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Dax-Zockerei 2012: gut 43% Rendite mit Inline-Optionsschein möglich

Vorab: für die sehr ernsthafte Geldanlage raten wir von diesem Instrument 2012 ab:

Inline-Optionsscheine, die schnell zu hohen Gewinnen und Totalverlusten führen.

Die Funktionsweise dieser Hebelpapiere ist denkbar einfach: Bleibt ein betrachteter Kurs innerhalb einer bestimmten Spanne – wohlgemerkt während der Laufzeit, nicht erst am Ende – erhalten Investoren 10 Euro pro Schein, für den sie deutlich weniger zahlten.

Für einen Optionsschein dieser Art zahlen Sie typischerweise zwischen 7 und 9 Euro. Bei einer Laufzeit von vier bis fünf Monaten ergeben sich Renditen zwischen 40% und 70%, je nach Ausstattung des Scheins.


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Risiko ist hoch

Die Falle bei diesen Titeln: es droht Totalverlust. Reißt während der Laufzeit auch nur eine der beiden Grenzen – oben oder unten – einmal ein, wird der Schein unmittelbar wertlos. Effektiv stehen damit 40% bis 70% Chance 100% Risiko gegenüber.

Die Chance also muss wahrscheinlicher als das Risiko sein, damit sich die Investition rechnet. Für den Fall eines Dax-Inliners ist dies möglich, wenn Sie ähnlich vorsichtig sind, wie wir es beim deutschen Leitindex derzeit sind.

Die Bedingungen lauten:

  • Der Dax darf bis zum Ende der Laufzeit weder einmal auf 4.300 Punkte absacken noch einmal auf 7.200 Punkte ansteigen. Erfüllt der Index diese Bedingungen, erhalten Sie als Investor 10 Euro pro Optionsschein. Der Kurs des Scheins liegt aktuell bei 8,70 Euro.
  • Damit haben Sie bei einem Einstieg zu den derzeitigen Preisen eine Renditeaussicht in Höhe von knapp 43%, die sich aus dem Verhältnis von Ein- und Auszahlungskurs sowie der geringen Laufzeit bis zum 20.4.2012 ergibt.
  • Sie können den Schein jederzeit über die Börse an- und wieder verkaufen. Vorsicht: Wenn der Dax eine der Bedingungen zu verletzen droht, wird auch der Wert des Titels in den Keller gehen. Eine realistische Ausstiegsoption ohne Schaden ist die Verkaufschance nicht.

Daher ist es wichtig, dass Sie nur investieren, wenn Sie für den Dax genau dieses Gewinnszenario als sehr wahrscheinlich erachten. Anhaltspunkte dafür gibt es. Mehrfach testete der Index den Weg nach unten. Unterhalb von 5.250 Punkten könnte es charttechnisch knapp werden.

Dann stünde zunächst die 5.000er Marke auf dem Spiel sowie ein nächster Test von 4.850 Punkten. So in etwa würden Chartisten derzeit argumentieren. Noch aber hielt jede Grenze auf dem Weg in sehr tiefe Zonen. Daher: nach unten ist der Dax vergleichsweise gut abgesichert.

Nach oben ist viel Luft bis 7.200 Punkte. Seit Monaten schafft es der Dax oft nur halbwegs über die 6.000er Marke. Selbst 6.100 Punkte als Grenze waren in der Regel zu viel. Auch hier helfen Charts: 6.500 Punkte aus dem März 2011 (Japan-Unglück) sind eine wichtige Widerstandsmarke, die der Dax kaum schnell überspringen wird.

GeVestor meint: Wenn Sie „Inliner“ mögen, dann ist dieser Schein unter den Inlinern der Société Généralé sicher der attraktivste. Er lautet auf den Dax. Vorsichtig jedoch: ein solcher Optionsschein ist eher Zockerei als Investment.

3. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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