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Deflation ist nicht aufzuhalten

Noch haben wir keine Deflation, aber die Gefahr besteht, dass das Preisniveau weiter abrutscht. Und das kann sehr schnell gehen und wird massive Folgen für Sie und Ihr Vermögen haben. Und daher ist es auch wichtig, dass Sie sich intensiv mit der Gefahr einer Deflation beschäftigen. Denn wenn die Weichen einmal gestellt sind, ist diese Gefahr kaum noch aufzuhalten.

Daher liegt auch jetzt die EZB falsch, wenn sie meint, mit den aktuellen Zinssenkungen und damit immer billigerem Geld eine Deflation verhindern zu können. Das Problem ist, dass zusätzliches Geld in unserem System nur dann in Umlauf kommt, wenn die Notenbank den Geschäftsbanken Geld zur Verfügung stellt und diese das zusätzliche Kapital auch an die Wirtschaft in Form von Krediten weitergeben.

Doch genau das ist in einer Deflation, die einmal in Gang gekommen ist, nicht der Fall: Aus Angst, Geld in Unternehmenspleiten zu verlieren, verleihen Banken immer weniger. Dadurch entsteht eine Kreditklemme und das, obwohl den Banken immer mehr billiges Geld von der Notenbank zur Verfügung gestellt wird. Dieser Zusammenhang ist in der Öffentlichkeit viel zu wenig bekannt. Doch es ist ein Schlüsselelement bei dem Verständnis des gesamten Deflationszusammenhangs.

Japan: Das größte Deflationsdrama der Gegenwart

Im Grunde sind auch die Profis nur Getriebene. Das sehen Sie ganz klar am Verhalten der Notenbanken in Phase einer Deflation. Um es klar zu sagen: Auch die Notenbanken und auch die Politik können nur wenig gegen eine Deflation ausrichten.


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Das zeigt sich am Beispiel Japans. Egal ob man Geld druckte, immer mehr Konjunkturmaßnahmen durchführte oder die Zinsen senkte – auf die Deflation hatte das keinen Einfluss, nur die Staatsschulden wurden immer weiter nach oben getrieben. Dieses Jahr erreichen dort die Staatsschulden bereits 245 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Daran sehen Sie: Die jetzigen Maßnahmen der EZB sind letztlich gegen eine Deflation wirkungslos. Doch es kommt noch schlimmer: Durch eine Deflation droht auch ein neuer Crash des Finanzsystems. Mit einer Deflation versagen jedoch auch – wie Sie am Beispiel Japans mit bald 20 Jahren Deflation sehen können – alle geldpolitischen Mittel der Notenbanken.

Dann wird auch die jetzige Börsenhausse sehr schnell ein Ende nehmen und in einem Crash enden, weil sich dann deutlich zeigt, dass die von der EZB bereitgestellte Liquidität nur bei den Banken und nicht in der realen Wirtschaft ankommt.

Mir ist schon lange klar, dass unser System – ähnlich der furchtbaren Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre – in einer Deflation und nicht einer Inflation enden wird. Doch diese Erkenntnis hat sich leider noch nicht bei der Masse der Investoren durchgesetzt. In der Konsequenz werden viele Investoren große Teile des Vermögens verlieren, weil die Depots einseitig auf Inflationsgefahren ausgerichtet sind.

18. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.