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Denken Sie mal wieder über Gold nach

Heute glänzt Gold wieder. Mit knapp 1.115 Dollar pro Feinunze erreicht das Element den höchsten Stand seit Ende Oktober. Hier stellt sich klar die Frage: Ist das ein kurzfristiger Aufschwung oder tatsächlich der Beginn einer Trendwende?

Nach zwei positiven Handelstagen ist es sicherlich noch zu früh, das Wort Trendwende in den Mund zu nehmen. Zu oft sind die Erwartungen der Investoren in den vergangenen Monaten enttäuscht worden. Doch trotz der großen Unsicherheit an den normalen Aktien hält sich Gold weiterhin sehr gut. Dazu trägt sicherlich auch die starke physische Nachfrage bei.

Ganz aktuelle Zahlen zeigen, dass im Januar schon 1.200.000 Unzen in die globalen Gold ETFs geflossen sind. Gold ETFs sind ein beliebtes Anlageinstrument von Investoren. Sie sind eine einfache Möglichkeit, auf einen steigenden Goldpreis zu setzen – ohne selbst physisches Gold zu besitzen.

Wenn Sie jedoch Anteile an Gold ETFs kaufen, werden diese mit physischem Gold beim Emittenten hinterlegt. Sie erwerben also Papier Gold, das jedoch mit physischem Gold hinterlegt ist.


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Notenbanken kaufen weiter massiv ein – Gold ETFs erleben deutliche Zuflüsse

Gleichzeitig nutzen auch die internationalen Zentralbanken weiterhin die aktuelle Marktlage um die eigenen Positionen aufzustocken. Im Jahr 2015 hat die chinesische Zentralbank bis zu 6 % des globalen Angebots aufgekauft und Russland ist für ein Kaufvolumen von 4 % verantwortlich.

In absoluten Zahlen gerechnet ist gerade das russische Volumen schon ordentlich und auch tatsächlich nachweisbar. So hat die russische Zentralbank im vergangenen Jahr 208 t Gold aufgekauft. Das entspricht einem Anstieg um 21 % im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einem aktuellen Bericht der russischen Notenbank hervor.

Die Entwicklung beim Gold wird sicherlich massiv auch von der weiteren Entwicklung in den USA abhängen. Dort sieht es zwar beim Arbeitsmarkt extrem gut aus. Doch der Blick auf einen anderen Sektor lässt schon aufhorchen. So gilt Wal Mart als größter Einzelhändler der Welt immer als guter Indikator für den Zustand der US-Konjunktur.

Dabei hat das Unternehmen im vergangenen Jahr nicht nur das Börsenjahr mit einem Verlust von 30 % abgeschlossen. Jetzt wurde bekannt das 269 Geschäfte geschlossen werden sollen bei dem mindestens 10.000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Dies ist auf jeden Fall kein positives Zeichen und vielleicht ist es genau jetzt an der Zeit einmal mehr über Gold nachzudenken.

26. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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