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Dax Werte: Sie zahlen doppelt Steuer – auch 2011 wieder

Dax Werte: Hohe Steuerbelastung 2010

Vor wenigen Tagen erschien eine Statistik über die Steuerbelastung der Dax Werte. 22,6 Milliarden Ertragsteuern sind fällig geworden. Dies entspricht fast genau der ausgezahlten Dividende. Wenn Sie als Investor beispielsweise den ganzen Dax abgebildet haben – über einen Fonds – zahlen Sie anteilig auch die Ertragsteuern aller Unternehmen mit.

Dabei ist dann auch die Nummer eins: BASF mit einer Steuerbelastung von 2,3 Milliarden Euro. Die Allianz zahlt – mit Ihnen zusammen – 1,96 Milliarden Euro, Daimler 1,95 Milliarden.

Auch E.ON lässt die eigenen Kassen stark bluten – und die gehör(t)en im Fall des Falles Ihnen als Investor. 1,95 Milliarden Euro Ertragssteuern, VW zahlt 1,77 Mrd., Siemens 1,7 Milliarden.

Doppelte Belastung: Dividendensteuern

Damit nicht genug. Die Ertragsteuern gehen direkt vom Unternehmensgewinn ab. Und damit zahlen letzten Endes ausschließlich Sie als Investor. Von den ausgeschütteten Dividenden aber nimmt sich der Staat ebenfalls noch Steuern. Abgeltungssteuern, inklusive Solizuschlag und – eventuell – Kirchensteuern macht die Belastung 29% aus.


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Von jedem Euro, den „Ihr“ Unternehmen im Dax verdiente, bleibt damit nur ein Bruchteil übrig. Als Investor bei Energieunternehmen zahlen Sie noch Energiesteuern – indirekt und geräuschlos. Sie zahlen ebenso die Bewirtungskosten in Unternehmen (als Beispiel für Kleinststeuern) mit, weil diese nicht zu 100% abgesetzt werden können.

Sie zahlen Versicherungssteuern, Gewerbesteuern – die etwa die Deutsche Börse aus Frankfurt heraus nach Eschborn vertrieben haben, um 60 Millionen Euro zu sparen – und viele weitere Steuern.

Investoren-Neid absurd

Damit aber zeigt sich, dass der Investoren-Neid, von der Politik immer wieder kräftig geschürt, absurd ist Als Anteilseigner, der letztlich ausschließlich von Gewinnen profitiert und profitieren sollten, sind Sie deutlich stärker am Steueraufkommen in Deutschland beteiligt als etwa Anleihegläubiger es sind.

Als Kunde von Lebensversicherungen sind Sie am Steueraufkommen deutlich weniger beteiligt, als Investor von Zertifikaten oder von Hebelprodukten wie Zertifikaten. Zudem: dieser Trend nach oben geht weiter.

Für das Jahr 2014 ist eine Prognose erstellt worden, nach der sich die Steuerbelastung der Unternehmen – auch der Dax Werte – um knapp 20% erhöhen wird. Als Anteilseigner sind Sie bei Investitionen wieder voll dabei.

GeVestor.de meint: Trotzdem bleiben wir bei der Empfehlung, hier zu investieren. Die Rendite allein bei Dax-Werten liegt seit mehr als 20 Jahren durchschnittlich bei knapp 8%. Die Steuerbelastung haben wir Ihnen genannt, weil die Diskussion in Deutschland um Aktionäre inzwischen absurd wird.

Wer Aktionär ist, profitiert nicht als Spekulant – sondern teilt aus „seinen“ Gewinnen fleißig Steuern aus. 2010, 2011 bis 2014 sind die Zahlen beeindruckend.

Ohne AGs und deren Aktionäre würden mehr Steuern wegfallen als der Staat an neuen Schulden aufnimmt. Dies zur Dimension. Sie zahlen allein mit Dax Werten doppelt Steuern – daran können Sie bei Kritik denken.

25. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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