verlor kurz vor Schluss mehr als 100 Punkte. Unterm Strich stand ein Tagesverlust von 1,1 Prozent auf 11.280 Punkte.

Kurze Korrektur oder Anfang vom Ende der Rally?

Ob dieser Dienstag damit den Anfang vom Ende der Rally markiert oder nur ein kurzfristiger Rücksetzer bleibt und es bald wieder aufwärts geht, darüber herrschen am Parkett geteilte Meinungen.


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Einerseits gilt eine Kurskorrektur als überfällig. Die Luft wird dünner, je höher der Dax klettert, zumal zuletzt kaum fundamentale Gründe für den weiteren Anstieg bestanden – allerdings gab es eben auch keine zwingenden Verkaufsargumente.

Andererseits stehen die Zeichen für Aktien nach wie vor gut. Die Europäische Zentralbank flutet den Markt mit billigem Geld, während die Fed sich nach wie vor scheut, den Leitzins anzuheben. Es gibt also kaum lukrative Alternativen zur Anlage in Aktien.

Außerdem stehen die Wachstumschancen für die Euro-Zone gar nicht so schlecht, es könnte also durchaus sein, dass die Firmenprognosen noch angehoben werden und das Jahr besser verläuft als gedacht.

Nur drei Titel im Plus

Am Dienstag rutschten dennoch nahezu alle Einzelwerte in die Verlustzone. Mit Henkel, Merck und Spitzenreiter Lufthansa konnten sich lediglich drei Titel im Plus behaupten. Merck punktete dabei mit einem guten Schlussquartal und belohnte Anleger für die Vorschusslorbeeren, die die Aktie bereits am Montag in die Höhe katapultiert hatten.

Die Dividende soll um 5 Cent je Aktie angehoben werden. Anleger honorierten das mit einem neuerlichen Plus von 0,5 Prozent. Anteilsscheine von Henkel verteuerten sich um 0,2 Prozent, die Lufthansa-Aktie konnte um 0,9 Prozent zulegen.

Vergleichsweise glimpflich kam RWE davon mit einem Minus von 0,5 Prozent. Der Energieriese plant Medienberichten zufolge, die Dividende von einem Euro je Aktie trotz der Krise stabil halten zu wollen. Für Konkurrent Eon lief es nicht so gut, ein Tagesverlust von 1,1 Prozent lag allerdings noch im Dax-Mittelfeld.

Autos und Banken auf den Verkaufszetteln

Unter die Räder gerieten unterdessen die Automobilwerte. Während es für Daimler nur um 1,2 Prozent abwärts ging, rutschten Volkswagen, Continental und Schlusslicht BMW mit Verlusten zwischen 2,4 und 2,8 Prozent ans untere Dax-Ende.

Auch die Deutsche Bank gehörte zu den größten Verlierern des Tages mit einem Minus von 2,2 Prozent. Hier schlägt sich offenbar mit einem Tag Verzögerung die Enttäuschung der Anleger darüber nieder, dass Co-Chef Jürgen Fitschen sich demnächst in Sachen Kirch vor Gericht verantworten muss. Die Commerzbank traf es nicht ganz so hart, ihre Aktie verbilligte sich um 1,4 Prozent.

4. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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