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DAX30: Henkel nach Gerüchten vor Übernahme von Wella

Der im deutschen Leitindex DAX gelistete Konsumgüterhersteller Henkel ist Gerüchten zufolge Favorit im Rennen um den Haarpflegespezialisten Wella, der seit einigen Jahren zum US-Konzern Procter & Gamble gehört.

Die deutsche Tochtergesellschaft des US-Konkurrenten Procter & Gamble wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg mit 5,5 bis 7,0 Mrd. US-Dollar bewertet. Die Informationen sollen von Personen stammen, die mit dem Verkaufsprozess vertraut sind.

Henkel sei dem Bericht von Bloomberg zufolge in einer guten Position, sich gegen Finanzinvestoren wie CVC und Bain durchzusetzen. Die Finanzinvestoren seien vor allem an dem Teil von Wella interessiert, der professionelle Kunden anspricht.

Henkel-Chef Kasper Rorsted will diese Gerüchte bislang noch nicht kommentieren. Allerdings: Neu sind die Gerüchte, dass Henkel ein Auge auf den Haarpflegespezialisten Wella geworfen hat, nicht.


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Ein Konkurrent verabschiedet sich ganz – ein anderer halb

Der französische Kosmetikkonzern L´Oreal, der bei der Übernahme als Henkel-Konkurrent gehandelt wurde, hat sich heute aus dem Rennen um Wella verabschiedet. „Als Weltmarktführer sind wir bei Friseure mit eigenen Marken sehr gut aufgestellt“, sagte Vorstandsmitglied Nicolas Hieronimus dem „Handelsblatt“.

Eine „halbe Absage“ erteilte ein weiterer Konkurrent bereits vor einigen Tagen. Beiersdorf, ein deutscher Konkurrent von Henkel, äußerte bereits Mitte Mai, dass ein Wella-Kauf keine Priorität habe und diese Übernahme für andere Konzerne interessanter sei.

Henkel auf Einkaufstour

Ebenfalls erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Henkel das eigene Waschmittelgeschäft mit einer Übernahme in Australien und Neuseeland stärkt. Henkel erwirbt vom Konkurrenten Colgate-Palmolive dort mehrere Waschmittelmarken. Für Marken wie Cold Power, Dynamo, Fab und Sard zahlt Henkel insgesamt 220 Mio. Euro.

Durch die Übernahme wird der Konzern nach eigenen Angaben einer der größten Anbieter im Waschmittelsegment in der Region und will dort künftig auch eigene Marken verkaufen.

Der Abschluss des Zukaufs, der von den zuständigen Behörden noch genehmigt werden muss, wird für das 3. Quartal 2015 erwartet.

Ab diesem Zeitpunkt sollen die zugekauften Geschäfte, die 2014 einen Umsatz von rund 110 Mio. Euro erzielten, einen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Henkel hatte das Waschmittelgeschäft im vergangenen Jahr bereits gezielt mit Übernahmen ausgebaut. Der Umsatz der Sparte kletterte im ersten Quartal 2015 um 13,2 %.

Aber auch das Geschäft mit Artikeln rund um die Körperpflege wuchs zuletzt. In diesem Geschäft könnte die mögliche Übernahme von Wella zu weiterem spürbaren Wachstum beitragen.

Unternehmen, die eine Größenordnung erreicht haben wie Henkel, können organisch nur noch langsam weiterwachsen. Daher sind Übernahmen eine geeignetes Mittel, um zusätzliches Wachstum zu generieren. Nur darf der Preis nicht zu hoch sein und die Übernahmeziele müssen möglichst gut in den Gesamtkonzern passen.

Bei Henkel schien dies zuletzt der Falle gewesen zu sein. Denn: Die jüngsten Henkel-Zahlen fielen positiv aus. Henkel meldete Anfang des Monats einen Rekordumsatz für das abgelaufene Quartal. Wie es mit der möglichen Wella-Übernahme weitergeht, werden Sie an dieser Stelle erfahren, wenn es Neuigkeiten in dieser Sache gibt.

26. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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