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Der DAX steht in den Startlöchern

Heute geht der August zu Ende. Neben dem September ist der August einer der beiden Börsen-Monate, in denen der DAX seit seiner Einführung 1988 im Schnitt ein Minus aufweist.

In diesem Jahr kann von Sommerflaute bislang jedoch keine Rede sein. Wenige Stunden vor der Schlussglocke liegt der DAX seit Monatsbeginn 3% im Plus.

Statistiken können zwar durchaus aufschlussreich sein, sind aber mit Vorsicht zu genießen.

Davon abgesehen wäre es ohnehin vollkommen absurd, sein Depot leerzuräumen, nur weil der DAX in der Vergangenheit im August und September ein Minus erwirtschaftet hat.

Allein schon wegen der Transaktions-Kosten für die Verkäufe und den spä­teren Wiedereinstieg macht diese Vorgehensweise keinen Sinn.

DAX zurück in der Erfolgsspur

Mich persönlich überrascht es nicht, dass der deutsche Leitindex zu einer kleinen Sommerrally ansetzt.


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Nach dem miserablen Jahres-Auftakt und dem äußerst holprigen 1. Halbjahr war es für mich nur eine Frage der Zeit, bis der DAX wieder in die Spur zurückfindet.

Heute möchte ich für Sie die aktuelle charttechnische Lage und die weiteren Perspektiven des Blue-Chip-Index unter die Lupe nehmen.

Mittelfristige Abwärts-Trendlinie überwunden

Anfang August hatte ich an dieser Stelle letztmals die Charttechnik des DAX beleuchtet.

Mein Fazit damals: „Kann sich der DAX oberhalb von 10.500 Punkten etablieren, spricht alles dafür, dass die Achterbahnfahrt der vergangenen Monate ihr Ende findet und von einer mittelfristigen Trendbewegung abgelöst wird.“

Das hat der deutsche Leitindex mittlerweile geschafft. Dies ist gleich aus zweierlei Hinsicht positiv. Zum einen wurde mit dem Ausbruch über das Zwischenhoch vom April (10.474) eine Bodenbildungs-Formation komplettiert.

Zum anderen hat der DAX damit die vom Allzeithoch bei 12.391 Punkten ausgehende mittelfristige Abwärts-Trendlinie überwunden.

Nach dem Rücksetzer zieht der DAX wieder an

In der Folge kletterte der Index im Hoch bis auf 10.802 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit dem letzten Handelstag 2015. Die Tatsache, dass der DAX von hier aus zunächst wieder nachgab, ist keineswegs negativ.

Im Gegenteil: Durch einen nochmaligen Rücksetzer an den vorherigen Widerstand wird der Ausbruch nochmals zusätzlich bestätigt.

Sowohl das April-Hoch als auch die zuvor übersprungene mittelfristige Abwärts-Trendlinie wurden nicht mehr nachhaltig unterschritten.

Nach einem kurzen Luftholen zog der DAX gestern schon wieder kräftig an. Einem baldigen Angriff auf das kürzlich erreichte Hoch bei 10.802 Punkten steht nichts im Wege.

dax

Wird diese Hürde übersprungen, ist ein weiterer Trendschub zu erwarten. In diesem Fall liegt das nächste Etappenziel im Bereich des Zwischenhochs vom Oktober vergangenen Jahres (11.432).

Und auch das dürfte nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach oben sein. Oberhalb dieser Marke ist mittelfristig ein weiterer Anstieg in Richtung des Allzeithochs vom April 2016 bei 12.391 Punkten zu erwarten.

Bis dahin liegt noch ein gutes Stück Wegstrecke vor dem DAX. Momentan spricht jedenfalls viel für weitere Zuwächse und dafür, dass auch der September seinem Ruf als schlechter Börsenmonat nicht gerecht wird.

31. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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