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DAX30: 150 Jahre BASF – Teil 2

Die Angst vor einer Verschärfung der Griechenland-Krise hat den deutschen Leitindex DAX heute im Tagesverlauf auf unter 10.900 Punkte gedrückt. Doch auf diesem Niveau gingen viele Investoren auf „Schnäppchenjagd“. So schaffte der DAX am Ende doch noch ganz knapp den Sprung über die 11.000-Punkte-Marke.

Im gestrigen 1. Teil der BASF-Serie anlässlich des 150-jährigen Jubiläums habe ich Ihnen einige wichtige Eckpunkte und Meilensteine der Geschichte des Unternehmens beschrieben. Heute möchte ich etwas näher auf das Innenleben von BASF – also die Produkte und Produktentwicklungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte – eingehen.

Die Entwicklung der Produktpalette von BASF

Ein wichtiges Thema für BASF ist seit vielen Jahrzehnten die Energie. So wollte das Unternehmen um 1970 herum sogar kurzzeitig ein eigenes Atomkraftwerk am Ludwigshafener Hauptsitz bauen. Da die Behörden allerdings die Sicherheitsvorschriften erhöhten, wurde dieses Projekt schließlich zu teuer und somit wieder verworfen.

In seiner wechselvollen Geschichte entwickelte der heute weltgrößte Chemiekonzern BASF unter anderem Jeans-Farbstoffe, Magnetbänder, Styropor und Düngemittel, aber auch Kunststoffe für Babywindeln.


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Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte hat sich die Produktpalette von BASF entwickelt und verändert. Die Düngemittel, die ab Beginn des 20. Jahrhunderts lange Zeit zu den wichtigsten Produkten im Hause BASF zählten, gehören heute ebenso wie das Magnetband nicht mehr dazu.

„Ein Unternehmen ist kein Museum, in das man einmal Bilder hängt, um sie dann immer wieder zu betrachten, sondern befindet sich in ständigem Wandel“, sagte dazu jüngst Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel.

Derzeit ist der Automobilsektor die wichtigste Branche für BASF. Hier stellt der Konzern unter anderem Katalysatoren, Lacke und Kunststoffe her. Rund 13% der Umsatzes kommen aktuell aus diesem Zweig.

Was BASF für die Zukunft plant

Doch wie sieht es in Zukunft aus? „Die Mutter aller Trends ist der demografische Wandel“, sagt BASF-Finanzvorstand Engel. Die Weltbevölkerung wächst und die Menschen streben nach besseren Lebensverhältnissen. Die Aufgabenstellung lautet zum Beispiel: Sauberes Wasser und guter Wohnraum.

Die aufstrebende Bevölkerung in den Wachstumsmärkten will auch mehr Autos, wie etwa in China oder in Indien. Und das ist etwas, woran BASF teilhaben will. Der Blick richtet sich aber auch in die USA, wo die Energie- und Rohstoffpreise durch die Fracking-Technologie drastisch gesunken sind.

BASF liebäugelt dort mit dem Bau einer Propylen-Anlage – eine der wichtigen Basis-Chemikalien für die Förderung von Öl und Gas mittels Fracking. Dies wäre die bislang größte Einzelinvestition. Eine endgültige Entscheidung darüber soll im Jahr 2016 fallen.

Fazit: In der Vergangenheit und in der Zukunft gut

Abschließend bleibt aus meiner Sicht zu sagen, dass BASF nicht nur in der Vergangenheit mehrheitlich einen guten Job gemacht und sich in den vergangenen 150 Jahren hervorragend entwickelt hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass BASF auch die kommenden Jahre erfolgreich bestreiten wird.

Auch an der Börse ist BASF eine Erfolgsgeschichte. Seit Jahrzehnten gehört BASF zu den besten Dividenden-Werten im DAX. Wer in Konjunkturkrisen bei BASF beherzt zugegriffen hat, konnte sich im nächsten Aufschwung stets auf hohe Kursgewinne freuen. Und die treuen Stammaktionäre kassieren Jahr für Jahr attraktive Dividenden.

9. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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