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DAX30: Deutsche Telekom will höhere Dividende zahlen

Telekom-Aktionäre sind – zumindest sofern sie vor Mai 2002 eingestiegen sind – leiderprobt. Wer allerdings im Mai 2002 oder später eingestiegen ist, kann heute – zumindest unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich gezahlten Dividenden – nur im Plus liegen.

Apropos Dividende: Heute gibt es für Telekom-Aktionäre mal wieder Grund zum Jubeln. Denn die Deutsche Telekom verzeichnete im Geschäftsjahr 2015 einen überraschend hohen Gewinn und will daran nun auch die Aktionäre teilhaben lassen. Die Dividende soll nach 0,50 Euro im Vorjahr auf 0,55 Euro je Aktie steigen.

Das bedeutet ein Plus von 10% und gemessen am aktuellen Kurs der Telekom-Aktie eine Dividendenrendite von immerhin 3,6%.


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Gute Zahlen, aber starke Abhängigkeit von US-Tochter

Neben der höheren Dividendenausschüttung können sich die Telekom-Aktionäre unter Ihnen auch über einen überraschend stark gestiegenen Gewinn und ein zweistelliges Umsatzplus freuen. Der Umsatz legte auf Konzernebene um 10,5% auf 69,2 Mrd. Euro zu und der Nettogewinn um 11,3% auf 3,25 Mrd. Euro.

Letzteres sogar, obwohl die Telekom im Geschäftsjahr 2015 Sonderbelastungen von fast 1 Mrd. Euro verkraften musste und im Jahr davor noch von positiven Sondereffekten profitierte. Bereinigt um diese Effekte, hätte das Ergebnis sogar um knapp 70% zugelegt, rechnete der Telekom-Konzern vor.

Der Haken allerdings: Allein die US-Tochter T-Mobile US, die zuvor lange als Sorgenkind galt und sogar verkauft werden sollte, hatte ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2015 fast verdreifacht. Das bedeutet zwar, dass die Geschäfte bei der US-Tochter sehr gut laufen, zeitgleich aber auch, dass es im Rest des Konzerns eher mittelmäßig bis schlecht läuft.

Während die Mobilfunk-Geschäfte im deutschen Heimatmarkt auch nach der Konsolidierung in der Branche nicht von der Stelle kommen, lief es im Europageschäft sogar noch schlechter. Zudem zeigen die heute veröffentlichten Zahlen, dass auch die IT-Tochter T-Systems sich nach wie vor schwer tut.

Zwar wuchs der Gesamtkonzern so stark wie seit mindestens 10 Jahren nicht mehr, wie ein Telekom-Sprecher sagte, doch ist dieses Wachstum im Wesentlichen nur einer einzigen Tochtergesellschaft zu verdanken.

Das erwartet der Telekom-Konzern für 2016

Im vergangenen Jahr steigerte die Deutsche Telekom den bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 13,3% auf 19,9 Mrd. Euro. Im laufenden Jahr soll das bereinigte EBITDA auf 21,2 Mrd. Euro steigen. Das wäre ein Plus von 6,5%.

Auch der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis dank des Kundenzustroms in den USA weiter zulegen. Wie stark genau, das ließ die Telekom zunächst offen. Es war allerdings die Rede von einem „deutlichen“ Wachstum. Einigen Analysten fiel der Ausblick zu verhalten aus. Telekom-Finanzchef Thomas Degenfeldt hingegen bezeichnete die Prognose als „nicht vorsichtig“.

Meiner Ansicht nach ist die gegebene Prognose realistisch, da ich aktuell außer dem Mobilfunk-Geschäft in den USA keinen wirklichen Wachstumstreiber sehe und das Wachstum in diesem Geschäftsfeld auch endlich ist. Telekom-Aktionären und Interessenten empfehle ich, darauf zu achten, wie sich das US-Geschäft weiter entwickelt und zudem darauf, ob die Abhängigkeit vom US-Geschäft verringert werden kann.

25. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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