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DAX30-Unternehmen SAP bekräftigt Jahresziele

Der deutsche Leitindex DAX30 hat sich diese Woche unter dem Strich kaum vom Fleck bewegt. Nachdem er zur Wochenmitte plötzlich nach oben schoss, gab er in den vergangenen beiden Tagen die erzielten Gewinne wieder ab.

Heute war bei ruhigem Handel zu erkennen, dass viele Marktteilnehmer auf die kommende Woche warten. Wie wird die US-Notenbank Fed entscheiden? Kommt bereits im September die erste Anhebung des Leitzinses seit Juni 2006?

Sicher ist: In den Aktienkursen ist eine Anhebung spätestens im Frühjahr 2016 bereits fest eingepreist. Entscheidet sich die Fed jedoch jetzt, den Leitzins zu erhöhen, werden die Aktienkurse sicherlich noch einmal leicht unter Druck geraten. Doch ebenso rasch werden die Kurse wieder anziehen, da dann die schon seit rund einem Jahr auf den Märkten lastende Leitzins-Unsicherheit verschwunden ist.


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SAP plant keine größeren Übernahmen

Dann rücken auch wieder stärker die Nachrichten aus den einzelnen Unternehmen in den Fokus. Gestern bestätigte beispielsweise SAP-Finanzchef Luka Mucic im Rahmen eines Journalistengesprächs die Jahresziele des deutschen Softwareentwicklers.

Mucic sieht keinerlei Gründe, dass sich aktuell etwas am stabilen Marktumfeld oder an den makroökonomischen Faktoren ändern könnte. Daher rechnet SAP für 2015 weiterhin mit einem Betriebsergebnis zwischen 5,6 und 5,9 Mrd. Euro.

Zudem gab Mucic auch Einblick in die generelle Aufstellung des DAX30-Unternehmens. Dank des „sehr guten Portfolios“ planen die Walldorfer mittelfristig keine größeren Akquisitionen. SAP sei hervorragend aufgestellt, sodass für Mucic höchstens kleinere, ergänzende Zukäufe in Frage kommen.

Vergangenes Jahr hatte SAP die größte Übernahme seiner Geschichte getätigt. Für Concur, einen Software-Anbieter für das Reise- und Reisekostenmanagement, legte SAP über 8 Mrd. Dollar auf den Tisch.

Analysten sind sich uneinig

Wie so häufig, sind sich die Analysten auch im Fall von SAP nicht einig. Die Kursziele schwanken aktuell zwischen einem Minus von 10 Prozent und einem Kursgewinn von über 40 Prozent.

Erst gestern stufte die französische Großbank Societe Generale die SAP-Aktie von „Buy“ auf „Hold“ ab und senkte das Kursziel von 65 auf 64 Euro – diese Einschätzung bedeutet aber immerhin noch ein Plus von über 10 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs.

Was für die SAP-Aktie noch spricht: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15 ist sie derzeit sowohl im historischen als auch im Branchen-Vergleich äußerst niedrig bewertet. Sicherheitsbewussten Anlegern gefällt zudem die Dividendenrendite von fast zwei Prozent.

11. September 2015

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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