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K+S Aktie mit hohem Kurspotenzial

K+SDie Übernahmephantasien rund um K+S haben heute neue Nahrung erhalten. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ intensiviert der kanadische Potash-Konzern sein Ringen um den deutschen Dünger- und Salzhersteller.

Neben Beratern von Morgan Stanley und der Deutschen Bank setzt Potash nun auch noch auf Fusionsberater der Bank of America Merrill Lynch.

Eine Nachricht, die der Aktie sofort Impulse gab – sie stieg bis in den Nachmittag hinein kräftig um über vier Prozent an. Und das in einem eher ruhigen Umfeld, in dem der deutsche Leitindex DAX30 nur leicht zulegen konnte.


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Ende Juni hatte Potash sein Werben um den Kasseler Konzern gestartet: 41 Euro je Aktie sind die Kanadier bereit auf den Tisch zu legen. Die Reaktion an der Börse war entsprechend: Das Angebot ließ die K+S-Aktie in kürzester Zeit von gut 28 auf über 38 Euro steigen.

K+S-Aktie in 2015 stärkster Wert im DAX30

Erst die Markturbulenzen der vergangenen Wochen ließen den Kurs wieder deutlich sinken. Dennoch ist die K+S-Aktie seit Jahresanfang um gut 48 Prozent gestiegen – so stark wie kein anderer Wert im DAX30.

Von K+S wurde das Potash-Werben bereits mehrfach als zu niedrig zurückgewiesen. Zudem bemängelt das Management das Fehlen verbindlicher Zusagen zum Schutz der Interessen der weltweit mehr als 14.000 K+S-Beschäftigten. Sollte ein neuer Vorschlag unterbreitet werden, wollen die Kasseler diesen jedoch prüfen.

Mittlerweile schließen Analysten auch eine feindliche Übernahme nicht mehr aus. Dafür spricht, dass laut FAZ der Potash-Vorstand mittlerweile K+S-Aktionäre, vor allem Investmentfonds, direkt anspricht, um sie von dem Kaufangebot zu überzeugen.

Übernahmepoker zahlt sich für Anleger aus

Auch der K+S-Vorstand soll in den vergangenen Wochen mit Großaktionären gesprochen haben. Dabei lässt er sich von Goldman Sachs beraten. Auf externe Spezialisten greift zudem der K+S-Aufsichtsrat zurück. Hier gehören vor allem Experten von Rothschild zum Beraterkreis.

Der Übernahmepoker geht also in die heiße Phase – mit offenem Ausgang. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen jedoch, dass sich der Widerstand gegen ein ungeliebtes Übernahmeangebot für Aktionäre durchaus lohnen kann. Vor diesem Hintergrund sehen Analysten noch bis zu 40 Prozent Kurspotenzial für die K+S-Aktie.

Aktuell ist die K+S-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 niedrig bewertet. Weitere Sicherheit liefert die hohe Dividendenrendite von 3,56 Prozent.

7. September 2015

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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