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DAX30: Unternehmen mit Dividendenrekord

Der deutsche Leitindex DAX ist mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet und kletterte auf 12.123 Punkte.

Die Kurstreiber: In den USA hoffen die Anleger auf eine spätere Zinserhöhung und in Europa erreichen die Zins-Renditen neue Rekordtiefs. Selbst Spanien muss jetzt keine Zinsen mehr zahlen, wenn sich das Land kurzfristig Geld leiht. Der Zinsmarkt trocknet langsam aus.

Daher sind Anleger fast schon gezwungen, Geld in den Aktienmarkt umzuschichten. Hier sieht es besser aus: Weltweit schütten die Unternehmen Rekord-Dividenden aus. Das gilt auch für Deutschland.

Die Dividendensaison 2015 hat begonnen und die 30 DAX-Unternehmen wollen in diesem Jahr insgesamt 29,5 Mrd. Euro als Gewinnbeteiligung an ihre Aktionäre ausschütten. Das ist ein neuer Rekordwert. Noch nie zuvor haben die 30 DAX-Konzerne so viel Geld an die Aktionäre ausgeschüttet.

Doch bereits im kommenden Jahr dürfte der Rekord aus dem laufenden Jahr 2015 schon wieder Geschichte sein. Denn: Aus den vom Datendienst Bloomberg gesammelten Analystenschätzungen geht hervor, dass die DAX-Konzerne im kommenden Jahr 32,5 Mrd. Euro ausschütten könnten, wenn die Gewinnschätzungen erreicht werden.


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Der deutschen Wirtschaft geht es gut

Die positive Entwicklung der Dividenden deutscher Unternehmen spiegelt die gute Lage der deutschen Wirtschaft wider.

„Der niedrige Ölpreis und der schwache Euro befeuern den Export weiter. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien – der zweit- beziehungsweise drittwichtigste Exportmarkt deutscher Unternehmen – entwickeln sich sehr gut, und die chinesische Wirtschaft dürfte trotz einer nachlassenden Dynamik abermals stark zulegen“, erklärt die Unternehmensberatung Ernst & Young die Dynamik.

All diese Faktoren beschreibe ich hier im „Schlussgong“ und auch in meinen Börsendiensten schon seit Monaten.

Dividenden hätten noch stärker steigen können

Zwar schütten die 30 DAX-Konzerne in diesem Jahr eine Rekordsumme an ihre Aktionäre aus, doch hätte dieser Rekord sogar noch deutlicher ausfallen können. Denn: Die Nettogewinne der DAX-Mitglieder sind im vergangenen Jahr um 14% gestiegen und damit stärker als die Dividendensumme, die lediglich um 10% aufgestockt wird.

Die durchschnittliche Ausschüttungsquote der DAX-Unternehmen schrumpfte in diesem Jahr von 44 auf 41%. Unter der durchschnittlichen Ausschüttungsquote wird das Verhältnis zwischen Nettogewinn und Dividende verstanden.

Besonders zurückhaltend in Sachen Ausschüttungsquote zeigt sich in diesem Jahr der Volkswagen-Konzern. Die Wolfsburger wollen für das Geschäftsjahr 2014 lediglich 21% des Nettogewinns ausschütten.

Als mittelfristiges Ziel hat VW eine Quote von 30% ausgegeben. Doch selbst damit würden sie hinter den aktuellen Werten der Konkurrenten Daimler und BMW liegen, die bereits jetzt mehr als 30% des Nettogewinns ausschütten.

2 DAX-Unternehmen schütten keine Dividende aus

Nur 2 der 30 DAX-Unternehmen werden in diesem Jahr keine Dividende ausschütten. Es handelt sich dabei um die Commerzbank und die Deutsche Lufthansa.

Die Commerzbank leidet noch immer unter den Folgen der globalen Finanzkrise und die Deutsche Lufthansa erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Verlust.

Aktuell belasten zudem die Folgen des schrecklichen Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen die größte deutsche Fluglinie. Es handelte sich bei dem verunglückten Flugzeug um eine Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings.

Dividenden: In der Null-Zins-Phase besser als Zinsen

In der Null-Zins-Phase sind Dividenden besser als die meisten Zinsanlagen. Aktuell übersteigen die Dividenden-Renditen der DAX-Unternehmen die Zinsen, die Sie für Unternehmensanleihen der gleichen Unternehmen erhalten, sehr deutlich.

Daher sollten dividendenstarke Aktien ein wichtiger Bestandteil Ihres Wertpapierdepots sein.

7. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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