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Deere: Aktie des Traktorenherstellers mit hohen Kursaufschlägen nach Prognoseanhebung

Einfach waren die vergangenen Jahre für den weltgrößten Landmaschinenhersteller Deere bestimmt nicht. Denn dem Konzern macht die weltweite Krise in der Landwirtschaft ordentlich zu schaffen.

Doch jetzt meldet sich der US-Konzern mit zunehmendem Optimismus zurück. Trotz Erlösrückgängen schraubt der Traktorenbauer seine Jahresprognose nach oben. Die Anleger reagierten begeistert und trieben die Aktie um mehr als 13% nach oben.

Krise in der Landwirtschaft

Die Probleme in der internationalen Agrarwirtschaft sitzen tief und machen auch Deere das Leben schwer. Denn die Situation für die Kundschaft von Deere ist brisant. Zum einen kämpfen Agrarwirte mit höheren Kosten für Dünger und Saatgut, zum anderen belastet ein weltweites Überangebot die Erträge für die eigenen Agrarerzeugnisse.


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Diese verzwickte Situation führt dazu, dass entsprechend weniger Geld für landwirtschaftliches Equipment und Traktoren übrigbleibt. Das machte sich auch in der Geschäftsentwicklung des Landmaschinenherstellers bemerkbar. Von 2012 bis 2015 sanken die Erlöse um ein Fünftel auf „nur“ noch 28,86 Milliarden Dollar. Die Gewinne schmolzen im Gegenzug regelrecht auf 1,94 Milliarden Dollar zusammen (-36%).

Gewinnrückgang verlangsamt sich

Auch im gerade abgelaufenen Quartal setzte sich der Umsatzrückgang weiter fort. Unter dem Strich reduzierten sich die Erlöse um 11% auf 6,72 Milliarden Dollar. Im Gegensatz zu den Vorquartalen konnte jetzt jedoch der überproportionale Gewinnrückgang gestoppt werden. Unter dem Strich sanken die Profite nämlich nur um 4,5% auf 489 Millionen Dollar. Damit stieg die Gewinnmarge wieder auf 7,2% (Gesamtjahr 2015: 6,72%).

Dabei war die Entwicklung zweigeteilt. Im Geschäft mit Forst- und Baumaschinen brachen die Gewinne um mehr als die Hälfte regelrecht ein.  Als Gründe führte das Management geringere Absatzmengen und einen weniger vorteilhaften Produktmix an.

In der Sparte mit Landtechnik sprangen die Gewinne hingegen richtig an. Trotz einem währungsbedingten Rückgang der Erlöse um 11% verbesserte sich das operative Ergebnis um ein Fünftel auf 571 Millionen Dollar. Das gute Ergebnis führte Deere auf Preissteigerungen und geringere Produktionskosten zurück.

Sparprogramm zahlt sich aus

Dabei ist das besser als erwartete Ergebnis auch auf das eingeführte Sparprogramm zurückzuführen. Neben einer Verringerung der Produktion wurden nämlich zahlreiche Stellen gestrichen. Seit 2013 fielen weltweit insgesamt 10.000 Stellen weg, so dass die Belegschaft auf 57.000 schrumpfte.

Damit sei aber noch lange nicht Schluss, wie Firmenchef Samuel Allen verlauten ließ. Der Konzern werde weiter an strukturellen Kostensenkungen arbeiten, auch wenn Allen hier noch keine Details offen legen wollte.

Ergebnisprognose wird angehoben

Infolge der aktuellen Entwicklung zeigt sich der Landmaschinenhersteller wieder zuversichtlicher und hebt die Jahresprognose deutlich an. Für das im Oktober endende Geschäftsjahr erwartet Deere einen Gewinn von 1,35 Milliarden Dollar. Im vergangenen Quartal war die Prognose noch auf 1,2 Milliarden Dollar gesenkt worden.

Allerdings gab Firmenchef Allen zu bedenken, dass die Entwicklung der Erzeugerpreise massiven Einfluss auf die Investitionsbereitschaft der Kunden habe. So bleibt zumindest für den Anleger ein bedeutender Unsicherheitsfaktor, der schwer zu prognostizieren ist.

24. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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